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Das aufstrebende Schwellenland Indien hat Apple zwar schon länger im Visier. Bisher allerdings mit durchwachsenem Erfolg, wie das Wall Street Journal erst Ende letzten Monats berichtete. Ungeachtet der schwachen Nachfrage in dem mit 1,2 Milliarden Menschen bevölkerungsreichsten Land nach China, intensiviert der iPhone-Hersteller seine Aktivitäten in Indien. Nachdem Apple bereits im Dezember seinen iTunes Store in das Land brachte, stockte das Unternehmen zuletzt auch sein dortiges Personal kräftig auf. Jetzt wollen die Kalifornier nach einem Bericht von The Economist Times aber vor allem an der Umsatzschraube drehen – und bis 2015 rund 200 Reseller im Land vorweisen.[PRBREAK][/PRBREAK]
Derzeit sind es lediglich 65 Partnergeschäfte, die Apples Produkte um iPhone, iPad und Mac-Computer an den Kunden bringen. In den kommenden zwei Jahren soll sich diese Zahl nach Angaben von anonymen Franchisenehmern verdreifachen. Apple plane danach nicht nur eine verstärkte Präsenz in auf Apple-Produkte spezialisierten Geschäften, sondern auch eine Ausweitung des Angebots in sogenannten "Multi-brand"-Stores, die überdies Geräte anderer Hersteller anbieten.
Auf die Frage, warum der US-Konzern nicht wie in anderen Ländern üblich eigene Geschäfte eröffnet, findet sich eine schnelle Antwort. Das Problem: In Indien müssen ausländische Unternehmen sogenannte "Local Content"-Vorschriften befolgen. Sie verpflichten Unternehmen dazu, ihre Produkte zu einem bestimmten Anteil im Land selbst zu fertigen. Im Falle Indiens müssten Apple-eigene Geschäfte rund 30 Prozent des Inventars unmittelbar aus dem Land beziehen. Eine Vorgabe, die das Unternehmen angesichts der engen Partnerschaften zu chinesischen Zulieferern derzeit nicht erfüllen kann oder will.

Bild via sulekha.com
Derzeit sind es lediglich 65 Partnergeschäfte, die Apples Produkte um iPhone, iPad und Mac-Computer an den Kunden bringen. In den kommenden zwei Jahren soll sich diese Zahl nach Angaben von anonymen Franchisenehmern verdreifachen. Apple plane danach nicht nur eine verstärkte Präsenz in auf Apple-Produkte spezialisierten Geschäften, sondern auch eine Ausweitung des Angebots in sogenannten "Multi-brand"-Stores, die überdies Geräte anderer Hersteller anbieten.
Auf die Frage, warum der US-Konzern nicht wie in anderen Ländern üblich eigene Geschäfte eröffnet, findet sich eine schnelle Antwort. Das Problem: In Indien müssen ausländische Unternehmen sogenannte "Local Content"-Vorschriften befolgen. Sie verpflichten Unternehmen dazu, ihre Produkte zu einem bestimmten Anteil im Land selbst zu fertigen. Im Falle Indiens müssten Apple-eigene Geschäfte rund 30 Prozent des Inventars unmittelbar aus dem Land beziehen. Eine Vorgabe, die das Unternehmen angesichts der engen Partnerschaften zu chinesischen Zulieferern derzeit nicht erfüllen kann oder will.

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