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Magazin Aaron Sorkin im Interview: „Man könnte noch zehn weitere Filme über Steve Jobs machen“

Martin Wendel

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Das Leben von Steve Jobs bietet für Aaron Sorkin, der das Drehbuch zum kommenden Biopic über den Apple-Gründer verfasst hat, genug Material für mehrere Filme. Die Gefahr einer Übersättigung sieht er nach mehreren Büchern und den im Jahr 2013 erschienen Film mit Ashton Kutcher in der Hauptrolle nicht. Im Interview mit Bloomberg erklärt er, dass man noch zehn weitere Filme über den im Jahr 2011 verstorbenen Apple-CEO drehen könne und jeder einzelne von ihnen sehenswert wäre.[prbreak][/prbreak]

Im Interview verrät Sorkin außerdem noch ein paar kleine Details zu seinem Drehbuch. Demnach wird es neben Steve Jobs noch sieben weitere wichtige Charaktere in dem Film geben, mit denen er interagieren wird. Dazu zählen unter anderem Apple-Mitbegründer Steve Wozniak, der ehemalige CEO von Apple John Sculley und Joanna Hoffman, die damals das Marketing für den Mac leitete. „Jobs wird in diesem Film mit all diesen Charakteren Konflikte, die dramatisiert und in einer sehr dichten und beengenden Umgebung ausgearbeitet werden, haben“, so Sorkin.

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Besonderen Druck verspürte Sorkin beim Verfassen des Drehbuchs nicht. Er gesteht jedoch ein, dass ein Charakter wie Steve Jobs, über den sehr viele Leute eine eindeutige Meinung haben, der Sache etwas mehr Gewicht verleihe. Er selbst habe drei Telefonate mit Steve Jobs geführt, wie Sorkin in dem Interview verrät. Einmal bedankte sich Steve Jobs bei ihm für die Aussage, dass er seine Drehbücher immer auf Macs verfasst, und ließ ihm ein Testgerät eines neuen MacBooks zukommen. Beim zweiten Gespräch wurde er von Jobs zum Animationsstudio Pixar eingeladen, um eine mögliche Zusammenarbeit für einen zukünftigen Film zu besprechen.

Beim dritten Telefongespräch bat Jobs den anerkannten Drehbuchautor – Aaron Sorkin erhielt in seiner Karriere mehrere Nominierungen für den Oscar und den Golden Globe und konnte jeweils eine der beiden Auszeichnungen mit nach Hause nehmen – um Hilfe. Sorkin sollte ihn dabei unterstützen, die berühmte Rede an der Stanford-Universität zu verfassen. Sorkin gesteht jedoch ein, dass er im Prinzip nur einige Tippfehler ausgebessert habe. „Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass diese Gedanken von mir waren. Das war der Verstand von Steve Jobs. Ich habe geholfen, sie gut klingen zu lassen.“

Der Dreh für den noch titellosen Steve-Jobs-Films soll unter der Regie von Oscar-Gewinner Danny Boyle noch im kommenden Winter starten. Nach dem Rückzug von Christian Bale, der bereits als bestätigt galt, sind die Verantwortlichen derzeit jedoch fieberhaft auf der Suche nach einem Hauptdarsteller. Zuletzt soll man mit Michael Fassbender Gespräche geführt haben. Weitere Wunschkandidaten des Studios für die Darstellung von Steve Jobs sind angeblich Ben Affleck, Matt Damon und Bradley Cooper.

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Via AppleInsider
 
Die Gefahr einer Übersättigung sieht er nach mehreren Büchern und den im Jahr 2013 erschienen Film mit Ashton Kutcher in der Hauptrolle nicht

DOCH!

Es nervt jetzt schon.
 
Ich will einen Apple Film, der auch die Einführung des iPhones zeigt.
 
Das wird dann die Handlung von einer der zehn Fortsetzungen. ;)
 
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Reaktionen: iMerkopf
Mir würde eigentlich auch eine Fortsetzung von Pirates of Silicon Valley reichen :)

Immer diese elenden Cliffhanger am Ende :D
 
Im Bezug auf die Überschrift des Artikel... ist das jetzt ne Drohung?!


Gesendet von meinem iPhone mit Apfeltalk

Klingt so. Ein Glück hat man immer noch die Wahl, was man sich anschauen muss.

Von mir aus können sie noch 100 Filme über Jobs machen. Sind dann halt einfach noch mal 100 Filme, die ich mir nicht anschaue.

:-)
 
Eine Serie über die bedeutenden Firmen im digitalen Geschäft wäre cool...und sicherlich auch (zumindest potentiell) interessant.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde sagen: Die Steve Jobs Geschichte hat 5 Akte:

1) Der mittellose Student: Steve fliegt nach Indidien und lernt Kalligraphie.
2) Der Firmengründer: Dem Apple 2 folgen Lisa und Mac. Steve wird gefeuert.
3) Der Mogul: Steve finanziert Pixar und NeXT. NeXT geht beinahe pleite und Pixar wird das zweite Disney.
4) Der Retter: Unter Steves Führung schafft Apple den Weg zur Spitze
5) Der Visionär: Steve wird krank und stirbt mit den Worten "oh, wow"

Als solches ist es eine klassische Tragödie. In einer Tragödie stellt man die Menschen besser dar, als sie sind. In der Komödie ist es gerade andersherum. die hätte dann ein Happy end, so etwa wie Pirates of Silicon Valley. Dort fehlt Akt 5, an dem man dann auch sehen kann, dass es mit dem Familienmenschen Jobs leider nie wirklich einfach war. Reed muss sich fühlen wie Sam Flynn am Anfang von Tron Legacy.

Ich würde keinen Akt länger als 20 Minuten machen. Mein Film hätte also 100 Minuten und die Leute würden etwas deprimiert den Kinosaal verlassen.