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Apple kann froh sein über geringen Marktanteil..

Dieses Thema im Forum "macOS & OS X" wurde erstellt von audiomaniac, 30.03.06.

  1. audiomaniac

    audiomaniac Tokyo Rose

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    Beiträge:
    70
    Apple kann froh sein über geringen Marktanteil, sonst gäbe es bestimmt ähnliche Probleme wie Microsoft sie nicht erst jetzt mit Windows hat.

    Siehe (die beiden unteren Abschnitte beachten)
    http://www.welt.de/data/2006/03/30/867087.html



    Hätte Apple einen so grossen und wichtigen Marktanteil wie Microsoft im Betriebssystembereich, hätten wir wahrscheinlich heute noch so etwas ähnliches wie OS 9, bestimmt kein OS X in dieser Version. Was Apple den Umsteiger von Classic auf X zugemutet hat, könnte sich Microsoft nicht leisten. Apple hat dem Käufer schon immer harte Schritte verordnet, in Grossunternehmen wäre das nicht machbar.
    Also von daher bin ich froh das der Marktanteil nicht so gross ist wie von MS.
    Etwas mehr davon würde ich mir trotzdem wünschen. Aber zumindest in Deutschland gibt es zu wenig Liberalität, Geschmack und Weitsicht um ein Betriebssystem mit dem man arbeiten kann und sich nicht ständig ärgert im täglichen Leben einzusetzen. Und eure Meinung?
     
  2. Anindo

    Anindo Wagnerapfel

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    Beiträge:
    1.583
    Die Trägheit von M$ kann sich eigentlich kein Unternehmen leisten, welches noch Konkurrenz hat. Diese Stolpersteine der EU-Kommission bekommt M$ ja nur in den Weg gelegt, weil sie ein Quasi-Monopol auf Betriebssysteme haben. Mit Oligopolen geht man da ja schon viel behutsamer um. Apple macht dagegen schon seit Jahren dass, wofür M$ so gescholten wird. Es lässt sich nur ahnen, ab welchem Marktanteil Apple damit nicht mehr durchkommen würde, aber bis 20% passiert da sicherlich noch nicht viel.

    Apple lebt von der treuen und finanzkräftigen Fan-Gemeinde bzw. der Alleinstellungsposition als beinah einzige Alternative zu Windows. Apple hat in dieser Position ja auch einiges z. B. in Richtung Wucherei geleistet, was in einem normalen Wettbewerb so nicht möglich wäre.

    Das Classic-OS war nunmal zu bescheiden um mit präemtiven Multitasking und Speicherschutz ausgestattet zu werden. Versucht haben sie es mit Copland ja mal. Der X-Switch war so ziemlich der letzte Ausweg. Vielleicht hätten wir BeOS oder gar NT als Grundlage bekommen, wäre Apple zu der Zeit finanzkräftiger gewesen, aber einen Switch ohne Abwärtskompatibilität hätte es in jedem Fall gegeben.
    Hätte Apple wenigstens eine Grundlage wie NT gehabt, hätten wir jetzt ein anderes OSX. Der kleine Marktanteil war eher der Grund dafür, warum wir solange darauf warten mussten.

    Wo ich noch einen Zusammenhang sehe ist, dass mit dem Erfolg die Innovationsfreudigkeit ganz schön abnimmt. Man sieht das gut am iPod. Würden sich die Dinger nicht so gut verkaufen, wären sie sicherlich funktionaler als jetzt. Aufnahmefunktion, Radio, Fernbedienung etc. wären sicherlich auch ohne Aufpreis implementiert. Apple ruht sich da auch ganz gerne auf den Lorbeeren aus und was die Mac-Produktvielfalt betrifft, sehe ich da auch viel Trägheit, den man sich z. B. in der Automobil-Industrie so nicht leisten könnte.
     

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