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Magazin Apple testet verschiedene Lademethoden für die iWatch

Philipp Schwinn

Herrenhut
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Die Gerüchte um eine von Apple entwickelte Smartwatch reißen nicht ab und durch Tim Cooks Ankündigung neuer Produktkategorien für dieses Jahr, halten Viele die iWatch für ein plausibles Produkt. Doch vor allem der in solchen Geräten verbaute Akku stellt in Bezug auf die Laufzeit, die eine solche smarte Armbanduhr ohne Steckdose auskommt, ein Problem dar. Einem Bericht der New York Times zufolge testet Apple bereits verschiedene Verfahren, um die Batterie wieder aufzuladen. Genannt werden dabei die Möglichkeiten der kabellosen Zufuhr elektrischer Energie durch Induktion, das Verwenden der Sonnenenergie durch Solartechnik und das Aufladen durch Bewegung, die bspw. durch den Arm des Trägers verursacht wird.[prbreak][/prbreak]

Die Variante der durch Induktion zugeführten Energie ist dabei bereits von anderen Smartphones oder Tablets bekannt – das Gerät muss nur auf der dafür vorgesehen Vorrichtung platziert werden, um den Akku zu laden. Diese Methode setzt jedoch die entsprechende Ladestation vorraus, die in den meisten Fällen Zuhause stehen dürfte. Aus diesem Grund erhöht das kabellose Laden zwar den Komfort, nutzt unterwegs aber vorerst wenig.

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Deshalb hat sich Apple andere Energiequellen ausgesucht, um die Akkulaufzeit zu erhöhen bzw. diesen unterwegs dauerhaft zu laden. So überlegt der Konzern offensichtlich inwiefern es möglich ist, Solarzellen zu verbauen. In diesem Bereich forscht und entwickelt Apple schon seit längerer Zeit und plante sogar, diese Technologie in iPods und iPhones einzusetzen, verwarf dies letztlich aber, da diese Geräte vornehmlich in dunklen Taschen untergebracht werden wo die zur Energieerzeugung nötige Sonne eher selten nutzbar ist.

Eine weitere Möglichkeit sieht der kalifornische Konzern in Bewegungen welche in elektrische Energie umgewandelt werden. So könnte der pendelnde Arm des Nutzers kleine Generatoren im Inneren der Uhr antreiben, sodass diese während des Gehens mit Strom versorgt wird – diese Idee greift auch ein Patent auf, welches Apple bereits im Jahre 2009 zugesprochen wurde. Auch heute werden viele der herkömmlichen Armbanduhren durch Bewegen aufgezogen.

Neben den Methoden zum Betrieb der Uhr berichtet die New York Times darüber, dass die sogenannte iWatch über eine geschwungene Glasscheibe verfügen soll. Erwähnung findet auch das noch relative junge Patent, dass eine gebogene Batterie zeigt. Der Einsatz hierfür dürfte wahrscheinlich das Armband sein.

via NYT
 
Solar funktioniert aber auch nur in Ländern, wo man permanent kurzärmlig rumläuft. In unseren Breiten müssen das dann Solarhandschuhe sein.
 
Bewegung + normales Kabel wäre mMn die beste Möglichkeit
 
Ich finde auch Bewegung klasse, dann aber mit einer schön animierten Ladegrafik, z. B. einem Apfel, der kleine Punkte frißt (dreimal schlenkern - ein Punkt). Das läßt sich dann gleich für eine App verwenden. :)
 
Durhc bewegung ist die beste Lösung, stellt sich nur die Frage, ob man dadurch genug Energie erzeugt.
Klar Leute die regelmässig joggen oder viel zu Fuss unterwegs sind. Sind klar im Vorteil dann ^^
 
Laden durch Bewegung fand ich bei normalen Uhren schon immer nützlich.
Frage mich nur ob man dadurch wirklich so viel Energie erzeugen kann. Der Verbrauch einer normalen Armbanduhr und einer Smartwatch liegt zu weit auseinander und so viel Platz für größere oder mehr Generatoren hat man ja auch nicht...
 
Ich habe gerade in einem Artikel gelesen
Infolge des hohen Wirkungsgrads der neuen »Eterna-Matic« gelang es auch älteren und bewegungsarmen Menschen, im Laufe des Tages eine Gangreserve von mehr als 40 Stunden aufzubauen.
Quelle
Man kann also bei geschätzten 12-14 Stunden Benutzung täglich über zwei Tage Reserve anhäufen.
Da Apple sicher nicht nur auf eine Methode setzen wird, würde ein Bewegungs-Antrieb die Zeit zwischen zwei "normalen" Auflade-Zyklen zumindest verlängern.
 
Solar funktioniert aber auch nur in Ländern, wo man permanent kurzärmlig rumläuft. In unseren Breiten müssen das dann Solarhandschuhe sein.

Ach was. Ich trage seit fast 20 Jahren eine Solaruhr am Arm. Heutige Modelle haben eine Dungelgangreserve von über 2 Jahren. Da sollte die iWatch doch wenigstens mal 2 Wochen schaffen.
 
Die iWatch wird sich aber in Funktionen und Energiehunger ungefähr so gut mit Digitaluhren vergleichen lassen wie heutige Smartphones mit 90er-Jahre-Handies. Oder wie Notebooks mit Taschenrechnern.
 
Weiß mans? Vielleicht wird die Uhrzeit ja analog über Zeiger angezeigt und die Benachrichtigungen über ein s/w-Display.
Und Apple hat doch ein Patent über Akkus, die sich im (Uhren-)Armband verstecken lassen. Da kauft man ein zweites Armband und klipst das geladene an und legt das andere auf die Ladestation.
 
Am besten mit Fukushima Atomstrom, und dann gleich Endlagern das Teil.:rolleyes:
 
Also wenn diese nach Bewegung sich aufladen sollte, wäre diese ja nie bei mir in Betrieb,...
Ich finde das mit dem animierten Ladebalken von landplage sehr gut :) *gefällt mir*
 
Na, wenn die sich bei der Entwicklung noch solche Gedanken machen wird das wohl dieses Jahr sicher nichts mehr...
Kriege zum Studienabschluss dieses Jahr eine hochwertige Automatikuhr geschenkt, wüsste nicht was so eine Smartwatch können sollte sodass sie die "normale" Uhr ersetzt...