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Absicht oder Fehler? Deutschland taucht auf der Apple Pay-Karte auf

  • Ersteller Ersteller Mitglied 128076
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Hast du da ne Quelle dau?

https://www.heise.de/newsticker/mel...mpoerung-nach-Konto-Kuendigungen-3225284.html


danach haben sie eine "Fair-Use"-Regelung eingeführt. 5 Abhebungen pro Monat sind kostenlos, danach kostet es Geld. Nutzt den gekündigten auch nichts. Tja, hätte man auch machen können, bevor man die Kunden kündigt...

Ist ja nicht so, als das es keine Alternativen am Markt gibt. Daher ist für mich Numjber 26 gestorben... insbesondere wegen der arroganten Kommunikation.
 
Naja, wir warten mal ab, wenn N26 als erste/einzige ApplePay anbieten … was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. [emoji3][emoji106]
 
https://www.heise.de/newsticker/mel...dabhebungen-als-Kuendigungsgrund-3227830.html

N26 nennt als Grund: die betroffenen Kunden haben 15 bis 30 mal im Monat Geld am Automaten geholt.
Also mir fällt kein plausibler Grund ein warum man jeden zweiten oder teilweise sogar jeden Tag zum Automaten geht um Geld abzuheben. Klar hätte N26 besser kommunizieren können und direkt die FairUse Regel veröffentlichen, aber das solche Kunden gekündigt werden halte ich für richtig.
 
N26 nennt als Grund: die betroffenen Kunden haben 15 bis 30 mal im Monat Geld am Automaten geholt.

nein, nicht 15-30, sondern im _Durchschnitt_ 15, Einzelfälle bis zu 30 mal. Die niedrigste Zahl, bei der gekündigt wurde, hat Number 26 nicht genannt.

Klar hätte N26 besser kommunizieren können und direkt die FairUse Regel veröffentlichen, aber das solche Kunden gekündigt werden halte ich für richtig.
Wenn man mit "Unbegrenzt kostenlos Bargeld an Geldautomaten" wirbt, dann ist es nicht ok, Kunden zu kündigen, die 10, 15 oder 20x im Monat Geld abheben.

Ich finde ein Geschäftsmodell eines kostenlosen Kontos, was darauf basiert, zu teure Kunden zu kündigen, die sich nichtmal falsch verhalten haben, für nicht seriös.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hätte kein gutes Gefühl dabei zu so einem Unternehmen meinen Lohn zu überweisen. Was macht man wenn einem plötzlich gekündigt wird, mit dem Lohn, den ganzen regelmäßigen Abbuchungen usw.?
Bei sowas wie dem Girokonto darf es nie passieren das einem einfach so gekündigt wird, schon gar nicht wenn man sich eigentlich an alle Regeln gehalten hat!
 
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Ich hätte kein gutes Gefühl dabei zu so einem Unternehmen meinen Lohn zu überweisen. Was macht man wenn einem plötzlich gekündigt wird, mit dem Lohn, den ganzen regelmäßigen Abbuchungen usw.?
Bei sowas wie dem Girokonto darf es nie passieren das einem einfach so gekündigt wird, schon gar nicht wenn man sich eigentlich an alle Regeln gehalten hat!
Die betroffenen Kunden hatten drei Monate Zeit für einen Kontowechsel, das sollte reichen. Die betroffenen Kunden wurden auch vor der Kündigung darauf hingewiesen und das Problem offen angesprochen.
Aber egal, hier gehts um ApplaPay.
 
Vielleicht ist ja wie mit den Telefonkarten anfangs der 1990er, callback nur für US Bürger an Deutschen Telefonen, der Deutsche wurde ausgeklammert beim Angebot. So dann auch bei Apple Pay, die Länder wo aktiv sind können in Deutschland damit bezahlen, der Deutsche nicht weil die Deutschen Banken nicht mitmachen.
 
Könnte man sich als deutscher eigentlich ein Konto bei einer französischen Bank online abschließen?
 
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Ich habe das mal in Luxemburg getan. Bis auf den üblichen Papierkram wollten die recht genau wissen, warum ich das brauche und wo das Geld eigentlich herkommt.
 
nein, nicht 15-30, sondern im _Durchschnitt_ 15, Einzelfälle bis zu 30 mal. Die niedrigste Zahl, bei der gekündigt wurde, hat Number 26 nicht genannt.


Wenn man mit "Unbegrenzt kostenlos Bargeld an Geldautomaten" wirbt, dann ist es nicht ok, Kunden zu kündigen, die 10, 15 oder 20x im Monat Geld abheben.

Ich finde ein Geschäftsmodell eines kostenlosen Kontos, was darauf basiert, zu teure Kunden zu kündigen, die sich nichtmal falsch verhalten haben, für nicht seriös.

Welch einigemaßen nachvollziehbaren Grund gibt es denn um im Monat 15 - 30 Abhebungen zu tätigen ?
 
Ich vermute, dass Leute, die nicht mit Geld umgehen können, versuchen, sich so zu überlisten. Sie holen immer nur das Geld ab, das sie für den nächten Einkauf brauchen.

Ich konnte es kaum glauben, aber solche Menschen scheint es nach Aussage einer Bekannten, die in einer Bank arbeitet, nicht nur vereinzelt zu geben.

