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Andere Länder, andere Sitten

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von ichnurich, 27.11.06.

  1. ichnurich

    ichnurich Jamba

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    Ich fand es schon sehr belustigend, dass die Amerikaner kurzzeitig french fries in freedom fries umbenannt haben, weil Frankreich nicht mit in den Irak gegangen ist.
    Was sie sich aber jetzt geleistet haben, ist eine wahre Freude. Aber seht selbst:

    Satanistische Weihnacht


    Lachen die sich nicht manchmal selber aus?



    MfG aus Westpolen
     
  2. Julia-DD

    Julia-DD Welscher Taubenapfel

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    Traurig. Und leider keine seltene Angelegeneit, wie ich in meinen 9 Monaten in den USA erfahren habe.

    Das Land preist sich, die größte und beste Demokratie der Welt zu sein. Dabei sind sie doch nur eine Tyrannei mit einem Despoten an der Spitze (sorry, ich weiß: man darf nicht alles über einen Kamm scheren und das will ich auch nicht, denn ich habe nach wie vor viele Freunde, die das genauso bescheuert finden).
     
  3. kauan

    kauan Stina Lohmann

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    Man sieht es immer wieder, was George Orwell vor sechzig Jahren in 1984 prophezeit hat, ist an vielen Stellen Wirklichkeit geworden.
     
  4. ma.buso

    ma.buso Châtaigne du Léman

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    das peace zeichen als umstrittenes zeichen zu bezeichnen, halte ich für leicht bekloppt ...
     
  5. iPoe

    iPoe Pomme Etrangle

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    eigentlich sollten wir keine produkte aus amerika mehr kaufen ;) (mir ist bewußt dass mein apferl auch aus dem land der beknackten ist)

    iPoe
     
  6. groove-i.d

    groove-i.d Grünapfel

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    durch die medien ging heute die tötung eine jamaikanischen jungen bräutigams, der sich offenbar in seiner nacht des juggesellenabschieds zu auffällig verhalten hatte und von undercover-polizisten mit 50 schuß vor einem resturant/einer bar getötet wurde. die polizei nimmt wohl an, er sei in drogengeschäfte verwickelt gewesen.

    sowas hört man dann morgens um kurz nach sechs zum aufstehen.
    guten morgen amerika!:-c

    z.b.:
    http://de.news.yahoo.com/27112006/12/proteste-polizeiliche-erschiessung-unbewaffnetem-schwarzen.html
     
  7. mathilda

    mathilda Leipziger Reinette

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    auf yahoo steht aber nur die halbe wahrheit. ich kenne die folgende version:

    das opfer kommt um4 uhr morgens aus der bar (ich behaupte hier mal, dass er nicht ganz nüchtern war). anschließend rammt er ein polizeiauto, setzt zurück und fährt beim rückwartsfahren auf einen polizisten zu, fährt dann wieder nach vorn und ramm nochmal das polizeiauto.

    das rechtfertigt aber noch lange keine gezielt tötenden schüsse.
     
  8. dekular

    dekular Apfel der Erkenntnis

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    Ach ja - die USA so wie wir sie kennen: verblödet. ;)
     
  9. kepptn

    kepptn Celler Dickstiel

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    Und erst recht nicht 50 davon.

    Was mir eher Sorgen macht ist die Entwicklung das sowas auch in unseren Breiten immer mehr zunehmen, wir werden den USA immer ähnlicher.
     
  10. Blixten

    Blixten Adams Apfel

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    Naja, bei näherer Betrachtung ist das ja wohl doch eher ein Amerikaner, der sich da was geleistet hat,und das noch ohne Rückhalt bei den eigenen Leuten.
    Jaja schlimm; andere Sitten. Könnte in nem deutschen Trachtenverein etc nie passieren...

    Bei so was fällt mir immer ein Zitat von Bill Bryson ein, einem sehr lustigen (amerikanischen) Schriftsteller. In einer Kolumne mit dem bezeichnenden Titel: " Willkommen im Land der Dummheit" schreibt er:
    Und da ist ziemlich viel wares drann, lässt sich nur nicht so gut drüber lästern. Aus der selben Kolumne stammt auch noch ein weiteres Zitat, und das ist wirklich zum verzweifeln, von Mariah Carey:
    Wenn man so was in Deutschland höhren will, muss man schon Fussballerinterviews gucken :)
     
  11. groove-i.d

    groove-i.d Grünapfel

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    nein, is vollkommen richtig!
    ich ndrinfo wurde gestern früh auch genau das (siehe oben) gemeldet. scheint also eine provokante aktion seitens des jamaikanas gewesen szu sein.

    aber:
    50 schüsse sind ein gutes zeugnis amerikanischer gründlichkeit udn dieser dämlichen zero-toleranz-einstellung gegenüber solchen "aktionen".
    selbst wenn gefahr im verzug für einen beamten gewesen wäre:
    1 gezielter schuß, um den new yorker bügrer außer gefecht zu setzten und gut is.

    die weitere info im radio:
    derjenige polizist mit der ältesten diensterfahrung (über 10jahre) feuerte die meisten schüsse auf sein opfer.
     
