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zukünftige Blutzucker Messung mit der Apple Watch

voyager

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Ich war die letzten 6 Tage im Krankenhaus, bzw in einem med. Forschungszentrum für Klinische Studien. Dies Abteilung hat sich u.a. auf Forschung im Diabetes/Endokrinologie Bereich spezialisiert.

Da ich während meines Aufenthaltes auch viel Zeit hatte, gab es nette Gespräche.

Die Forschungseinrichtung hat an einer nichtinvasiven Blutzuckermessung gearbeitet, Ein Industrieunternehmen war der Auftraggeber (und hat auch die Testhardware entwickelt).
Vor wenigen Wochen wurde die Entwicklung erfolgreich abgeschlossen, und die Messergebnisse waren auf medizinischen Niveau. Vergleichbar mit den Dexcom/Libre Sensoren(die ja invasiv sind).

Das Messverfahren beruft auf NIR/MIR Licht mit sichtbaren Anteil. Also vergleichbar mit der Pulsoxymetrie, nur andere Wellenlängen.

Nachdem die ganzen Auswertungen final durch sind, will der Auftraggeber, der selbst keine Geräte herstellt, mit Apple,... in Kontakt treten und Lizenzen(vermutlich),... vergeben, dass die eigene Hardware darauf basierend bauen können. Und sie bekommen natürlich die ganze Auswertungshexerei,.. dazu.

Also ja, es besteht Hoffnung, dass hier die nächsten Jahre was passiert, aber nächstes Jahr eher nicht. Das Testgerät war auch größer (Zigarettenschachtel), da es in der Forschung auch gar nicht um Miniaturisierung ging. Da waren "normale" AA Batterien usw drin. Fotos von den Dingern hab ich keine machen dürfen. (Verständlicherweise)

Nur falls es wen interessiert :D


So nebenbei, es ist auch ein Medikament in Entwicklung, dass im frühen Typ 1 Stadium, wo noch ein Teil der Insulinproduzierenden Zellen vorhanden ist, das absterben dieser um Jahre verzögern kann,

und eines, dass bei Typ 2 den Zuckerstoffwechsel in der Leber beeinflusst, und so den Medikamentenbedarf reduziert(da bin ich grad dabei). Hier finden gerade die ersten Versuche am Menschen statt
 
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Guter Ansatz. Hoffentlich kommt das als Serienreif in einer der kommendes AW Modelle.
 
Hoffentlich hat das Industrieunternehmen sehr gute Patentanwälte und sichert sich VOR Gesprächen mit Bob, Jim und John ab… Denn die Ingenieure dort im Besprechungsraum hören sehr genau zu und fragen viel, während man selbst nur deren Vornamen kennt.
 
So nebenbei, es ist auch ein Medikament in Entwicklung, dass im frühen Typ 1 Stadium, wo noch ein Teil der Insulinproduzierenden Zellen vorhanden ist, das absterben dieser um Jahre verzögern kann,

und eines, dass bei Typ 2 den Zuckerstoffwechsel in der Leber beeinflusst, und so den Medikamentenbedarf reduziert(da bin ich grad dabei). Hier finden gerade die ersten Versuche am Menschen statt
Wo sind denn diese Infos her?
Typ 1 Diabetes = lebenslange Zufuhr von Insulin, weil die Bauchspeicheldrüse keine Insulinproduzierenden Zellen mehr hat (Autoimmunerkrankung)

Typ2 Diabetes Medikament: für obiges Beispiel steht Metformin, was eine deutliche Erleichterung für viele Diabetiker darstellt (in dem es den Zuckerstoffwechsel reguliert) - Zitat: "Hier finden gerade die ersten Versuche am Menschen statt" ???
Metformin gibt es schon sehr lange (50/60/70er Jahre) Etabliert seit den 90ern. Heute "fast" Standard in der Medikation von Diabetikern...
 
Wo sind denn diese Infos her?
Typ 1 Diabetes = lebenslange Zufuhr von Insulin, weil die Bauchspeicheldrüse keine Insulinproduzierenden Zellen mehr hat (Autoimmunerkrankung)

Typ2 Diabetes Medikament: für obiges Beispiel steht Metformin, was eine deutliche Erleichterung für viele Diabetiker darstellt (in dem es den Zuckerstoffwechsel reguliert) - Zitat: "Hier finden gerade die ersten Versuche am Menschen statt" ???
Metformin gibt es schon sehr lange (50/60/70er Jahre) Etabliert seit den 90ern. Heute "fast" Standard in der Medikation von Diabetikern...
ja ich weiss.

Die volle Ausprägung von Typ 1 muss nicht von Geburt an vorhanden sein, sondern tritt oft erst oft im Kinder/Jugendalter auf. Da oft erst da anfangen die Beta Zellen (also die Zellen, die Insulin produzieren) unwiederbringlich absterben.
Und in dem genau Mechanismus will man eingreifen, und dieses Absterben Stoppen(wiederherstellen geht noch nicht). Und dies funktioniert inzwischen schon mit einem Versuchsmedikament.
Wenn hier früh genug diagnostiziert wird, und die Therapie eingeleitet, sind noch genug Zellen im Körper vorhanden, dass die eigene Produktion noch ausreicht.

