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Magazin Apple plant Automatisierung der iPhone-Akkuproduktion

Philipp Schwinn

Herrenhut
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Apple plant die Produktion der iPhone-Akkus noch in diesem Jahr zu automatisieren und somit ohne Mitarbeiter am Fließband fertigen zu lassen, dies berichtet DigiTimes unter Berufung auf Insider-Quellen aus der Zulieferindustrie. Durch diesen Schritt erhofft sich der Konzern offenbar die Mitarbeiterzahl zu reduzieren um Kosten zu sparen, denn Personalkosten sind in China mittlerweile gestiegen. Junge Menschen sind immer weniger gewillt am Fließband in der Fertigungsindustrie zu arbeiten, wodurch eine ständige Personalknappheit entsteht, verursacht auch durch eine hohe Fluktuationsrate – immer mehr Arbeiter verlassen ihren Job in den Produktionshallen. All diese Faktoren führen zu einem Anstieg der Herstellungskosten von Elektronik-Komponenten, trotzdem ist das Reich der Mitte nach wie vor die erste Wahl von Unternehmen um ihre Geräte günstig zu produzieren.[prbreak][/prbreak]

Die Fertigungslinien des iMac und des neuen Mac Pro wurden bereits weitestgehend automatisiert. Durch einen Herstellungsprozess der fast komplett von Mitarbeitern unabhängig ist, wäre Apple in der Lage diese Standorte überallhin zu verlegen, da der Faktor Personalkosten nicht berücksichtigt werden muss – sehr wirtschaftlich, aber nicht gerade sozial. Der kalifornische Konzern plane aber in naher Zukunft nicht, größere Teile der Fertigung aus China abzuziehen.

iphone 5s battery.jpg
Bild via iFixit​

via DigiTimes
 
Zuletzt bearbeitet:
"sehr wirtschaftlich, aber nicht gerade sozial" ist nicht gerade unwertend. Produktionsautomatisierung heißt nicht gerade, dass jeder entlassen wird sondern zumeist entsteht ja eine Umstrukturierung im Betriebsprozess.
 
Diese Art von Fortschritt ist mit unserer Leistungsgesellschaft leider nicht kompatibel.
 
Eventuell ist es ja sozialer wenn ein Kalifornischer Konzern im eigenen Land Arbeitsplätze schafft, als auf dem anderen Ende des Globus?
 
die meisten geräte werden in den usa verkauft, von daher würde sich der transport etwas vergünstigen^^ und natürlich auch möglichkeiten für die "us"-heimische industrie ergeben, bei der wertschöpfungskette mitbeteiligt zu werden.
 
Somit sind auch die Chinesen so teuer geworden, dass sich die Beschaffung von Maschinen lohnt.
 
die meisten geräte werden in den usa verkauft, von daher würde sich der transport etwas vergünstigen^^ und natürlich auch möglichkeiten für die "us"-heimische industrie ergeben, bei der wertschöpfungskette mitbeteiligt zu werden.

Die Transportkosten sind nicht wirklich hoch. Ich meine sogar gelesen zu haben, dass der Transport von Gemüse und Obst nicht mal 1% des Preises ausmacht.

Viel interessanter ist da denke ich, dass Apple dann ohne große Mehrkosten "Made in the USA" auf ihre Produkte schreiben darf. Ich war schon überrascht, dass man sich dazu entschieden hat den Mac Pro in den Staaten zu produzieren. Wenn dann allerdings fast nur noch Maschinen arbeiten fühle ich mich da irgendwie betrogen.
 
So sieht nun mal die Zukunft aus, Fabriken arbeiten zunehmend automatisiert. Auch Foxconn setzt seit Jahren immer mehr auf Roboter... Die Teile werden nun mal immer erschwinglicher & Arbeiter rechnen sich immer weniger...

Ist dann aber die Aufgabe der Politik ein Gegengewicht zu schaffen, wenn dadurch deutlich weniger Arbeitsplätze gebraucht werden.
 
Und die perfekte Welt wäre es wenn alles komplett automatisiert ablaufen würde und niemand mehr arbeiten müsste :)
 
Eventuell ist es ja sozialer wenn ein Kalifornischer Konzern im eigenen Land Arbeitsplätze schafft, als auf dem anderen Ende des Globus?
Ich fände es sozialer, wenn er gegenüber von meiner Wohnung Arbeitsplätze schaffte (Germanisten bitte wegschauen) - am Besten mindestens einen davon für mich reserviert und halbtags bei doppelter Bezahlung...
 
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Die Transportkosten sind nicht wirklich hoch. Ich meine sogar gelesen zu haben, dass der Transport von Gemüse und Obst nicht mal 1% des Preises ausmacht.

Viel interessanter ist da denke ich, dass Apple dann ohne große Mehrkosten "Made in the USA" auf ihre Produkte schreiben darf. Ich war schon überrascht, dass man sich dazu entschieden hat den Mac Pro in den Staaten zu produzieren. Wenn dann allerdings fast nur noch Maschinen arbeiten fühle ich mich da irgendwie betrogen.
Dann müsstest du dich auch betrogen fühlen wenn du dir einen neuen Golf (oder eine anderes KFZ) kaufst, die werden seit den 1970ern zunehmend von Roboterhand gebaut. Selbst dein Joghurt oder die täglichen Semmeln (Brötchen) sehen die Menschenhand nur bei der Bedienung der elektronischen Steuerung für die Produktionsprozesse.

Naja Made in USA, Germany, EU usw. Kann ja nicht schaden, gibt wenigstens ein paar Arbeitsplätze im Westen.