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Abgerippt bei ibook Kauf

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von proteus, 27.11.05.

  1. proteus

    proteus Langelandapfel

    Dabei seit:
    23.10.05
    Beiträge:
    2.671
    Hallo,

    ich habe folgendes Problem :
    Ich habe in einer anderen Community ein ibook gekauft ( allerdings schon im August) Ihr ahnt es, das kam nie an. Ich schrieb daraufhin an die Community und teilte das mit, inclusive Annonce und Email Adresse des "Verkäufers".
    Tja, Pech - wäre nicht ihr Problem. gut verständlich.
    Jetzt erhielt ich eine Email, offensichtlich wurde die Anzeige nicht gesperrt, wir sind jetzt vier, die alle dasselbe ibook nicht gekauft haben. Schaden bis jetzt 2000 Euro!

    Es ist aber davon auszugehen, das der Mensch das auch in anderen Foren gemacht hat.Nun möchte ich hier nicht ohne Rückmeldung einfach den Namen ins Netz stellen.

    Wie sieht das aus, ich suche noch weitere geschädigte, das Ganze hat den Touch des gewerbsmässigen Betruges. Kann ich den Nickname hier veröffentlichen, ohne böse Reaktionen heraufzubeschwören, bin ich der einzige Idiot oder ist das Anderen auch passiert?
     
  2. ich würde erstmal sagen, das du den fall ganz schnell bei der polizei melden solltest. inwiefern ein anruf und hinweis bei der bank helfen kann weiss ich nicht.
    wir hatten hier vor ca. einem jahr einen ähnlichen fall, mittlerweile ist das alles schon in den medien gewesen. was namen angeht, wäre ich vorsichtig, weiss da nicht wirklich bescheid und gerade betrügerische internetuser haben in dem bereich meistens bedeutend mehr ahnung und neigen auch dazu, leute zu verklagen.
    das die forumsbetreiber nicht reagieren finde ich eine unverschämtheit. als ich die leute von macwelt darauf aufmerksam machte, das die enterprise holding mit fast 100% sicherheit leute betrügen will, wurde die anzeige recht schnell gesperrt.
    inwiefern sie sich mitstrafbar machen, wenn sie auf hinweise nicht eingehen ist mir, wie so oft, unbekannt. aber ich persönlich finde das schon grob fahrlässig.

    also, mein tipp: ab zur polizei und anzeigen. je schneller, desto besser.
    die können dir bestimmt auch besser sagen, ob du möglichkeiten hast, andere vor dieser person zu warnen.
    ach, und viel erfolg. vielleicht bekommst du ja wiedererwarten dein geld zurück.
     
  3. proteus

    proteus Langelandapfel

    Dabei seit:
    23.10.05
    Beiträge:
    2.671
    Die Anzeigen laufen bereits. zum einen malen die Mühlen aber dort bekanntlich langsam, zum anderen geht es darum, das der gute Mann das wohl mit Methode macht und wir deshalb auf "gewerbsmässigen Betrug" hinarbeiten wollen.
    Auch ein Mahnbescheid kostet erst einmal nur Geld mit fragwürdigem Ausgang.

    Er ist zum Beispiel bei den Eltern gemeldet, wohnt aber nicht dort. Bei gewerbsmässigen Betrug wäre das kein "Meldevergehen" mehr, sondern würde als Verschleierungsversuch gewertet und ist damit eine Straftat.
    Das kuriose ist, das wir Geschädigten so ziemlich alle Informationen haben ( gut, ich gebe zu, ich war sehr akkribisch, weil ich mich maßlos geärgert habe) das aber heutzutage kaum weiterhilft. Deswegen die Überlegung, in die Öffentlichkeit zu gehen um einmal andere zu warnen und andererseits andere Geschädigte zu finden.
    Einer eventuellen Klage sehe ich da sehr gelassen entgegen, dann haben meine Anwälte wenigstens einen Ansatzpunkt.
     
  4. in der sache von vor einem jahr hatten wir auch erst den namen abgekürzt (a.r. aus viersen etc) nachher hatten wir das aber gelassen. die meinungen, ob das rechtens sei gingen damals auseinander. ich persönlich hätte und habe keine problem, namen zu nennen, wenn es ganz klar ist, das hier jemand professionell leute schädigt.

    ich hatte mal den fall, das miich ein auftraggeber nicht bezahlt hat. der hatte dann bei uns an der hochschule nach ersatz gesucht...was soll ich sagen? ich bin als recht gesprächig bekannt. nach 10 minuten war die stellenausschreibung aus dem internetangebot entfernt. die drei bekannten, die sich da melden wollten, haben das , nachdem ich ihnen von meinem erlebten erzählt habe, nicht mehr getan. insofern war der schaden für die person höher als die summe, die er mir geschuldet hat.
    mir blieb also eine gewisse genugtuung (wird das so geschrieben?).
    aufpassen sollte man aber auf jeden fall mit vermutungen und verleumdungen.
    soundso ist ein betrüger ist definitiv eine verleumdung und darf so nicht geschrieben werden.
    wie das mit: »nachdem ich soundso summe x überwiesen habe bekam ich nicht das versprochene powerbook etc. auf meine emails antwortete er nicht oder abweisend.« ist, weiss ich nicht, könnte gradwandernd sein. ich würde es aber auf jeden fall machen. durch den ARNE RUHNAU thread wurde hoffentlich ein noch grösserer schaden vermieden, obwohl der schaden so schon recht gross war.
     
  5. was wir durch recherche über A.R. alles rausbekommen haben war auch schon recht erstaunlich. musst einfach mal nach dem namen suchen. der thread heisst bezeichnederweise: powerbook angebot...;)
     

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