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"Änderungen nicht zulassen"-Bug macht Feature nutzlos

Niklas Marxen

Thurgauer Weinapfel
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95A3D970-4E09-48E6-B027-FFEFC41EFE74.jpgApple hat den Bildungsmarkt im Blick. Auch deshalb ermöglichte man es mit iOS 6, Updates und bereits gekaufte Apps herunterzuladen, ohne das Passwort der Apple-ID eingeben zu müssen. Schulen können so einen Account fest mit dem Gerät verbinden und bestimmen, was auf dem Gerät sein darf. Da der Account dann nicht mehr geändert werden kann, haben Kinder nur Zugriff auf Updates und bereits bezahlte Apps. Eigentlich. [PRBREAK][/PRBREAK]
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Denn offensichtlich hat Apple nicht besonders viel Zeit in das Feature investiert. Zwar lässt sich in den allgemeinen Einstellungen festlegen, dass der Account nicht geändert werden darf. Allerdings hat das nur Auswirkungen auf die Einstellungen selbst, im iTunes Store und App Store können Schüler immer noch zu ihrem Account wechseln und danach auf die Bildungsgeräte so lange Spiele laden, bis das Taschengeld nicht mehr reicht. Auch mit iOS 6.1 hat sich das nicht geändert.

Apples Lösungsvorschlag ist, den App Store und iTunes Store völlig zu deaktivieren. Leider verliert man so auch den Zugriff auf Updates und neue Apps. Somit ist das für die Betroffenen nicht wirklich eine Option. Wenn Apple es mit seinen Bildungskunden ernst meint, sollte es wohl in Zukunft besser auf solche Details achten.

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was spricht denn dagegen? Ist doch Ok wenn das eigene Taschengeld und nicht das Budget der Schule für Spiele verwendet wird :D
 
Dagegen spricht dass das Gerät der Schule oder einem Arbeitgeber gehört und nur zur Verfügung gestellt wird. Somit ist der Nutzer nicht der Eigentümer.
 
Ich sehe auch gar nicht, dass Apple der Bildungsmarkt oder die Firmenkunden wirklich wichtig wären. Da wird in beiden Bereichen genug gemacht um sich nicht komplett zu disqualifizieren, aber sobald es da Interessenkonflikte mit den Privatkunden gibt, gewinnt immer der Privatkunde. Und die Entwicklungen für Zielgruppen außerhalb der 0815-Privatkundenmasse stehen weit unten auf der To Do Liste.
 
Ich ging eigentlich davon aus, dass so eine Schule ihren eigenen Store betreibt. Oder zumindest im Verbund mit anderen Schulen. Jede grössere Firma macht das so.
 
Der Artikel ist ziemlich wirr.

Warum sollte die Einstellung, dass man Account-Einstellungen für die Programme Mail, Kalender und Kontakte schützen kann, etwas mit der Apple-ID zu tun haben?

Der einzige Zusammenhang wäre nur bei Leuten gegeben, die iCloud für ihre Apple-ID aktiviert haben und die dann auch einen solchen iCloud-Account im Zusammenhang mit Mail, Kalender und Kontakten nutzen. Das dürfte aber in professionellen Umgebungen und Schulen doch kaum jemand tun.

Und dass man durch Sperre des App Store den Zugriff auf Updates und neue Apps verbietet, ist ja wohl Sinn der Sache. Das muss genau so sein und nicht anders.
 
@Marcel hast du das Video gesehen? Da wird das alles erklärt.
 
Was ich für den Schulbetrieb vermisst habe, ist ein Schutz der Einstellungen an sich. Einmal auf die Zahnrädchen tippen und das Pad resetten und dann sind alle Login-Infos für die Access-Points flöten. Und die Lehrkraft, die vielleicht nicht so sattelfest ist, kann die damit entstehenden Probleme nicht lösen und leiht die Teile nie mehr für eine Gruppenarbeit aus.
 
Was ich für den Schulbetrieb vermisse, ist ein sabber- und stoßfestes Komplettcase ab Werk.