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Quick Look - wie funktioniert das bitte?

dreistomat

Châtaigne du Léman
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vielleicht hat sich ja hier jemand damit beschäftigt. Ich frage mich, wie funktioniert das, dass so schnell von fast jeder beliebigen Datei der Inhalt dargestellt werden kann. Werden da irgendwo im Hintergrund die Previews gerendert? Oder erfolgt das wirklich live? Und woher weiß Quick Look, wie mit den Dateien unterschiedlichster Formate umzugehen ist? Ich meine, bsiher brauchte ich doch dafür immer einen Haufen Programme oder musste zumindest auf Vorschau warten ...

Ich bin verblüfft. Kann das noch irgendeine Software für irgendeine Plattform?
Hat das was mit Display Postscript zu tun?
 
Für jedes Dateiformat müssen die Hersteller ein Plugin basteln, so wie es jetzt bei Spotlight auch der Fall ist. Die Standardformate kann OS X aber schon von Haus aus. Ich tippe mal es wird vorgerechnet und in der Resourcefork gespeichert, ist aber nur geraten.


KayHH
 
nehme an, dass das über plugins gelöst ist, die du nach und nach installieren kannst - für jedes dateiformat dann ein plugin...
 
hmm, das würde ja heißen, wenn ich durch meinen Dokumente-Ordner voll XLS, PDF, PNG, .PS, EPS, JPG, GIF, .DOC, RTF, ZIP?, .GZ?. DIVX, AVI, PM6, WRI, ICS, ... Files Quicklookend coverflowe, dass spätestens dann ca. 20-30 plugin prozesse a) geladen und b) am rechnen sind.
Das wäre zunächst mal naheliegend, aber unrealistisch, bei den Dokumentengrößen und Mengen, die in dem Beispiel zu sehen waren. Ich meine wie lange dauert es, mit Vorschau 30 Dateien aufzumachen ...
 
Wie gesagt, die Standardformate sind schon dabei. Mach doch mal im Finder den Iconview auf und lass Dir die Vorschau anzeigen, dann siehst Du wie schnell es jetzt schon geht. Am besten mit Bildern zu denen kein Thumbnail gespeichert ist.


KayHH
 
Wie gesagt, die Standardformate sind schon dabei. Mach doch mal im Finder den Iconview auf und lass Dir die Vorschau anzeigen, dann siehst Du wie schnell es jetzt schon geht. Am besten mit Bildern zu denen kein Thumbnail gespeichert ist.
Eben. Quick Look ist nicht viel mehr als Preview ohne eigenes Dock-Icon. Und da kommen z.B. schon heute die QuickTime-Plugins zum Tragen.
 
Das ganze funktioniert soweit ich das bisher beurteilen kann ähnlich wie Vorschau Icons bei Bildern. So wie beispielsweise der GraphicConverter in der Resourcefork eine Preview Information und ein Custom Icon für ein Bild ablegen kann. Nur eben für alle möglichen Dokmententypen mit einer Plug-In Struktur und mit Bildchen in höherer Auflösung. Das was dann wirklich am Bildschirm angezeigt wird ist ein simples Bild welches vielleicht sogar schon über das .DS_Store File im RAM des Finders liegt und daher sehr schnell angezeigt werden kann.
Gruß Pepi
 
Das mit den Resource Forks kann schon mal nicht stimmen, da man ja auch PDFs durchblättern und die Bilder in Fullsize anzeigen kann. Außerdem will Apple die Resource Forks am liebsten abschaffen. Ich tippe mal darauf, dass das in der Vorstellung alles schön vorher im RAM liegt (ähnlich wie bei Dashboard) und man in der Praxis eher den bunten Kreisel sehen wird, so lange X die Dateien noch nicht kennt.
 
ich glaube da niemand ganz genau weiß, wie apple das gemacht hat, können uns nur die developer, die eine preview-dvd bekommen haben, sagen, wie lange das laden dauert...

... und man in der Praxis eher den bunten Kreisel sehen wird, so lange X die Dateien noch nicht kennt.

der kreisel hieße, dass man mit dem finder in dem moment nichts mehr machen kann und das wäre GANZ schlecht... glaube daher nicht, dass apple den finder "blockieren" will...
 
