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Apple stellt den Mac Pro nach 20 Jahren ein – Mac Studio übernimmt

Apfeltalk Redaktion

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Apple hat den Mac Pro offiziell eingestellt und plant keine weiteren Modelle. Damit endet die Ära von Apples modularer Profi-Tower-Workstation nach zwei Jahrzehnten. Der Mac Pro ist nicht mehr im Online-Store erhältlich, und Apple hat bestätigt, dass keine neuen Generationen des Geräts in Planung sind.

  • Apple hat den Mac Pro eingestellt und plant keine neuen Modelle.
  • Der Mac Pro war zuletzt mit dem M2-Ultra-Chip im Juni 2023 aktualisiert worden.
  • Mit der Umstellung auf Apple-Silicon-Chips wurde das modulare Design zunehmend irrelevant.
  • Der Mac Studio hat sich als Hauptplattform für professionelle Nutzer etabliert.
  • Auch das Pro Display XDR sowie Zubehör für den Mac Pro wurden eingestellt.

Diskutiert mit uns über die Auswirkungen dieser Entscheidung! Was haltet ihr von Apples Strategie, und wie sieht die Zukunft für professionelle Nutzer:innen aus?

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Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
 
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Apple hat bestätigt, dass keine neuen Generationen des Geräts in Planung sind.
macht Sinn, denn der Studio ist ja deutlich leistungsfähiger und wendet sich auch an Professionals. Und Pro und Studio gegeneinander abzugrenzen ist schwer. Einzig das modularere beim Pro mit der Möglichkeit Steckkarten zu verbauen wäre ein Vorteil gewesen. Ansonsten ist der Studio von der Performnce her ja mehr als ausreichend im Professional Bereich.

Und ich denke, die Zeit der "Tower" ist auch lange vorbei.
 
Apple hat mit dem Wechsel auf Apple Silicon gezielt Treiber von anderen Anbietern aus dem OS verbannt. Das ist eine Strategie, um macOS zum goldenen Käfig zu machen, so dass niemand mehr Kontrolle über den eigenen Computer hat. Das ist das absolute Gegenteil von dem was Steve Wozniak mit dem Apple II entwickelte hatte.

Der Treppenwitz bei der ganzen Sache ist, dass nVidia mit ihren Partner die letzte Wochen die Bestellung der DGX Station gestartet hat. Einer ARM basierenden Linux Workstation mit KI Superprozessor.

Apple verabschiedet sich mit dieser Ankündigung endgültig aus dem Workstation Sektor, und wird zukünftig nur noch leistungsfähigere Desktops herstellen. Denn der Mac Studio ist keine Konkurrenz für AMD Threadripper (Pro) oder gar die DGX Station.
Ansonsten ist der Studio von der Performnce her ja mehr als ausreichend im Professional Bereich.
Nein, man darf als Apple Kunde keine höheren Leistungsanforderungen an einen Computer haben, weil es halt nicht über das Mac Studio Niveau hinaus geht.
 
man darf als Apple Kunde keine höheren Leistungsanforderungen an einen Computer haben, weil es halt nicht über das Mac Studio Niveau hinaus geht.
Selbiges traf doch aber auch auf den Pro zu? Jedes Gerät von jedem Hersteller ist letztlich limitiert von der Leistung her.
Und wenn ich das richtig verstanden habe, können mehrere Studios doch zusammen arbeiten, ging das beim Pro auch?

Ich bin da nicht tief genug drin, da ich keine professionellen Aufgaben wie Videoschnitt etc. habe.

Apple verabschiedet sich mit dieser Ankündigung endgültig aus dem Workstation Sektor
Selbiges hat man leider früher schon gemacht mit der Einstellung der XServer und der ganzen AirPorts etc. Auch macOS Server. Apple definiert sich offenbar komplett Richtung Consumer Markt.
 
Es lassen sich mehrere Mac Studios über Thunderbolt zusammenschalten. Damit lassen sich größere Cluster erstellen.
Ich kenne die Videos von Alex Ziskind, und ich kenne schon länger Mellanox bzw. nun nVidias Cluster Netzwerk Lösungen.

Das Problem an ApplesMacStudio Lösung ist, dass es für Thunderbolt keine Switches gibt. Sprich die Apple Lösung ist auf vier MacStudios limitiert. Während dessen bei nVidia die neuste Generation an Switches kommt, und man auch die kleinen DGX Spark nahezu beliebig skalieren kann.
 
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Sprich die Apple Lösung ist auf vier MacStudios limitiert. Während dessen bei nVidia die neuste Generation an Switches kommt, und man auch die kleinen DGX Spark nahezu beliebig skalieren kann.
Wow, das ist ordentlich Power. Nutzt das wer in der Zielgruppe Filmproduktion/Audioproduktion/Bildbearbeitung aus? Ich meine, außer Filmstudios.
Die Frage ist ja die Zielgruppe der Macs. Da wären Zahlen von Apple mal interesant (die wir bestimmt nie zu sehen bekommen werden) wieviele Kunden mehrere Studios kaufen zum Verbinden und vor allem wofür.
 
