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Magazin Apple erinnert iOS-Entwickler an verpflichtenden 64-Bit-Support

Martin Wendel

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In einer Mitteilung im Developer-Portal erinnert Apple seine Entwicklergemeinde erneut, dass ab Februar neue Voraussetzungen für neu in den App Store eingereichte iOS-Programme gelten. Neue Apps müssen künftig verpflichtend mit dem iOS-8-SDK erstellt werden und mit 64-Bit-Unterstützung ausgestattet sein. Für Updates von bestehenden Apps gilt eine etwas längere Frist – ab 1. Juni 2015 werden auch hier das iOS-8-SDK und 64-Bit-Support vorausgesetzt. In der ersten Ankündigung im Oktober hieß es noch, dass auch Updates für bestehende Apps bereits zum Februar die neuen Bedingungen erfüllen müssen.[prbreak][/prbreak]

Auch in den vergangenen Jahren hat Apple wenige Monate nach der Veröffentlichung das jeweils aktuelle SDK (Software Development Kit) vorausgesetzt und sorgt damit dafür, dass Entwickler bei der Erstellung neuer Apps auch die neuesten Geräte und Software-Technologien berücksichtigen. Von den Änderungen werden vor allem Geräte ab iPhone 5s, iPad Air und iPad mini 2 profitieren, da diese mit einem 64-Bit-Prozessor – Apple A7, A8 oder A8X – ausgestattet sind. Für Nutzer älterer Hardware sollte sich nichts maßgebliches ändern – lediglich die Kompatibilität der Apps mit iOS 8 könnte sich verbessern.

Der verpflichtende 64-Bit-Support wird bei den weiter oben genannten Geräten früher oder später sogar zu Leistungsverbesserungen führen. Sobald alle auf einem Gerät installierten Apps mit 64-Bit-Unterstützung ausgestattet wurden, müssen die 32-Bit-Bibliotheken nicht mehr zusätzlich auf Abruf im Speicher bereit gehalten werden. Der Anwender selbst kann jedoch nicht überprüfen, ob und welche 32-Bit-Apps noch auf dem Gerät installiert sind.

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Via AppleInsider
 
Das ist gut so! Apple muss die Qualität aufrecht halten.

Auf ein Premium-Smartphone sollten nur Premium-Apps laufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, wäre nur schön wenn Apple da mal genauso durchgreifen würde was den iPhone 6 Support angeht. Kann nicht sein, dass ich hier immer noch einige (teils "namhafte") Apps habe, die hochskaliert werden. Und das nach über 4 Monaten.
Aber dann ständig neue Updates mit der Beschreibung "bug fixes" rausbringen.
 
Die Qualität der Apps hängt sicher nicht nur am 64Bit System! Das mag für Speicherintensive Anwendungen gelten. Nicht aber für die Mehrheit der Anwendungen. Es gibt Massen an Anwendungen wo es sogar Unsinn ist, weil man so unsinnigerweise alte Geräte ausschließt. Womit wir beim wahren Grund wären.
 
Die Qualität der Apps (Premium) ist nach deiner Aussage maßgeblich davon abhängig, dass diese das 64Bit-System nutzen?

Da gibt es imho echt Wichtigeres.

MfG demo

Es gibt wichtigeres, das stimmt.

Es dient nur der Qualitätssicherung. In diesem Fall die Leistungsfähigkeit der Hardware auch auszureizen, damit der Kunde zufrieden ist.

Wichtig ist es z.B. auch, dass die Designvorgaben von iOS eingehalten werden, leider ist hier Apple zu locker geworden und manche Apps sehen aus als kommen sie von Android.

Die Qualität der Apps hängt sicher nicht nur am 64Bit System! Das mag für Speicherintensive Anwendungen gelten. Nicht aber für die Mehrheit der Anwendungen. Es gibt Massen an Anwendungen wo es sogar Unsinn ist, weil man so unsinnigerweise alte Geräte ausschließt. Womit wir beim wahren Grund wären.

Hat auch niemand geschrieben, das es einzig und allein an 64 Bit hängt. ;)

64 Bit ist doch abwärtskompatibel. :)
 
dass die Designvorgaben von iOS eingehalten werden
Es gibt unter iOS keine Designvorgaben, es gibt nur einen Interface-Leitfaden. Wenn dir das Design einer App nicht gefällt, musst du sie ja nicht verwenden. Ich finde das auch gut so. Die Google-Apps im Material Design machen sich z.B. sehr gut, auch Skype ist ja ziemlich im Windows-Phone-Design gehalten. So bekommt man zumindest einen kleinen Einblick in die anderen Betriebssysteme. :)
 
Das war früher aber wirklich strenger geregelt. Apple hat sich immer mehr geöffnet.

