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Apple in Vorbereitungen zur Ausgabe einer Anleihe

Und Studierende, die Studentenermäßigungen nutzen... auch unehrlich oder unmoralisch? Die günstigen Angebote werden ja auch immerhin von Vollzahlern mitfinanziert.
 
Studierende werden später auch zu Vollzahlern, das kann man nicht vergleichen.
Außerdem sind Studenten i.d.R. die mit wenig Geld, die Konzerne und Personen die mit dem Vermögen in Steueroasen fliehen, die reichen.
 
Ja, sie werden zu Vollzahlern. Aber sie zahlen ihre Ermäßigungen trotzdem nicht zurück, sondern behalten ihre Ersparnisse. Solche Ermäßigungen sind keine Kredite.

Außerdem: Dreimal darfst du raten, auf wen die zusätzlichen Kosten abgewälzt werden, würde Apple mehr Steuern zahlen müssen. ;)
 
Ja, sie werden zu Vollzahlern. Aber sie zahlen ihre Ermäßigungen trotzdem nicht zurück, sondern behalten ihre Ersparnisse. Solche Ermäßigungen sind keine Kredite.
Nach deinem Argument schon: du hast vorher gesagt, die Vollzahler zahlen die Studentenpreise, daher würde sich das wieder ausgleichen.

Klar würde sich das auf Apple-Kunden negativ auswirken, aber nicht jeder Amerikaner verwendet iPhones, Macs &co.
 
Studierende erhalten Ermäßigungen, die andere nicht erhalten. Egal ob sie das System später mitfinanzieren oder nicht.

Dann eine andere Frage: Was glaubst du, wie lange Apple in den USA bleibt, wenn sie komplett alles in den USA versteuern müssten und was würde es den Einwohnern dort dann bringen? Solche Steuervorteile gibt es ja nicht grundlos, das ist wie so oft ein Abwägen zwischen Kosten und Nutzen.
 
Also findest du die Erleichterungen für Apple ok, weil sie die Preise für deine Produkte auf dem aktuellen Stand halten?
 
Nein, das habe ich nicht gesagt. Ich sagte, dass ich es OK finde, wenn Unternehmen legitime Steuervorteile nutzen.
 
Und im nächsten Satz hast du simmac gefragt, wer denn zusätzliche Kosten im Endeffekt übernehmen würde, und damit hast du uns als Konsumenten gemeint. Direkt gesagt hast du es also nicht, aber es ergibt sich aus deiner Argumentation.
 
Ein so komplexes Thema kannst du nicht auf einen einzigen Satz runterbrechen, der auch noch falsch dargestellt ist. Hier geht es nicht um Steuererleichterungen, hier geht es nicht um mich und mir geht es auf keinem Fall exklusiv um Apple.
 
Legitime Steuervorteile zu nutzen hat doch nichts mit Unehrlichkeit zu tun.

Heute zufällig gelesen: Apple kommt für die im Ausland erzielten Gewinne auf eine Steuerquote von 1,9%.

Das ist mit Sicherheit nicht legitim. Das geht nur durch Tricksereien mit Briefkastenfirmen, Scheinrechnungen usw., usf.

Das diese Gaunereien bald ein Ende haben werden, dürfte jedem klar sein, der seine Nachrichten nicht nur aus der Blöd bezieht.

Apple hätte sich als Held präsentieren können, wenn sie ihre Finanzprogramme aus dem Cash, dass sie haben, bestritten hätten - und das Geld ordentlich in den USA versteuert hätten.

Die Amis lieben doch Helden. Das wäre eine klasse Werbung gewesen und hätte die Mitbewerber in Zugzwang gebracht.

Eins, zwei, drei - Chance vorbei.
 
Moin!

Heute zufällig gelesen: Apple kommt für die im Ausland erzielten Gewinne auf eine Steuerquote von 1,9%.

Das ist mit Sicherheit nicht legitim. Das geht nur durch Tricksereien mit Briefkastenfirmen, Scheinrechnungen usw., usf.

Das ist, mit Verlaub, Blödsinn. Für solche Aktionen braucht es keiner Scheinrechnungen, das geht auf vollkommen legalem, wenn bestenfalls moralisch fragwürdigem Weg. Dass dies legitim ist und von multinationalen Konzernen genutzt wird, liegt in der Verantwortung der gesetzgeberischen Kraft. Unternehmen, die sich der Möglichkeiten nicht bedienen, sind hingegen im schlimmsten Fall im Wettbewerbsnachteil gegenüber den Mitbewerbern.

Ein Unternehmen muss auch kein "Held" sein. Ein Unternehmen hat als Zielsetzung das Erwirtschaften von Gewinnen, ansonsten wäre es z.B. ein gGmbH, aber keine AG. Somit wäre alles andere, als der Versuch im legalen Rahmen die Gewinne zu maximieren, unsinnig und langfristig sogar schädlich für das Unternehmen. Und dabei ist es egal, ob wir von Apple reden oder auch von Volkswagen, Microsoft oder sonstigen Unternehmen.

Wenn du das Steuersystem hingegen falsch findest, ist nicht Apple, sondern der Bundestag bzw. das Europaparlament dein richtiger Ansprechpartner.
 
Es gibt doch da regelmäßig Berichte welche Firmen das mit den Steuerersparnissen besonders übertreiben. Und Apple schneidet da meistens ganz gut ab, sprich nutzt lange nicht so viele Steuervorteile aus wie sie könnten. Da gibt es viel schlimmere Firmen.
 
Moin!

Es spricht überhaupt nichts dagegen, dass ein Unternehmen jede Möglichkeit zur Steuervermeidung nutzt, die sich bietet, sofern dieses nicht gegen geltendes Recht verstößt. Ich kenne auch keine Privatperson, die freiwillig mehr zahlt, als nötig ist. Der einzige Unterschied ist, dass es für einen multinational agierenden Konzern mehr Möglichkeiten gibt die Steuerlast zu senken.