Selbiges traf doch aber auch auf den Pro zu?
Das Problem ist, dass Apple über die Jahre immer mehr die Entwicklung hat schleifen lassen. Die ersten beiden MacPro Generationen waren auf der Höhe der Zeit. Bei der 3. und 4. Generation MacPro traf das nur noch auf die Single Prozessor MacPros zu, da Apple nicht fähig oder willens war die NUMA-Architektur der Xeon 5500 bwz. 5600 korrekt zu unterstützen. Dadurch liefen diese MacPros nicht mit der vollen Speicherbandbreite, die die CPUs unterstützen.

Nach den Xeon 3600/5600 kamen die Xeon E5. Der Mülleimer MacPro nutze den Xeon E5v2. Aber eben nur ein Xeon E5v2 und nicht zwei wie bei der Konkurrenz, d.h. Du hast maximal 50% der Performance der Konkurrenz bekommen. Dazu gab es nur die lächerlichen Thunderbolt Ports als Erweiterung. Sprich von vier Generationen Xeon E5 hat Apple nur eine genutzt.

Von den Intel Scalable Xeons gab es meines Wissen wieder vier Generationen, und dann wurde von Apple nur aus einer die Workstation Xeon Ws genutzt, sprich nur ein Prozessor. Dazu kommt, dass mittlerweile AMD das Maß der Dinge im Workstation/Server Bereich ist. AMD ist mittlerweil bei der 5. Generation Zen Kernen angekommen. Auf dem Desktop bekommst Du als Ryzen 9 maximal 16 Zen5 Kerne, als HEDT Threadripper maximal 64 Zen Kerne, als Workstation Threadripper Pro maximal 96 Zen5 Kerne, als custom build Workstation/Server maximal 2×128 Zen5 Kerne oder 2×192 Zen5c Kerne. Das Maximum an Kernen im einem Mac M SoC sind aktuell 32.

Was das Verclustern der MacPros betrifft.

Man war dazu auf die Netzwerkkarten von Atto angewiesen. Diese Karten haben natürlich RDMA und RoCE unterstützt. Und Du musstest mangels Apple Software Stack auf freie Software wie etwa OpenMPI (was z.B. auch nVidia nutzt) zurückgreifen. Aber ja, die Intel MacPros ließen sich problemlos verclustern. Der MacPro mit M2Ultra über Atto Netzwerkkarten und OpenMPI ebenfalls.
 
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Wow, das ist ordentlich Power. Nutzt das wer in der Zielgruppe Filmproduktion/Audioproduktion/Bildbearbeitung aus? Ich meine, außer Filmstudios.
Die Frage ist ja die Zielgruppe der Macs. Da wären Zahlen von Apple mal interesant (die wir bestimmt nie zu sehen bekommen werden) wieviele Kunden mehrere Studios kaufen zum Verbinden und vor allem wofür.
Die Nvidia-Sparks sind meiner Kenntnis nach eher für KI-Anwendungen gedacht. Dort läuft ein angepasstes Linux. Klar kann man damit auch andere Sachen machen.
 
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Wow, das ist ordentlich Power. Nutzt das wer in der Zielgruppe Filmproduktion/Audioproduktion/Bildbearbeitung aus? Ich meine, außer Filmstudios.
Die großen Hollywood Filmstudios sind vor etlichen Jahren auf Linux Workstations gewechselt. Daher gibt es Software wie BlackMagic DaVinci Resolve schon lange für Linux. Der Grund dafür ist in den fürs HPC entwickelte ClusterFilesystemen zu suchen. Man kann mit einem ClusterFilesystem so schnell übers Netzwerk Filme bearbeiten, dass das effektiv schneller ist, als man das lokal über an einem Mac angeschlossen Storage machen kann, und übers Netzwerk ist man nicht mehr auf eine Person beschränkt. Es gibt dazu Ausfallsicherheit durch Redundanz.

Apple hat sich vor Jahren freiwillig auf den SoHo Markt beschränkt. Insofern ist der Abschied Apples vom MacPro nur konsequent. Das wundersame ist nur, dass man jahrelang herumirrlichterte und das nicht gleich so kommuniziert hat.

Noch so ein gutes Beispiel: Die Software von The Foundry wurde auf einer Apple Keynote (IMHO WWDC 2013) am Beispiel von Mari groß gefeiert, weil es einen Port auf Macs gab. Mittlerweile bietet The Foundry nur noch Windows und Linux Versionen der Software an. Apple ist raus aus diesem Markt, und das nach dieser Entscheidung für immer.

Die Nvidia-Sparks sind meiner Kenntnis nach eher für KI-Anwendungen gedacht. Dort läuft ein angepasstes Linux. Klar kann man damit auch andere Sachen machen.
Das sind in erster Linie Entwicklungsmaschinen für CUDA und auch für HPC Anwendungen auf nVidia CPUs. Da es bisher die einzigen Desktops sind, die die ARM Erweiterung SVE untersützten. Man kann sie aber auch wunderbar für die Inferenz im LAN nutzen. Da ist die Performance bei parallelen Anfragen richtig gut.


Nachtrag: Video Link Performance DGX Spark.
 
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Danke für die klasse Erläuterung. 👍🏻