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Aperture - wie werden die Bearbeitungsdaten gespeichert: Sidecar?

Dieses Thema im Forum "Fotosoftware" wurde erstellt von Orang, 11.02.10.

  1. Orang

    Orang Cripps Pink

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    148
    Möchte wegen des schlechten Supports und wegen der zähen Verarbeitungsgeschwindigkeit mit meinen NEFs von Capture NX2 umsteigen auf einen anderen RAW-Konverter.
    Lightroom kommt wahrscheinlich nicht infrage, weil sämtliche Beschreibungsdaten und Metadaten extern gespeichert werden. Ich will aber sämtliche Daten in meinen NEFs haben.
    Wie hält es da Aperture? Schreibt es in die Bilddatei, wird ein Sidecar generiert oder kann man sich das eventuell sogar aussuchen?
    Das neue Aperture scheint mir ansonsten ganz OK zu sein. Wenn dann auch noch die NEF-Konvertierung (bildmäßig) annähernd mit Capture NX vergleichbar wäre, könnte ich mich fast für Aperture erwärmen.
     
  2. Harald909

    Harald909 Prinzenapfel

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    Hallo!

    Meines Erachtens (ein Blick in die Aperture-Bibliothek zeigt, dass jedes RAW- bzw. NEF-Bild in einem eigenen Ordner ist. Der enthält: Das Original, die Arbeitskopie und Einstellungsdateien) speichert Aperture die Bearbeitungsdaten außerhalb der RAW-Datei. Diese bleibt unangetastet.

    (Nur) CNX speichert dagegen die Bearbeitungsdaten im NEF. Das kann es aber nur deshalb, weil die Kamera bereits im NEF-Format bestimmte Kamera-Einstellungen speichern kann, die ebenfalls nur CNX auslesen kann (Bildoptimierung, z.B. "brilliant"). Aperture erkennt dagegen anhand der Exifs Weißabgleich, Autofokus usw., nicht jedoch die Kameraeinstellungen.

    Im Grund ist dies egal: Nur CNX kann die Bearbeitungsdaten im NEF auslesen (nicht Aperture oder LR), dafür können Aperture-Bearbeitungsdaten nur von Aperture ausgelesen werden. Dein Anspruch, alles in einem NEF haben zu wollen (warum eigentlich?`), nimmt sich in der Praxis nichts, es entstehen halt keine Zusatzdateien. Dafür bist Du weiter an CNX gebunden, denn nur dieses Programm ist dazu in der Lage.

    Dafür ist Aperture um Klassen besser, was die Verwaltung und Verarbeitung der Bilder anbelangt. CNX ist eine Katastrophe, erst recht, wenn ich 300 Bilder entwickeln muss. Dafür ist die Qualität (Farbe und Schärfe) in CNX besser. Wichtige Bilder entwickle ich deshalb in CNX.

    Grüße

    H.
     
  3. Orang

    Orang Cripps Pink

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    Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort, Harald.
    Eine Frage bleibt aber dennoch: Wenn Du spezielle NEFs aus Qualitätsgründen extra in Capture NX bearbeitest, legst Du dann bei all den anderen Bildern nicht so großen Wert auf Qualität?
    Und wie geht dann Aperture bei den in NX bearbeiteten NEFs vor; es sollte dann die von NX vorgenommenen Korrekturen wohl kaum anzeigen können? Ist das nicht eine Diskrepanz?
     
  4. Harald909

    Harald909 Prinzenapfel

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    Änderungen, die in CNX vorgenommen und im NEF gespeichert werden, werden von Aperture nicht angezeigt (auch nicht von Lightroom oder einem anderen RAW-Konverter). Völlig richtig! Deshalb speichere ich diese Bilder noch als TIFF (manchmal auch nur als JPG) und importiere sie nach Aperture.

    Selbstredend kann CNX ebenfalls auch nicht in Aperture vorgenommene Veränderungen anzeigen. Ich exportiere das Original und CNX zeigt es erst einmal wie "out of the cam". Würde ich die Arbeitskopie exportieren, hätte ich ein JPG oder TIFF, da hätte CNX keinen Vorteil mehr.

    In CNX werden bei mir nur ganz besonders tolle NEFs, also z.B. Abzüge für Poster usw. bearbeitet (oder ich brauche bestimmte Werkzeuge, die nur CNX hat - wie die U-Point-Technologie), während Aperture für den großen Rest (95% meiner Bilder) absolut ausreichend ist. Auch hier sind tolle Bilder möglich.

    Letztlich würde ich mit CNX per Stapelverarbeitung insgesamt nicht wirklich bessere Bilder kriegen, da es einfach so schlecht zu bedienen ist. Schon allein das Geraderücken eines Bildes ist mit Aperture um Klassen leichter zu bewerkstelligen, auch Blichtungseinstellungen, Schärfe, Tonwertkorrektur usw., sowie auch die reine Verwaltung der Bilder. Das wiegt die Nachteile des RAW-Konverters wieder auf.

    H.
     

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