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Apple News: Auch in Deutschland sehr erfolgreich

Jan Gruber

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Apple News: Auch in Deutschland sehr erfolgreich
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Im Gegensatz zu den USA wird Apple News hierzulande nur als Widget - und nicht als eigene App - angeboten. Trotzdem soll die Reichweite des Dienstes stetig steigen. Dies bestätigt jetzt ein Statement des Branchendienstes meedia.



Sofern es Artikel in das Apple News Widget schaffen, steigt deren Erfolg auch rapide an. Manche Plattformen sollen dann 50 Prozent Traffic rein über diesen Dienst verzeichnen können. Im Durchschnitt liegt der generierte Traffic immerhin bei fünf Prozent. Auf einigen Plattformen schlägt Apple auch Samsungs Newsaggregator Upday.
Kritik an Apple News


Auch wenn der Einfluss von Apple News wachsen soll, seitens der Medien gibt es nach wie vor Kritik gegenüber dem Dienst. Das Angebot sei zu intransparent. Wann und wie Artikel ausgewählt werden, ist bisher nicht bekannt. Somit ist auch keine Optimierung der Inhalte in Richtung Apple News möglich. Apple gibt zudem auch keine Nutzerdaten an die Anbieter weiter.
 
Für mich ist dieses Widget mehr zur Belustigung, welcher vernünftige Mensch lässt sich heut zu tage noch von "Bild.de, Welt, Spiegel und co" hinters licht führen?
Das größte Manko des News Widgets ist die Tatsache, das ich die quellen nicht selber auswählen kann. Aber vielleicht ist das ja auch genau der plan dahinter?
 
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Reaktionen: ottomane
"Unabhängige" Medien von einem "unabhängigen" Dienst ausgewählt und gefiltert. Willkommen in der Filterblase.
 
Welche Medien sind denn heute bitte noch unabhängig?
 
Eben. Zudem schreiben sie praktisch alle nur von den Agenturen ab. Man muss sich selbst ein Bild machen und versuchen, Informationen aus verschiedenen Quellen zu lesen.
 
Man muss sich selbst ein Bild machen und versuchen, Informationen aus verschiedenen Quellen zu lesen.
Was aber oft unmöglich ist, oder wer kann dich schon bsp in Krisengebieten selbst ein Bild machen. Klar, man kann Medien aller Seiten lesen, aber was stimmt dann? Der Mittelwert?

Im Endeffekt ist es immer eine Vertrauensfrage. Irgendeiner Quelle muss man vertrauen, anders ist es nicht möglich.
 
Ich schrieb ja auch von Quellen und nicht davon, selbst in ein Krisengebiet zu reisen.

Natürlich ist es nicht einfach, sich vernünftig zu informieren. Aber oft ist es schon aufschlussreich, mal über den Tellerrand zu schauen und z.B. mal die Britische Presse zu lesen, um eine ganz andere Perspektive einzunehmen (und dem dpa-Einheitsbrei zu entkommen).
 
Genau deshalb finde ich es immer wieder schade, dass ich weder russisch noch arabisch lesen oder verstehen kann. Oder eine der in China gebräuchlichen Sprachen.