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Apple-Erinnerung: Ab dem 1. Juni Sandboxing-Pflicht

Doch kann man (siehe iOS). Und Apple wird das auch tun, wenn der Konsument sich nicht weigert. Und das wird er (mehrheitlich) nicht, weil er die Einfachheit einfach liebt.
 
Er, "der" Konsument, mag vielleicht die Einfachheit lieben, aber nicht die Einschränkung. Ein Laptop/Desktop ist kein Smartphone/Tablet und ich nehme mal schwer an, dass sich Apple dessen bewusst ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich begrüße den Weg erst einmal, den Apple diesbezüglich beschreitet. Bislang zumindest. Denn derzeit gibt es noch keine Einschränkungen, die zumindest dem Endanwender Bedenken machen müssten. Im Gegenteil: die allgemeine Sicherheit wird gefördert. Ob dies wiederum Probleme zeitigen wird, sehe ich eher angesichts von Hürden, die viele Entwickler (zumindest so sie ihre Appes über den Ape-Store vertreiben) dazu zwingt, Apps diesbezüglich konform wie vor allem dann stabil neu aufzulegen.

Dessen ungeachtet gibt es neben den 'Apps' ja auch noch vollwertige 'Programme', wie Dr. Bresink es nennt, und Vertriebswege jenseits des Ape-Stores. Diesbezüglich ist bislang nicht bekannt, dass es Einschränkungen geben soll. Und solange das bleibt, ist das in Ordnung. Abgesehen vielleicht von dem Aspekt, dass Entwickler auch sonst auf Grund ihres fundierteren Einblicks in OS X zu Recht so manche Bugs und so manche Hürden beklagen – sowohl bzgl. der Sandbox-Umsetzung wie OS X allgemein.

Gegängelt oder kontrolliert muss sich der Anwender aber gewiss nicht fühlen. Seine Arbeit wie seine Daten bleiben unberührt. Da hätte ich schon eher Bedenken, wenn es darum ging, irgend eine vorgebliche 'Sicherheitssoftware' eines Fremdherstellers auf mein System zu lassen. Auch hätte ich da eher Bedenken wegen der Cloud – die auch im Fall Apples allein schon wegen des Server-Standortes vollständigen Zugriff durch amerikanische Regierungsbehörden auf gespeicherte Daten erlaubt. Die Bedenkenlosigkeit der Masse der Anwender ist da schon eindrucksvoll...
 
Ihr habt den Sinn von Sandboxing wohl nicht wirklich verstanden. Mit diesem Mechanismus will man Programme kapseln, so dass sie nicht mehr irgendwo im Dateisystem rummurksen können — ohne Autorisierung. Weil das Programm ohne Sandboxing alles machen kann, wozu der aktuelle Benutzer Rechte hat, aber mit Sandboxing bleibt es in seinem vorgesehenen Scope.

Falls ein Programm zusätzliche Befugnisse bekommt, kann man ihm soviel gewähren wie es braucht — nicht mehr.

Apple bevormundet nicht den Benutzer, sondern der Benutzer hat die Möglichkeit Programme zu bevormunden. Und außerdem so lange man unter Mac OS X Programme entwickeln kann, kann man auch alles nach Belieben verändern. Spoiler: das wird man immer können.
 
Ihr habt den Sinn von Sandboxing wohl nicht wirklich verstanden. Mit diesem Mechanismus will man Programme kapseln, so dass sie nicht mehr irgendwo im Dateisystem rummurksen können — ohne Autorisierung.

Ist mir schon klar. Mein Beitrag von vorhin war auch eine Antwort auf einen anderen Beitrag, nicht eine auf den Artikel.
 
Apple bevormundet nicht den Benutzer, sondern der Benutzer hat die Möglichkeit Programme zu bevormunden. Und außerdem so lange man unter Mac OS X Programme entwickeln kann, kann man auch alles nach Belieben verändern. Spoiler: das wird man immer können.
Das mag stimmen so lange Apple akzeptiert, was Du als Entwickler so treibst. Und es ist egal, wer den Sinn von Sandboxing versteht und wer nicht. Jeder bekommt seine Sandkastenspiele nur noch von einer Quelle: Dem Mac App Store.