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Analyst: iPhone-Verkäufe könnten 2016 auf ein Zwei-Jahres-Tief fallen

Martin Wendel

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Der angesehene Analyst Ming-Chi Kuo zeichnet in seinem neuesten Bericht einen düsteren Ausblick auf das iPhone-Jahr 2017. Im schlechtesten Fall geht der Experte davon aus, dass die iPhone-Verkäufe auf das Niveau von 2014 zurückfallen könnten – auf 190 Millionen verkaufte Einheiten. Damals konnte Apple noch 193 Millionen iPhones absetzen. Aber auch der beste Fall sieht nicht gerade rosig aus. Selbst dann geht Kuo von einem Rückgang der iPhone-Verkäufe auf 205 Millionen Geräte aus – vergangenes Jahr waren es noch über 230 Millionen.

Apple soll zudem der einzige Smartphone-Hersteller in den Top-5 sein, dessen Verkaufszahlen nach unten zeigen. Er begründet seine Einschätzung einerseits damit, dass das iPhone 7 nur wenige attraktive Kaufanreize bieten wird, und andererseits damit, dass das iPhone SE nur geringe Auswirkungen auf die Verkaufszahlen von Apple haben wird. Andere Analysten sind jedoch durchaus optimistischer und gehen von Verkaufszahlen zwischen 210 und 230 Millionen aus – aber auch in diesem Fall würde es sich um einen Rückgang der iPhone-Absätze handeln.

Bild von TechStage (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten

Via 9to5Mac

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Wenn man sich hier bei den Verkaufszahlen des SE nicht gewaltig täuscht.
Ich glaube das Ding wird ein unerwarteter Selbstläufer.
 
@Farafan
Entweder das oder es wurden einfach viel zu wenige produziert. Man kann es immer noch nicht einfach kaufen. Das war selbst beim 6s nicht so.

Zum Thema:
Ich vermute, kaum ein anderer Hersteller wird auch nur ansatzweise so viele Telefone verkaufen, klar das die auch weniger Auswirkungen spüren.
 
Irgendwann sind ja auch mal alle Märkte gesättigt und es kauft auch nicht jeder jedes Jahr das neueste iPhone...
 
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Ich weiß nur was mir unser Großhändler sagt da wir jetzt sukzessive auf SE in der Firma umstellen.
Zitat "Wir werden überrannt"

Offenbar hat man mit diesem Zuspruch wirklich nicht gerechnet.
 
Vielleicht sagt Apple morgen etwas dazu, ich hoffe es, glaube aber nicht so recht daran...
 
@Farafan
Entweder das oder es wurden einfach viel zu wenige produziert. Man kann es immer noch nicht einfach kaufen. Das war selbst beim 6s nicht so.

Zum Thema:
Ich vermute, kaum ein anderer Hersteller wird auch nur ansatzweise so viele Telefone verkaufen, klar das die auch weniger Auswirkungen spüren.
Verkauft Samsung nicht doppelt so viele Telefone wie Apple? Hab letztens irgendwo aufgeschnappt.
 
Wenn man sich hier bei den Verkaufszahlen des SE nicht gewaltig täuscht.
Ich glaube das Ding wird ein unerwarteter Selbstläufer.
Ich glaube auch, dass sich das SE aufgrund von Formfaktor, Leistung und Preis sehr gut verkauft. Dann bleibt aber die Frage wie viele nun das SE statt dem S oder S Plus kaufen. Ich vermute mal, dass Apple Preis und Zeitpunkt der SE Veröffentlichung bewusst gewählt hat um die Verkaufszahlen in die richtige Richtung zu lenken.
 
Ich habe ehrlich gesagt von Wirtschaft und Ökonomie so gut wie keine Ahnung. Aber mir ist dieser Wachstumswahn schon irgendwie suspekt muss ich zugeben.

Wachstum ins Unendliche kann es nicht geben, oder. Wenn der Markt gesättigt ist oder andere Faktoren dafür sprechen, dass Wachstum sich nicht weiter entfalten kann, stagniert es oder wird sogar rückläufig.