  12. Julia-DD

    Julia-DD Welscher Taubenapfel

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    Er hat schon Recht, man kann nur dann so erfolgreich sein, wenn man auch intelligente Leute hat (was aber bitte nicht mit gesundem Menschenverstand verwechselt werden sollte). Aber wer sind denn die ganzen Intellektuellen?

    Durch seine sehr großzügige Forschungspolitik schaffen es die USA schließlich, dass die meisten klugen Köpfe (Russen, Chinesen, Europäer, Inder...) in die USA auswandern, weil sie dort ihre Forschungen finanziert bekommen und die Anerkennung erfahren, die ihnen in ihren Heimatländern verwehrt bleibt. Und davon profitieren die "richtigen" Amis natürlich auch.

    Wenn Deutschland den gleichen Forschungetat hätte und nicht ein so verkalktes System ... wer weiß.

    EDIT::::::::::::::::::::::::::::::::::::
    PS: @groove-i.d:
    Leider ist es mit dieser "1-gezielter-Schuß" Sache nicht so ganz einfach. Die New York Times hat dazu einen interessanten Artikel geschrieben, in der sie das Prinzip des "contagious shooting" erklärt hat. Simpel: Der erste schießt, weil er sich bedroht fühlt; sein Partner sieht ihn dabei, denkt dass er ihn beschützen muss und selbst in Gefahr ist, und schießt auch. Dadurch fühlt sich der erste Schütze in seiner Reaktion bestätigt usw. Zum Schluß hallen ihnen die eigenen Schüsse so sehr im Ohr, dass sie gar nicht merken, dass das Opfer gar nichts gemacht hat.
    Es ist traurig, aber wahr und läßt sich psychologisch nachweisen. Ich finde es auch sehr schlimm, was da passiert ist, aber da der Bräutigam ziemlich verwegen gefahren ist und die Polizisten sich in einer gefährlichen Situation gewähnt haben: Würdest du denn erst mal einen Schuß abgeben, dann schauen, was passiert ist, und dann weiter schießen? In dieser kleinen Pause kann es nämlich schon Aus für dich sein. Deswegen sind die Cops LEIDER dazu übergegangen erst einmal auf Nummer sicher zu gehen ... also so viele Kugeln wie möglich zu verknallen, damit ihnen nix passiert. Es ist ein Teufelskreis. Aber was soll man machen in einem Land, in dem schon 13jährige mit Pumpguns auf die Jagd gehen dürfen (weiß ich, weil selbst erlebt).
     
  13. Dym

    Dym Gast

    Allein während des sogenannten "dritten Reiches" hat Amerika etwa 20-30 Nobelpreisträger von Deutschland abbekommen.

    Was die Schussfrage betrifft, stimme ich ganz klar Julia-DD zu. Wenn man im Walmart als guter Kunde oder in einer Bank beim Eröffnen eines Kontos ne Knarre gratis bekommt, dann ist das schon recht bedenklich.

    Wenn die NRA (National Rifle Association) die größten Cowboys der Welt sind und krampfhaft an ihren Waffen festhalten, dann kann ich nur sagen: armes Amerika.
    Eigentlich bin ich dagegen, pauschalisierte Urteile zu fällen (obwohl man dem niemals entgehen kann), aber im Fallbeispiel Amerika hab ich schon zu viele Einzeldummheiten/öffentliche Blamagen/unglaubliche Ignoranz erlebt, als dass ich sagen könnte "es sind ja nur ein paar und in Wirklichkeit sind alle Amis nett".

    Wenn man so einen Präsidenten duldet, hat mans nicht anders verdient.

    Grüsse, dym
     
  14. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    wie du in letzten Wahl mitbekommen haben solltest, haben fast die Hälfte alle Wähler gegen Bush gestimmt... wahrscheinlich eher mehr als die Hälfte, aber sein Bruder war ja zum Glück da um ihm tatkräftig zu helfen...
    aber dies tut nichts zu Sache... die Wahl des Senasts und des Kongresshauses sollte auch dir zeigen, dass keineswegs alle Amerikaner hinter Bush stehen.
    Haben sie damit auch diesen Präsidenten verdient?

    @Julia-DD
    aber 50 Schuss?! Es sind Zivilpolizisten... diese haben vielleicht eine Waffe jeweils bei. Bin ich mal großzügig und geb jedem 12 Schuss, komm ich bei drei Leuten auf 36 Schuss... wer lädt also nach und feuert nochmal zwei Magazine leer?!

    Also spätestens nach 10 Schuss muss doch irgendwann der Finger so müde sein, bzw. die Hand so müde vom ständigen Rückschlag sein, dass man schon keine Lust mehr hat.
    Außerdem heisst es doch immer, dass der erste Schuss auf einen Menschen etc. so schwer ist.... wieviel Leute haben diese netten Polizisten denn sonst schon so erschossen, dass ihnen einfach mal 50 Schuss so locker von der Hand gehen?
     