Das mit den Resource Forks kann schon mal nicht stimmen, da man ja auch PDFs durchblättern und die Bilder in Fullsize anzeigen kann. Außerdem will Apple die Resource Forks am liebsten abschaffen. Ich tippe mal darauf, dass das in der Vorstellung alles schön vorher im RAM liegt (ähnlich wie bei Dashboard) und man in der Praxis eher den bunten Kreisel sehen wird, so lange X die Dateien noch nicht kennt.
Das die Forks abgeschafft werden sollen habe ich auch mal mal gehört, AFAIK unterstützt ZFS zum Bleistift aber auch Forks. Mal schauen, es gäbe da ja auch noch andere Möglichkeiten solche Daten abzulegen. Bei PDFs wird vermutlich nur die erste Seite gespeichert, genauso, wie z.B. bei Photoshopdateien oder TIFFs mit Layern. Da wird sicher aktuell gerechnet. Das Steve da das größte stehen hatte was seine Bude gerade so bastelt ist eh klar. Kann also schon sein, das wir eher den Kreisel sehen. Wenn die Vorschauerstellung aber wie mit Spotlight abläuft, also permanent im Hintergrund muss das nicht so sein.


KayHH
 
Wenn die Vorschauerstellung aber wie mit Spotlight abläuft, also permanent im Hintergrund muss das nicht so sein.

Das halte ich für ausgeschlossen. Als Grafiker habe ich z. T. Ordner mit GB-großen Bildbeständen und die Platten sind auch so genug beschäftigt. Das wäre der Horror. Spotlight soll ja schon spürbar bremsen, obwohl das "nur" Textdaten erfasst. Bilddaten kann man dagegen auch kaum komprimieren, wenn das eh schon JPEGs sind.

In der Keynote kann man ja beim Öffnen der 4-GB-Dateien ganz gut erahnen, was für ein schnelles RAID-System Jobs da unter dem Tisch haben muss. Also Quick-Look kann nicht außergewöhnlich quick sein ist meine Prognose.
 
Das mit den Resource Forks kann schon mal nicht stimmen, da man ja auch PDFs durchblättern und die Bilder in Fullsize anzeigen kann. Außerdem will Apple die Resource Forks am liebsten abschaffen. Ich tippe mal darauf, dass das in der Vorstellung alles schön vorher im RAM liegt (ähnlich wie bei Dashboard) und man in der Praxis eher den bunten Kreisel sehen wird, so lange X die Dateien noch nicht kennt.
Ich sagte nicht, daß Apple es definitiv so macht. Ich sagte, daß es ähnlich funktionieren müßte. Apple verwendet immer noch viele ResourceForks auch als echte Forks im FileSystem. .DS_Store Files sind allerdings simple FlatFiles. (XML)
Laut ersten Hands-On Berichten ist der neue Finder sehr schnell und stark parallelisiert. Angeblich kommen keine Wartezeiten und schon garkeine Sat.1 Werbebälle mehr. Das läßt hoffen.

Das die Forks abgeschafft werden sollen habe ich auch mal mal gehört, AFAIK unterstützt ZFS zum Bleistift aber auch Forks. Mal schauen, es gäbe da ja auch noch andere Möglichkeiten solche Daten abzulegen. Bei PDFs wird vermutlich nur die erste Seite gespeichert, genauso, wie z.B. bei Photoshopdateien oder TIFFs mit Layern. Da wird sicher aktuell gerechnet. Das Steve da das größte stehen hatte was seine Bude gerade so bastelt ist eh klar. Kann also schon sein, das wir eher den Kreisel sehen. Wenn die Vorschauerstellung aber wie mit Spotlight abläuft, also permanent im Hintergrund muss das nicht so sein.


KayHH
ZFS unterstützt definitv native (echte) FileSystem Forks. Bei PDFs werden entweder alle Seiten gespeichert oder sie werden live generiert. Man kann innerhalb von QuickLook und auch CoverFlow durch die Seiten eines PDFs blättern.
Ich persönlich gehe davon aus, daß die Vorschauerstellung automatisch per fs_event() Notification beim Abspeichern/Kopieren eines Dokumentes erfolgt. Alles andere wäre relativ unsinnig.

Die ResourceForks wird Apple sein Leben lang nicht mehr loswerden. Die sind historisch gesehen einfach zu tief drinnen im System. Grundsätzlich sind sie auch eine hervorragende Idee gewesen, und sind es immer noch. Das Problem ist, daß eben sehr wenige Filesysteme mit native Forks umgehen können.
Gruß Pepi
 
Laut ersten Hands-On Berichten ist der neue Finder sehr schnell und stark parallelisiert. Angeblich kommen keine Wartezeiten und schon garkeine Sat.1 Werbebälle mehr. Das läßt hoffen.

Davon hab ich auch gehört. Die Vorschau wird wohl sehr ähnlich gerendert werden wie die Diashow im Finder, die ja auch ziemlich performant ist (im Vergleich zu Bridge). Bei größeren Dateien und vor allem PDFs wird der "Flow" aber sicherlich ins Stocken kommen. Da kann man nicht viel tricksen.

Die ResourceForks wird Apple sein Leben lang nicht mehr loswerden.

Sehe ich auch so und auf Etiketten und vor allem Postscript-Schriften kann ich auch nicht mehr verzichten.