Ist das nicht normal? Wieso gibt es dann immer diese fürchterliche Aufregung, wird quasi der Untergang heraufbeschworen? Ist es nicht logisch, dass man beim Erreichen eines endlichen Berges erstmal wieder absteigen muss, um erneut aufsteigen zu können? Gehören diese Auf und Abs nicht einfach zum System?

Diese sicher etwas naiv anmutenden Gedanken sind mir gerade bei einem Tässchen Kaffee durch den Kopf gegangen. ;)
 
Wenn man sich hier bei den Verkaufszahlen des SE nicht gewaltig täuscht.
Ich glaube das Ding wird ein unerwarteter Selbstläufer.

Da bin ich gespannt... die Lieferzeiten deuten darauf, dass die Nachfrage höher als das Angebot ist. Also könnte durchaus sein, dass es sich besser verkauft als gedacht. Mal sehen wie die Quartalszahlen sind. Apple differenziert üblicherweise nicht zwischen den Modellen, aber an dem Average Sell Price müsste man ableiten können, wie gut sich das SE verkauft, aber vermutlich erst im in diesem Quartal, dessen Zahlen Ende Juli veröffentlicht werden.

Ich habe ehrlich gesagt von Wirtschaft und Ökonomie so gut wie keine Ahnung. Aber mir ist dieser Wachstumswahn schon irgendwie suspekt muss ich zugeben.

Wachstum ins Unendliche kann es nicht geben, oder. Wenn der Markt gesättigt ist oder andere Faktoren dafür sprechen, dass Wachstum sich nicht weiter entfalten kann, stagniert es oder wird sogar rückläufig.

Ist das nicht normal? Wieso gibt es dann immer diese fürchterliche Aufregung, wird quasi der Untergang heraufbeschworen? Ist es nicht logisch, dass man beim Erreichen eines endlichen Berges erstmal wieder absteigen muss, um erneut aufsteigen zu können? Gehören diese Auf und Abs nicht einfach zum System?

Ich denke die Aufregung kommt dadurch zustande, dass viele einfach anderes gewohnt waren. Auch wenn jeder weiß, dass Märkte in der Regel nicht unendlich wachsen, wird dies als selbstverständlich angenommen. Man muss sich das mal vorstellen, Apple ist seit 13 Jahren bzw. 50 Quartalen permanent gewachsen. Nicht einmal gab es einen Rückgang im Umsatz. Daher gibt es erstmal den großen Knall, wenn es anders kommt. Viele werden halt wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Und außerdem gibt es auch immer den Hang zum Übertreiben. Im positiven wie auch im negativen.

Eine andere Frage ist, ob unendlichen Wachstum erstrebenswert bzw möglich ist.
Aus Aktionärssicht ist es sicherlich erstrebenswert, bedeutet Wachstum doch eine Erhöhung des Unternehmenswert und somit auch des eigenen Investments. Daher finde ich es schon verständlich, wenn die Anteilseigner dies gerne hätten. Ob es möglich ist? Ich denke theo. ist es möglich, denn wer sagt denn, dass man nur einen Berg besteigen kann? Es gibt theo. unendlich viele und von einem guten Unternehmen wird erwartet, dass schon die nächsten Berge bestiegen werden, bevor bei den aktuellen der Gipfel erreicht ist. Apple macht dies ja extrem (iPod, iPhone, iPad, Apple TV, Apple Watch... alles neue Produktkategorien in den letzten 13 Jahren), in der Vergangenheit auch unglaublich erfolgreich, daher auch das permanente Wachstum
.
Trotzdem ist es sicherlich nicht erstrebenswert, auf Teufel komm raus Wachstum zu erzwingen. Eine nachhaltige Strategie ist sicherlich fürs Unternehmen besser, als nur von Quartalszahlen zu Quartalszahlen zu denken. Es gibt halt auch Unternehmen, die 3 Wochen vor Quartalsende alle Dienstreisen und Fortbildungen streichen, um den Quartalsbericht noch ein bisschen zu pimpen. Mittelfristig ist das sicherlich großer Blödsinn und sogar kontraproduktiv, aber leider ist es halt schon so, dass gerade bei börsennotierten Unternehmen die kurzfristigen Ziele oft weitaus wichtiger sind als mittelfristig oder gar langfristiger Unternehmenserfolg.
 