Die Sache hat nur 1 Haken: Das aktuelle Versuchsmedikament wirkt ca 2 Jahre, aber ab der 2. Injektion gibt es sehr starke Nebenwirkungen (die bei der ersten Injektion nicht auftreten). Dies liegt, nach aktuellem Wissensstand mit Inkompatibilitäten mit dem Tier statt, in dem diese gezüchtet wurden.

Aktuell gibt es eine Studie mit Rindern als Wirtstier, wo man sich deutlich weniger Nebenwirkungen erwartet. Die Versuchstiere dazu stehen in den USA. Warum man nicht Schweine genommen hätte (Schweine sind zu ca 95% dem Menschen gleich in der Genetik, früher wurde für Typ 1 Schweineinsulin verwendet) weiss ich aber nicht. Wird schon seine Gründe haben.

Woher ich das weiss? Wir haben hier wo ich lebe eine Medizinische Forschungseinrichtung, die im Endokrinologischen Bereich spezialisiert ist, und ich kenne da einige Mitarbeiter. Die arbeiten mit eigentlich allen größeren Pharmafirmen, die im Diabetes Bereich daheim sind, zusammen. Ich kenne die unter anderem auch, weil ich da immer wieder als Versuchstier :D teilnehme in Phase 1 Studien.
 
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ich bleibe gespannt, allerdings bin ich skeptisch. Seit Jahren gibt es immer wieder Berichte, dass es kurz vor der Markteinführung wäre. Und dann kommt nichts.

Google wird im Herbst ein Update für die Pixel Watches ausrollen, welches ein Feature enthält, das eine beginnende Insulinresistenz erkennen soll.
Edit: diese funktioniert aber gänzlich anders. Es wird nichts "neues" gemessen, sondern Kern der Insulinresistenz-Erkennung ist SensorFM, ein Sensor-Foundation-Model, welches auf über einer Billion Minuten Wearable-Daten von rund fünf Millionen Nutzern und mehr als 20 Geräte-Modellen trainiert wurde. Ein wie ich finde sehr interessanter Ansatz, der sicher in vielen anderen Beschwerden und Krankheiten durchaus hilfreich sein kann.
 
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welches ein Feature enthält, das eine beginnende Insulinresistenz erkennen soll.
da wär ich sehr skeptisch, da dies mehrere Untersuchungen braucht, von denen aktuell noch keine nichtinvaisv in ner Uhr funktioniert:

- Nüchtenzucker
- Nüchterninsulin
- HbA1c (Langzeitzucker)
- OGTT
- Idealerweise (wird idR da nicht bezahlt) hypoglykämischer Clamp, da dies der Goldstandard in der Diagnostik darstellt, aber äusserst Personalintensiv ist. Bei mir ist es "nur" bei 2 Clamps zuerst aufgefallen.

Und selbst da muss man aufpassen, zb kann man einen ausgezeichneten HbA1c haben, und trotzdem eine ausgeprägte Insulinresistenz (wie es zb bei mir ist, HbA1c bei 4,9-5,1%. OGTT ist auch im Normalbereich, Nüchternzucker im Normalbereich. Der Clamp war deutlich erhöht, HOMA Index über 20 im Endeffekt).
 
da wär ich sehr skeptisch, da dies mehrere Untersuchungen braucht, von denen aktuell noch keine nichtinvaisv in ner Uhr funktioniert:

Das versucht die Uhr auch gar nicht. Sie kann keine beginnende Insulinresistenz messen, was sie kann, ist ein Risiko ermitteln, ob eine beginnende Insulinresistenz besteht, basierend auf bestehende Messdaten, die alle von einer Insulinresistenz beeinflusst werden. Das ganze wird dann mit Mustern, die mit klinischen Daten trainiert wurden, verglichen und so ein Risiko ermittelt.

Also ein Frühwarninstrument.

Ich denke, dass das der sinnvolle Weg ist, wie man Wearables für Health gut nutzen kann.

- Idealerweise (wird idR da nicht bezahlt) hypoglykämischer Clamp, da dies der Goldstandard in der Diagnostik darstellt, aber äusserst Personalintensiv ist. Bei mir ist es "nur" bei 2 Clamps zuerst aufgefallen.
rein vom Verständnis: wäre HOMA Index auch ausreichend gewesen, um die Insulinresistenz zu erkennen. Oder war dieser nicht erhöht, und falls nicht: warum nicht?
 
rein vom Verständnis: wäre HOMA Index auch ausreichend gewesen, um die Insulinresistenz zu erkennen. Oder war dieser nicht erhöht, und falls nicht: warum nicht?
bei mir war der clamp quasi die erste Untersuchung. abgesehen vom (normalen) Nüchternzucker und HbA1c. OGTT, Nüchterninsulin,.. kam erst danach (und der OGTT war auch unauffällig)