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Anti-Abwerbeabkommen: Tim Cook, Eric Schmidt vor Gericht geladen

Niklas Marxen

Thurgauer Weinapfel
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07.08.08
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Es gibt viele Arten von Gerichtsverfahren, mit denen sich Apples Anwälte beschäftigen müssen. Manchmal tritt man gegen Samsung, gegen Verbraucherschutzverbände oder das Bonner Apfelkindcafé an. Manchmal sitzen auf der gegenüberliegenden Seite jedoch die eigenen Angestellten. In einem solchen Prozess sollen nun sowohl Tim Cook als auch Google-Aufsichtsratsvorsitzender Eric Schmidt aussagen. [PRBREAK][/PRBREAK]

Es geht um ein Abkommen, dass die beiden Unternehmen geschlossen haben, welches den jeweiligen Angestellten erheblichen Schaden zugefügt haben könnte. Um sich gegenseitig das Leben zu erleichtern, beschloss man 2009, ab sofort keine Arbeitskräfte des jeweils anderen mehr abzuwerben. 2010 einigten sich die beteiligten Unternehmen mit der Wettbewerbsbehörde auf eine Vergleichszahlung, doch die Entschädigungen einzelner Arbeitnehmer steht noch aus.

Aus diesem Grund hat die Richterin Lucy Koh nun Tim Cook vorgeladen. Vier Stunden soll Apples CEO Rede und Antwort stehen. Den Einwand, Cook sei damals lediglich COO gewesen, ließ die Richterin nicht gelten. Sie findet es schwer vorstellbar, dass ein Chief Operating Officer auf solche Aktionen keinen Einfluss hätte. Am 20. Februar sollen sowohl Cook als auch Schmidt vor Gericht erscheinen.

tim-cook.jpg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Verstehe ich nicht.

Welcher Schaden soll dem COO aufgrund des Anti-Abwerbungsabkommen denn enstanden sein?
 
Verstehe ich nicht.
Wenn der Mitarbeiter von z.B. Google ein Angebot von Apple bekommt für mehr Gehalt bei Apple zu arbeiten dann entsteht ihm ein Schaden - nämlich potentielle Kohle!
Das ganze ist ein recht cleverer move um die Gehaltskosten unter Konrolle zu halten - auf dem Rücken der freien Marktwirtschaft.
 
Eric Schmidt war lange Aufsichtsratsvorsitzender bei Apple und hat so mitbekommen das Steve ein Handy mit IOS Betriebssystem plant. Er gab den Anstoss für Android und jetzt sollte Apple den Schaden geltend machen. Oder ? Ideenklau vom feinsten.
 
Eric Schmidt war lange Aufsichtsratsvorsitzender bei Apple und hat so mitbekommen das Steve ein Handy mit IOS Betriebssystem plant. Er gab den Anstoss für Android und jetzt sollte Apple den Schaden geltend machen. Oder ? Ideenklau vom feinsten.

Was hat DAS denn mit dem Abwerbeabkommen zu tun?
 
Ich merke schon, der Artikel ist viel zu komplex für Apfeltalk. :D
 
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Reaktionen: lx88
Total nutzlos dieses Abkommen.
Normalerweise gibt es in fast jedem Arbeitsvertrag eine Konkurrenzklausel.
Das heißt man darf nicht sofort zur Konkurrenz wechseln. Außer der neue Arbeitgeber zahlt die Strafe die für den Bruch dieser Klausel festgesetzt wurde ;)
 
Ja, die Fünf-Schritt-Lesemethode beherrscht leider noch nicht jeder Nutzer hier. :-D

5-Schritt-Methode, hm? Sieht tatsächlich eher nach zwei Schritten aus:

1.: Überschrift lesen
2.: Losblubbern


Zum Thema: Es ist irgendwie schon bezeichnend, wenn selbst im IT-Sektor an denen gespart wird, die das Produkt entwickeln, damit die mehr bekommen, die es vertreiben. Und es ist bezeichnend, wenn alle Welt sowas normal findet...