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Bei Apple bedeutet ein Rückgang an iPhones natürlich recht viel. Denn der Großteil der Rekordgewinne fußt auf den iPhones. Kaum auszumalen, was wäre, wenn Apple diese Sparte dramatisch einbrechen würde.

Wobei unterm Strich ist das ganze nur für die Börsianer dramatisch. Denn selbst wenn Apple nur noch halb so viele iPhones berkaufen würde, wären trotzdem noch Gewinne in Milliardenhöhe da. Für ein börsennotiertes Unternehmen ein kleiner Weltuntergang, da die Gewinne ja immer steigen und steigen müssen.

Aber ganz ehrlich: Das wären selbst bei der Hälfte an iPhones noch unvorstellbare Summen, da könnten andere nur davon träumen. Es landet ja eh nur auf der hohen Kante von Apple und wird dort gebunkert, ohne einen Zweck für Wirtschaft und Gesellschaft zu erfüllen.

Ein kleiner oder auch größerer Dämpfer täte Apple übrigens mal wieder sehr gut. Vielleicht kommen dann auch mal wieder alte Tugenden ans Tageslicht.
 
anstatt 25O Millionen verkauft man nur noch 18O Millionen Phones.
ein echter Dämpfer, eine Katastrophe, grauenhaft, die Pleite droht.

anstatt 25O x 6OO und ganz viel nullen kommt nur noch 18O x 6OO und ganz viel nullen rein :)
 
anstatt 25O Millionen verkauft man nur noch 18O Millionen Phones.
ein echter Dämpfer, eine Katastrophe, grauenhaft, die Pleite droht.

anstatt 25O x 6OO und ganz viel nullen kommt nur noch 18O x 6OO und ganz viel nullen rein :)

In der Annahme, dass du statt 25 Mal den Buchstaben O in Millionen die Zahl 250 Millionen (mit einer Null und keinem O) meinst:

Ein (von dir als Beispiel genommener) Rückgang um 28 Prozent (ca. 1/4) von 250 auf 180 Mio. verkauften Einheiten wäre kein „echter Dämpfer“ oder „(k)eine Katastrophe“ sondern ... ja was eigentlich?
 
Nun, ich denke das ist klar oder? Das iPhone SE ist schlichtweg zu gut. Wenn die Änderungen des iPhone 7 sich wirklich als so "gering" herrausstellen fehlt ein Killer-Feature um zu wechseln, warum 300 € mehr ausgeben wenn das SE eigentlich das beste Preis/Leistungsverhältnis bei Apple hat? Dadurch werden eben auch die eigenen Verkäufe der Oberklassegeräte geschmälert, das war aber zu erwarten. Von daher kaum eine große Überraschung.
 
... vielleicht kümmert sich Apple dann wieder mehr um die Macs, falls der iPhone-Absatz zurückgeht / stagniert.
 
Absätze auf dem Niveau von 2014? Man, das wäre ja wirklich furchtbar, wer kann sich nicht erinnern, wie schlecht es Apple damals ging?! Aber natürlich, es müssen ja jedes Jahr mehr Telefone verkauft werden, sonst sind die Analysten unzufrieden, und nur die zählen schließlich. Sollte Apple es nicht bald schaffen, die Märkte in Afrika und Russland zu überschwemmen, werden unsere Enkel schon alle 14 Tage ein neues iPhone kaufen müssen, damit die Verkaufszahlen nicht rückläufig werden...
 
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Reaktionen: Yiruma
-16% Absatz beim iPhone im ersten Quartal. Das ist schon ein überraschend starker Rückgang.
 
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