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Feature Apple und Google gehen gegen „Flappy Bird“-Klone vor

Martin Wendel

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Flappy Bird ist tot, es lebe Flappy Fish, Flappy Pig, Flappy Flyer oder Flappy Duck. Mit ähnlichen Namen und gleichem Spielprinzip versuchen derzeit viele Trittbrettfahrer auf den Erfolg des Originals, das vor etwa einer Woche aus dem App Store entfernt wurde, aufzuspringen. Nun scheinen Apple und Google gegen diese Apps und die Verwendung des Namens vorzugehen. Wie Ken Carpenter, Entwickler von Flappy Dragon, auf Twitter schreibt, wurde seine App von Apple nicht für den App Store zugelassen. Als Grund nannte das Unternehmen, dass sich das eingereichte Programm den Namen einer populären App zu nutze mache.[prbreak][/prbreak]

flappy-bird_flickr.jpg
Bild von Desire Catani (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten

Aber auch Google wollte die App nicht in seinem digitalen Store anbieten. Begründet wurde dies damit, dass es nicht erlaubt sei, irrelevante, irreführende oder übertriebene Schlüsselwörter in den Beschreibungen, Titeln oder Metadaten von Apps zu verwenden. Carpenter hat daraufhin den Satz, dass Flappy Dragon das beste Flappy-Spiel nach dem Tod von Flappy Bird sei, aus der Beschreibung seiner App entfernt. Google hat die App trotzdem nicht in seinen Store zugelassen. Erst nach einer Namensänderung in Derpy Dragon ist die App nun erhältlich.

Apple hat zu dem Vorfall mittlerweile offiziell Stellung genommen und sagt, dass es ihnen beim Zurückweisen von Apps nicht einfach nur um den Namen „Flappy“ gehe. Stattdessen lasse man Apps, die Kunden täuschen und bei ihnen den Anschein erwecken könnten, das Original zu ersetzten oder damit verbunden zu sein, nicht in den Softwareladen.

The Verge schreibt, das auch bestehende Apps umbenannt wurden. So heißt etwa Flappy Bee nun Jumpy Bee. Ob der Name nach einer Aufforderung von Apple geändert wurde, ist jedoch nicht bekannt. Eine kurze Suche offenbart, dass sich im App Store derzeit noch viele weitere Flappy-Klone tummeln.

Via The Verge
 
Der ganze Flappy Bird Quatsch nervt gewaltig. Sogar in den normalen Medien wird schon darüber berichtet...
 
Es gibt doch noch gute Nachrichten. Ein - zumindest temporärer - Sieg der Vernunft.
 
Könnte mir sehr gut vorstellen, dass sich andere Entwickler geradezu vor den Kopf gestoßen fühlen, wenn sie viel Liebe und Arbeit in ein Spiel - obgleich für Smartphones oder Computer - gesteckt haben aber solch eine kurze Programmierarbeit dann derart erfolgreich wird, dass sogar eine Nachrichtensendung wie möglicherweise die RTL 2 News darüber berichten.

Entschuldigt bitte, dass ich die RTL 2 News als Nachrichtensendung bezeichnet habe. Diese News sind alles, aber ganz gewiss keine Nachrichten :)
 
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Reaktionen: iMerkopf
@iDesign: Dieses Gefühl kennen Schriftsteller schon lange. Oder Songwriter. Oder Drehbuchautoren...
 
Hm ja, das ist wahr. Ich glaube, ich würde es nicht ertragen, wenn ich viel Arbeit in ein Werk gesteckt habe und dann kommt so ein Typ daher, setzt sich 'ne halbe Stunde hin und verdient dann Millionen - übertrieben ausgedrückt. Gut, dass ich einer geordneten Arbeit nachgehe :D
 
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