Als ich einmal an einem Monatsersten bei Ikea war, fiel mir auf, dass es extrem voll war. Ich fragte einen Mitarbeiter nach dem Grund, und er erklärte dies damit, dass die Leute heute ja jetzt Geld hätten. Zum Monatsende hin würde es immer leerer.

Schwer nachvollziehbar, so zu leben. Als ob der Ikea-Kram am Monatsanfang nicht das gleiche kosten würde wie am Ende... Hungern die Leute am Monatsende, wenn sie am Ersten bei Ikea waren?
 
an einem Monatsersten bei Ikea war, fiel mir auf, dass es extrem voll war. ........ Zum Monatsende hin würde es immer leerer.
Zum 15. wird es kurz noch mal voll und flaut wieder ab,
kann dir jeder im Handel und Dienstleister ein Liedchen von trällern.
Ein Grund dafür, warum ich eher zum Monatsende zum Frisör gehe, da ist am wenigsten los.

Hungern die Leute am Monatsende, wenn sie am Ersten bei Ikea waren?
Wenn jemand von 8,50€ x 176h = 1.500,-€ Brutto(!) eine Familie ernähren muss, dann befürchte ich, die können sich Ikea weder am 30. noch am 1. erlauben. Manche Leute wollen halt nicht ihr "gesamtes Geld für den Monat" auf einmal abheben, jedoch 15x oder gar 30x ist natürlich wirklich extrem und für die Bank ein denkbar schlechtes Geschäft. Ich weis aber ehrlich gesagt nicht, wie transparent dies kommuniziert wurde bei Vertragsabschluss.

Irgendwann wird Apple Pay wohl auch nach Deutschland kommen, jedoch sehe ich da keinen großen Markt für persönlich,
mit KK tun sich viele Deutsche schon schwer, und auch wenn Bargeld sicherlich umständlicher und zeitaufwendiger sein mag,
persönlich ist es mir relativ egal ob ich nach 15 Minuten im Supermarkt nun 5sec oder 15sec brauche für den Zahlvorgang.
Unser hier übliches System aus Girokonto, EC-Karte und Bargeld, ist ja nun auch nicht so schlecht.
Lustig finde ich irgendwo, da wird Apple Pay aus den USA so gelobt und Deutschland fast schon als hinterwäldlerisch bezeichnet wird,
in den USA eine der häufigsten Sätze aber ist, ich hab den Scheck gestern raus geschickt :D
 
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ha, da ist was dran... weiss in DE eigentlich noch jemand wie das mit nem Scheck geht ;-)
 
Im Prinzip wie Banknoten, nur dass man die Zahl selber drauf schreiben durfte :P
 
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Welch einigemaßen nachvollziehbaren Grund gibt es denn um im Monat 15 - 30 Abhebungen zu tätigen ?

es wird durch Wiederholen nicht richtiger. Es sind im Durchschnitt 15 Geldabhebungen gewesen, die zur Kündigung führen.

Ich denke viele junge Menschen nutzen zur Begrenzung der Geldausgabe die Taktik, einfach nur wenig Bargeld mitzunehmen. Es gibt Automaten, die 10 Euro als Mindestabhebebetrag erlauben...

Und ich muss auch sagen, dass ich nicht der Typ bin, der 2x im Monat einen Batzen Geld abholt... ich würde auch sagen, dass ich sicherlich 4-5x im Schnitt im Monat Geld abhole (wir haben in der Firmen-Kantine einen Geldautomaten, sehr praktisch). Mal öfter, mal weniger oft. Ich bewege mich also an der Grenze des Missbrauchs.
 
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Können wir hier mal zum Thema zurück?

Macht doch sonst einen eigenen Thread dazu auf.
 
Das einzige, was ich aktuell weiß, betrifft Verhandlungen von vielen Banken. Sie haben im Kern wie immer das Thema mit den eigenen Abgaben an die Kreditkartenunternehmen zu tun.

Das Problem ist, dass ja der Markt für die Banken dramatisch wenig im klassischen Kreditgeschäft hergibt. Bankkonten für lau sind absolutes Defizitgeschäft, rumliegendes Geld kostet die Banken im Moment. Deswegen ja aktuell auch die teils knackigen Erhöhungen der Kontoführungsgebühren bei vielen Banken und Sparkassen.

Die Banken sehen das hier als Gesamtproblem und können eigentlich nur dann, wenn bei den Kreditkartengeschäften weniger abzugeben wäre oder künftig andere Gebührenstrukturen herrschen mitmachen.

Oder eben die Banken, die ganz andere Strukturen haben - vor allem Onlinebanken - preschten in den Verhandlungen voraus, und da ist auch was im Busch. Dann wären andere "klassische" Banken gezwungen, nachzuziehen.

Die Sparkassenverbände sind nach meinem Kenntnisstand da weiter als die anderen großen Banken. Einige müssten sich zuerst bewegen, damit andere aufspringen müssten.
 
Das könnte bald der Vergangenheit angehören. Der Trend geht zu personalisierten und flexibleren Preisen.

Auch wenns OT ist... gerade diese Woche erst ist es uns wieder aufgefallen. Mein iPad und das MacBook meiner Frau zeigen zeitgleich völlig unterschiedliche Preise für das gleiche Angebot auf Airbnb
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