  15. groove-i.d

    groove-i.d Grünapfel

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    an julia:
    diese psychologische gutachten udn studien greifen sicherlich auf logik und lassen sowas wie die nachvollziehbarkeit der sache zu. man könnte so eine sache (hier: schußwechsel) auch kettenreaktion nennen.

    jetzt kommt aber "mal wieder" dieses olle "aber":
    50 schuß sind ganz klar eine zahl, die sich gerade bei so erfahrenen polizisten, einer realistischen studie, nachvollziehbarkeit udn theorie entzieht.
    das is' meines erachtens amerika, streß, überforderung, GAU, machtlosigkeit und schlicht wild west-manier!

    sheriff rock my soul!

    an dym:
    gut gesprochen Du hast, junger padawan!
     
  16. Randolph34

    Randolph34 Rheinischer Krummstiel

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    Man weiß ja auch nicht, mit was für vollautomatischen Wummen die Cops mittlerweile rumlaufen.
    Wenn ich an meine Grundwehrdienstzeit zurückdenke: Eine Uzi hat damals auch ganz schön rausgerotzt... :eek:

    Schlimm ist's allemal was in diesem Land so abgeht.

    Grüße Randolph
     
  17. kepptn

    kepptn Celler Dickstiel

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    Das ist es, die Waffen heute, gerade für Polizei und andere Behörden, vor allem die CIA ist da ganz scharf drauf, sind darauf ausgelegt möglichst schnell, möglichst zielsicher zu feuern. Ausserdem kommen i den USA nur Waffen in den Polizeidienst die 50k in Testläufen abgefeurt wurden. Wenn man dann daran denkt das ein guter Polizist nicht öfter als 50 mal eine Waffe abfeuern sollte...

    Und was die psychologie angeht, Polizisten sind Profis die ersten zielen und zweitens genau ermitteln sollten woraf sie schiessen, und das noch vor dem ersten Schuss. 50 Schüsse kligen eher nach einem Raubüberfall mit Maschienengewehre als nach einem Polizeieinsatz.

    Gerade die Amipoilzei haben aber eh eine eigee Denkweise, ich durfte hier in der Stadt schon einige Einsätze amerik. Sheriffs erleben. Z.b. wurde eine 19 jährige Autofahrerin nach einem kleien Unfall, sie rammte ein Strassenschild, gezwungen im Auto zu bleiben, u.a. hat der Cop seine Waffe gezogen. Und das hier in Deutschland.
     
  18. Peter Maurer

    Peter Maurer Carmeliter-Renette

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    Und vorher noch den Vorgesetzten anrufen...

    Bei aller Tragik im vorliegenden Fall: Bist Du sicher, dass Du weisst, wie Du reagieren wuerdest, wenn ein Auto auf Dich zufaehrt? Ich glaube, die Reaktion auf (u.U. nur subjektiv empfundene) akute Lebensgefahr laesst sich kaum trainieren.
     
  19. kepptn

    kepptn Celler Dickstiel

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    Wenn ein Auto auf mich zufährt, da bin ich mir hundertpro sicher, schaffe ich meinen breiten Hintern aus dem Weg. Und das ziemlich zügig. Aber ich verstehe was du meinst und ich gebe dir auch teilweise recht. Allerdings sollte jemand der im Staatsdienst eine Waffe trägt, eigentlich schon in der Lage sein diese dosiert zu nutzen.


    Edit:

    Zum besseren Verstädnis, ich meinte mit vor dem Schuss, nicht das man lange planen soll, ich meinte das ein Profi erst entscheidet ob er überhaupt schiessen muss und dann 2-3 gezielte Schüsse abgibt.
     
    Peter Maurer gefällt das.
  20. groove-i.d

    groove-i.d Grünapfel

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    es geht also um das, was gesetzlose nicht tun:
    polizei sollte verantwortungsbewußt und gedankenvoll/besonnen handeln.
    (ja, ich weiß, wenn gefahr im verzug usw....).

    ich erinnere mich da an eine selbst erlebte geschichte, die mir unsere gesetzeshüter alles andere als besonnen in erinnerung behalten hat:

    ich wurde hier in oldenburg vor einigen jahren mal mit meinem rennrad so dermaßen von einem einsatzwagen der polizei geschnitten und mit amerikanischer verfolgungsmanier vom radweg auf den fußweg abgedrängt, nur weil die jungen beamten zuvor an der ampel eine geste mißverstanden hatten, daß ich es echt mit der angst zu tun bekam.
    als es dann allerdings darum ging, mit funke (feststellung der personalien) und straßenregelblock umzugehen, zeigten die jungen dienstmänner ein dermaßen dilletantisches und behändes verhalten, daß mir schwante: es kann sich nur um polizeischüler handeln, die ein bischen große-stadt spielen wollen.
    dies bestätigte sich später bei einem infogespräch in der wache.

    p.s.: nur zur randinfo. ich bin kein autoritätshassender mensch (falls Ihr versteht, worauf ich in diesem zusammenhang damit hinaus will) ;)
     

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