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Einer der Prinzipien, auf denen Jobs sein Unternehmen aufbaute, war, immer die besten Leute für die jeweiligen Jobs anzuheuern. Wenn andere mehr zahlen oder ein besseres Arbeitsklima bieten, wird das schwierig. Aus diesem Grund sprach sich Apple mit zahlreichen Unternehmen ab, dass man sich gegenseitig nicht die Angestellten abwerben wolle. Auch Palm wollte Jobs mit drastischen Mitteln in den illegalen Pakt miteinbeziehen. [PRBREAK][/PRBREAK]

Im August 2007 erhielt der damalige CEO von Palm, Edward Colligan, einen Anruf des Apple-Gründers. Dieser machte klar, dass wenn Palm nicht aufhören würde, Apple-Mitarbeiter anzuwerben, man das Unternehmen wegen Patentverletzungen verklagen könnte. Colligan reagierte später gelassen per E-Mail. Auch Palm habe genügend Patente um Gegenklagen einzureichen, am Ende würden beide Unternehmen nur sehr viel Geld an Anwälte verlieren. Jobs ließ sich davon nicht abbringen. In der nun im Rahmen des Gerichtsverfahrens veröffentlichten Antwort wies er daraufhin, dass Colligan sich noch einmal fragen sollte, welcher der beiden Unternehmen die größeren Ressourcen und die besseren Patente hätte.

Weitere E-Mails zeigen die Ausmaße der Absprache. So ist insbesondere der Austausch zwischen dem damaligen Google CEO Eric Schmidt und Steve Jobs interessant. In einer E-Mail betont Schmidt, dass man die Details doch besser mündlich besprechen sollte, um keine Unterlagen zu hinterlassen, die vor Gericht als Beweis verwendet werden könnten. In einer anderen weist Jobs daraufhin, dass entgegen der Absprache einem Apple-Angestellten ein Angebot gemacht wurde. Schmidt lässt sich daraufhin von der zuständigen Abteilung zusichern, dass der Verantwortliche noch in der selben Stunde gefeuert wird. Es wird inzwischen davon ausgegangen, dass die beteiligten Unternehmen zu mehreren 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz verurteilt werden könnten.


All diese und weitere interessante Unterlagen hat The Verge ans Tageslicht gebracht.
Bildquelle Steve Jobs.

Im August 2007 erhielt der damalige CEO von Palm, Edward Colligan, einen Anruf des Apple-Gründers. Dieser machte klar, dass wenn Palm nicht aufhören würde, Apple-Mitarbeiter anzuwerben, man das Unternehmen wegen Patentverletzungen verklagen könnte. Colligan reagierte später gelassen per E-Mail. Auch Palm habe genügend Patente um Gegenklagen einzureichen, am Ende würden beide Unternehmen nur sehr viel Geld an Anwälte verlieren. Jobs ließ sich davon nicht abbringen. In der nun im Rahmen des Gerichtsverfahrens veröffentlichten Antwort wies er daraufhin, dass Colligan sich noch einmal fragen sollte, welcher der beiden Unternehmen die größeren Ressourcen und die besseren Patente hätte.

Weitere E-Mails zeigen die Ausmaße der Absprache. So ist insbesondere der Austausch zwischen dem damaligen Google CEO Eric Schmidt und Steve Jobs interessant. In einer E-Mail betont Schmidt, dass man die Details doch besser mündlich besprechen sollte, um keine Unterlagen zu hinterlassen, die vor Gericht als Beweis verwendet werden könnten. In einer anderen weist Jobs daraufhin, dass entgegen der Absprache einem Apple-Angestellten ein Angebot gemacht wurde. Schmidt lässt sich daraufhin von der zuständigen Abteilung zusichern, dass der Verantwortliche noch in der selben Stunde gefeuert wird. Es wird inzwischen davon ausgegangen, dass die beteiligten Unternehmen zu mehreren 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz verurteilt werden könnten.

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