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Apple hat den Bildungsmarkt im Blick. Auch deshalb ermöglichte man es mit iOS 6, Updates und bereits gekaufte Apps herunterzuladen, ohne das Passwort der Apple-ID eingeben zu müssen. Schulen können so einen Account fest mit dem Gerät verbinden und bestimmen, was auf dem Gerät sein darf. Da der Account dann nicht mehr geändert werden kann, haben Kinder nur Zugriff auf Updates und bereits bezahlte Apps. Eigentlich. [PRBREAK][/PRBREAK][video=youtube;TdMWxHNpG38]http://www.youtube.com/watch?v=TdMWxHNpG38&feature=player_embedded[/video]
Denn offensichtlich hat Apple nicht besonders viel Zeit in das Feature investiert. Zwar lässt sich in den allgemeinen Einstellungen festlegen, dass der Account nicht geändert werden darf. Allerdings hat das nur Auswirkungen auf die Einstellungen selbst, im iTunes Store und App Store können Schüler immer noch zu ihrem Account wechseln und danach auf die Bildungsgeräte so lange Spiele laden, bis das Taschengeld nicht mehr reicht. Auch mit iOS 6.1 hat sich das nicht geändert.
Apples Lösungsvorschlag ist, den App Store und iTunes Store völlig zu deaktivieren. Leider verliert man so auch den Zugriff auf Updates und neue Apps. Somit ist das für die Betroffenen nicht wirklich eine Option. Wenn Apple es mit seinen Bildungskunden ernst meint, sollte es wohl in Zukunft besser auf solche Details achten.
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