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Das Computer History Museum in Kalifornien hat mit Erlaubnis von Apple den kompletten Apple II DOS-Quelltext (Disk Operating System) veröffentlicht. Wer mal sehen möchte wie im Jahr 1978 programmiert wurde, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Aber Achtung, der Quelltext wurde von ausgedrucktem Endlospapier abgeschrieben. Tippfehler sind also leider nicht ausgeschlossen. Im Folgenden etwas mehr geschichtlicher Hintergrund.[PRBREAK][/PRBREAK]
Im Gegensatz zum Apple I war der Apple II komplett zusammengebaut und konnte mit einem beliebigen Bildschirm betrieben werden. Die Version mit 4 Kilobyte Speicher kostete 1.298 US-Dollar – dagegen wirkt ein heutiger iMac doch wie ein Schnäppchen, oder? Der Apple II hatte aber immerhin schon Farbe, Grafik, Sound, Erweiterungsslots, Joysticks und eine eingebaute Programmiersprache – BASIC.
Was er aber nicht hatte, war ein Diskettenlaufwerk. Programme und Dateien mussten deshalb von einer Kassette geladen werden, was – wie man sich vielleicht vorstellen kann – nicht nur langsam, sondern auch unzuverlässig war. Problem war aber, dass Disketten teure Hardware-Controller und komplexe Software benötigten. Steve Wozniak löste das erste Problem, in dem er mit Software das steuerte wo andere Controller die Hardware nutzten.
“I was familiar with the other disk controllers, and when I saw Woz’s design I was just blown away. I mean, it was so simple, and so elegant. And the fact that he was doing it in software — a lot of the work that was done by those massive amounts of chips was done in a few lines of software. It was just pure genius.” – Paul Laughton
Keiner von Apples 15 Mitarbeitern hatte allerdings die Erfahrung und die Zeit um Software zu schreiben, welche die Programme und Daten verwalten könnte. Paul Laughton, ein Auftragsprogrammierer von Shepardson Microsystems und Steve Jobs unterschrieben einen 13.000-Dollar-Vertrag für eine Datenverwaltung, ein BASIC-Interface und Dienstprogramme. Dies sollte in etwas über einem Monat fertig gestellt sein. Dieser unglaublich aggressive Zeitplan konnte aber tatsächlich mehr oder weniger eingehalten werden.
Natürlich darf man sich unter dem Apple II DOS kein Betriebsystem vorstellen, wie man es heute kennt. Es war eine Struktur um Dateien zu öffnen, lesen, schreiben und zu schließen. Um es zu benutzen musste man allerdings Code schreiben, es gab keine Befehle.



Via Computer History Museum
Im Gegensatz zum Apple I war der Apple II komplett zusammengebaut und konnte mit einem beliebigen Bildschirm betrieben werden. Die Version mit 4 Kilobyte Speicher kostete 1.298 US-Dollar – dagegen wirkt ein heutiger iMac doch wie ein Schnäppchen, oder? Der Apple II hatte aber immerhin schon Farbe, Grafik, Sound, Erweiterungsslots, Joysticks und eine eingebaute Programmiersprache – BASIC.
Was er aber nicht hatte, war ein Diskettenlaufwerk. Programme und Dateien mussten deshalb von einer Kassette geladen werden, was – wie man sich vielleicht vorstellen kann – nicht nur langsam, sondern auch unzuverlässig war. Problem war aber, dass Disketten teure Hardware-Controller und komplexe Software benötigten. Steve Wozniak löste das erste Problem, in dem er mit Software das steuerte wo andere Controller die Hardware nutzten.“I was familiar with the other disk controllers, and when I saw Woz’s design I was just blown away. I mean, it was so simple, and so elegant. And the fact that he was doing it in software — a lot of the work that was done by those massive amounts of chips was done in a few lines of software. It was just pure genius.” – Paul Laughton
Keiner von Apples 15 Mitarbeitern hatte allerdings die Erfahrung und die Zeit um Software zu schreiben, welche die Programme und Daten verwalten könnte. Paul Laughton, ein Auftragsprogrammierer von Shepardson Microsystems und Steve Jobs unterschrieben einen 13.000-Dollar-Vertrag für eine Datenverwaltung, ein BASIC-Interface und Dienstprogramme. Dies sollte in etwas über einem Monat fertig gestellt sein. Dieser unglaublich aggressive Zeitplan konnte aber tatsächlich mehr oder weniger eingehalten werden.Natürlich darf man sich unter dem Apple II DOS kein Betriebsystem vorstellen, wie man es heute kennt. Es war eine Struktur um Dateien zu öffnen, lesen, schreiben und zu schließen. Um es zu benutzen musste man allerdings Code schreiben, es gab keine Befehle.



Via Computer History Museum
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