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Akkulaufzeiten und DRM

ametzelchen

Rheinischer Bohnapfel
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04.01.04
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2.451
Wenn man dem Bericht von futurezone Glauben schemken kann, dann verkürzen Kopierschutzverfahren die Akkulaufzeiten von mobilen Playern.
Die verschiedenen Systeme zum so genannten Digital Rights Management [DRM] beschränken aber nicht nur die Nutzung der Musik, sondern auch der digitalen Player, wie nun ein Test von MP3.com aufweist: Das Abspielen von kopiergeschützten Songs verbraucht nämlich mehr Akku als "freie" Musik.
 
das ist aber mal ein feiner Äpfel-Birnen-Vergleich!
Vielleicht hätte man lieber mal z.B. geschütztes AAC mit ungeschütztem vergleichen sollen? So kann doch niemand sagen, ob nicht vielleicht die Dekomprimerung von wma bzw aac einfach mehr Rechenkraft verbraucht, und das ganze nix mit dem DRM zu tun hat.
Niemand, der ernsthafte Experimente betreibt, verändert gleichzeitig mehr als einen Parameter!
 
Ich mache mir sowieso die Mühe mein Archiv als MP3 zu konservieren, schon allein wegen der Kompatibilität zu anderen Wiedergabegeräten oder Mediaplayern (ich bin ungern auf iTunes festgelegt). Mich stört es schon, daß ich Musik, die ich online kaufe, nur per iPod oder iTunes wiedergeben kann. Hinzu kommt, daß ich aufgrund schwankender Lautstärke bei meinen MP3s dazu übergegangen bin, meine MP3s alle per MP3Gain auf ein und die selbe Lautstärke anzupassen, was bei AAC-Dateien natürlich nicht funktioniert und weswegen selbige dann beim Aspielen deutlich lauter sind als der Rest (nervig). Insofern ist die Sache mit der Laufzeit nur ein weiteres Argument für mich meinem Prinzip treu zu bleiben.

Der letzte Sazu des Netzwelt-Artikels "Längeres Batterieleben ist ein weiterer Grund dafür, warum wir unsere Musik ins MP3-Format umwandeln sollten." ist übrigens ganz schön grausam übersetzt.