Im AppStore ist es schwierig vor lauter Heu die Nadel zu finden.
 
Wie ist das denn eigentlich mit diesem SDK? Ich hab hier die HandyTicket - App und die ist immer noch im iOS6 - Design. Also auch noch alte Tastatur usw. Da kam vor 2 Monaten das letzte Update. Wenn das neue SDK verpflichtend ist, heißt das dann, dass zukünftige Updates dieser App wenigstens den iOS7 - Look haben müssen weil gar nicht mehr anders kompilierbar?
 
Wie ist das denn eigentlich mit diesem SDK? Ich hab hier die HandyTicket - App und die ist immer noch im iOS6 - Design. Also auch noch alte Tastatur usw. Da kam vor 2 Monaten das letzte Update. Wenn das neue SDK verpflichtend ist, heißt das dann, dass zukünftige Updates dieser App wenigstens den iOS7 - Look haben müssen weil gar nicht mehr anders kompilierbar?

Nicht unbedingt. Worum es primär geht sind neue Funktionen und deren Unterstützung. Erweiterungen der Cloud, Unterstützung der PhotoLibrary, des systemweiten Teilens von Funktionen, 64Bit etc.
Das Look-and-Feel ist nicht zwingend vorgegeben. Gerade bei Games war es ja von Anfang an für jeden erkennbar dass jeder Entwickler eigene Buttons, Hintergründe etc designen kann. Wenn einer wollte könnte er auch heute noch eine App im RetroDesign rausbringen mit all den umrandeten Buttons etc. Oder das von links nach rechts bzw. rechts nach links swypen um am Rand ein Menü sichtbar zu machen wurde ja auch von Entwicklern zu einer Zeit implementiert als es noch lange nicht vom System ermöglicht wurde. Designmäßig haben Entwickler offensichtlich große Freiheiten.

Gewisse Funktionen müssen jedoch unterstützt werden.

Es stimmt aber auch, dass sie teilweise zu locker geworden sind. Denn was das Interface anbelangt gibt es eben schon Anforderungen. Die Human Interface Guidelines. Und da ist eben auch die Rede davon auf welcher Seite gewisse Buttons zu sein haben. Bei Apple ist doch Schließen immer links und bei Windows rechts. Und doch gibt es Apps welche sich nicht daran halten. Teilweise sogar in verschiedenen Menüs zwischen Links und Rechts wechseln. Oder welche mit mikroskopisch kleinen Buttons, was eigentlich auch verboten ist. Und und und.
 
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Das hat aber nichts mit dem Design der Apps zu tun.
 
Das ist gut so! Apple muss die Qualität aufrecht halten.

Und 64bit hat bessere Qualitaet als 32bit? Ist die dann doppelt so gut?

Auf ein Premium-Smartphone sollten nur Premium-Apps laufen.

Was ist denn eine "Premium-App"?

64 Bit kompatibel heißt ja nicht gleich, dass es 32 Bit inkompatibel ist.

Ohne Mehraufwand auf Entwicklerseite schon. In jedem Fall bedeutet es aber, dass die Apps deutlich groesser werden, in den meisten Faellen ohne dafuer irgendeinen Mehrwert zu bieten.

Es dient nur der Qualitätssicherung. In diesem Fall die Leistungsfähigkeit der Hardware auch auszureizen, damit der Kunde zufrieden ist.

Was fuer ein Quatsch. Apple verlangt ein 64bit-Kompilat. Damit wird das gleiche Programm einfach erst mal nur groesser. Um 64bit "auszunutzen" muss man zunaechst mal eine Anwendung haben, die aus 64bit ueberhaupt Nutzen zieht - und das ist bei den meisten Apps nicht der Fall.

64 Bit ist doch abwärtskompatibel.

Das ist schlicht und einfach falsch.
Wenn das neue SDK verpflichtend ist, heißt das dann, dass zukünftige Updates dieser App wenigstens den iOS7 - Look haben müssen weil gar nicht mehr anders kompilierbar?

Nein.

Ich meinte damit, das früher weniger Apis offen war, definitiv!

Zum Beispiel? Und was hat das mit dem UI zu tun?