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Kinder- Jugendkonto: Revolut vs. bunq etc.?!

Rosie

Langelandapfel
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29.12.08
Beiträge
2.698
Hallo,

Wir sind gerade dabei ein Jugendkonto für unseren 15-jährigen zu suchen mit eigener Karte (Apple Pay geht ja leider noch nicht in diesem Alter) und passender App dazu und sind dabei auf die Neobanken gestoßen.
Hat jemand Erfahrugen damit und kann etwas empfehlen, Revolut hört sich nicht schlecht an zum mal ausprobieren vor allem da ohne Kosten für Eltern und Kinderkonto sowie einfacher Einrichtung der Konten und separate Apps für Eltern und Jugendliche.


Was mich ein wenig zögern lässt noch ist das dort die Litauische Einlagensicherung greift welche laut finanztip als nicht so sicher eingestuft wird.
 
Was spricht gegen die ING?

Das man da ein eigenes Girokonto eröffnen muss.

Du sprichst von einem Jugendkonto, richtig?

Was bitte hast Du mit diesem Jugendkonto vor, dass Dir die litauische Einlagensicherung(EL) von - analog zur Deutschen - €100.000 Sorgen bereitet?
Das unser Sohn dort auch sein Erspartes selbst verwalten will was wir dorthin überweisen wollen.
Mit der App könnte er selbst alles ansehen mit Festgeld 2% Zinsen etc.
Und wenn das im Fall der Fälle weg wäre…
 
Zuletzt bearbeitet:
Was mich ein wenig zögern lässt noch ist das dort die Litauische Einlagensicherung greift welche laut finanztip als nicht so sicher eingestuft wird.
Die Bewerteung bei Finanztip basiert auf dem Rating der entsprechenden Länder. Dieses wird erst relevant, wenn Revolut selbst ausfallen sollte und der litauische Einlagensicherungsfond nicht mehr alle Ansprüche erfüllen kann. Dann würde mutmaßlich der litauische Staat einspringen und das kann ein Land mit höherer Bonität (wie z.B. Deutschland) eher stemmen als eines mit weniger Bonität.
Es geht hier um ein Jugendkonto, also primär um Taschengeldbeträge. Ich behaupte mal, dass sich dort üblicherweise Beträge unterhalb 1000€ auf dem Konto befinden werden. In dieser Größenordnung würde ich das "Risiko" eingehen, natürlich ein ärgerlicher Verlust im Ausfall-Fall, aber wäre für mich tragbar. Meinen Notgroschen oder andere größere Beträge würde ich dort aber vielleicht nicht vollständig anlegen wollen. Aber: Perfekte Sicherheit hat man auch bei z.B. deutschen Banken nicht.

Das Geld ist in Litauen nicht per se unsicher, es ist bei einer deutschen Bank halt sicherer. Ich habe mit Revolut bisher gute Erfahrungen gemacht, habe die dazugehörige Karte eine ganze Zeit für meine alltäglichen Zahlungen benutzt - gerade weil dort Apple Pay möglich war bevor bei manch anderer Karte. Heute benutze ich die Karte primär noch für Zahlungen in Fremdwährungen und für Bargeldabhebungen, die dort ja bis 200€/Monat kostenfrei möglich sind.
 
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Hast du Revolut dann als Girokonto genutzt oder einen monatlichen Dauerauftrag vom Gehaltskonto auf Revolut gemacht für alltägliche Zahlungen und Abhebungen?
 
Ich habe Revolut nicht als Girokonto genutzt. Damals hatte man da auch noch eine UK-IBAN. Habe mir einmal im Monat das Budget für Ausgaben in Geschäften, Gastronomie etc. hin überwiesen. Lastschriften und Daueraufträge liefen weiterhin über mein normales Girokonto.

Inzwischen hat sich aber mein Kartenportfolio auch verändert und die anderen Karten sind eben auch Apple Pay-fähig und bieten bessere Boni.
 
Ich kenne Jemanden, der mir auch schon mal bunq empfehlen wollte. Hört sich schon genial an. Er nutzt wohl das große Abo und da sei dann ein Pro Kinderkonto mit drin. Er nutzt das aber als Haupt-Konto (also bunq). Habe mich nicht weite mit befasst, aber er schwärmt da komplett von. Sietzen in den NL…

Das hat er mir per Mail damals geschickt (Achtung, ist ein Jahr her, also weiß ich net, wie aktuell das noch ist):
Schau dir mal bunq Elite an. Ich nutze das inzwischen eine ganze Weile und das Konto kann deutlich mehr als ein normales Girokonto.

Das kostet 18,99 € im Monat. Klingt erst mal viel. Wenn man sich anschaut, was alles drin ist, relativiert sich das ziemlich schnell.

Ein großer Punkt ist die Reiseversicherung. Wenn du Flüge, Hotels oder Mietwagen mit der bunq-Karte bezahlst, ist automatisch eine weltweite Reiseversicherung aktiv. Die deckt zum Beispiel medizinische Notfälle im Ausland, Flugverspätungen, Gepäckprobleme, Reiseabbruch und auch Mietwagen. Das läuft über Qover beziehungsweise Lloyd’s Europe.

Was ich auch extrem praktisch finde sind die vielen Unterkonten. Du kannst bis zu 25 Konten mit eigener IBAN anlegen. Ich habe mir zum Beispiel eins für Fixkosten, eins für Urlaub, eins für Rücklagen und eins für Steuern gemacht. So behältst du dein Geld viel besser im Blick.

Dazu kommen viele Karten. Im Elite-Plan bekommst du bis zu drei physische Karten und bis zu 25 virtuelle Karten. Die virtuellen nutze ich ständig für Online-Shops oder Abos. Wenn du willst, kannst du für jeden Dienst eine eigene Karte nehmen.

Die Karten selbst haben ein paar ziemlich ungewöhnliche Sicherheitsfunktionen.

Die bunq-Karte ist eine MasterCard Credit (Keine Debit!!), funktioniert aber wie eine Debit. Also es wird Live alles gebucht. Du kannst sie in der App so einstellen, dass sie wie eine echte Kreditkarte funktioniert und auch bei Hotels oder Mietwagen akzeptiert wird.

Der CVC-Code kann sich automatisch ändern. Das bedeutet, dass Kartendaten schnell ungültig werden und deutlich schwerer missbraucht werden können.

Du kannst außerdem einstellen, dass die Karte nur funktioniert, wenn dein Smartphone in der Nähe ist. Der Radius liegt ungefähr bei 100 km. Wenn jemand die Karte stiehlt und dein Handy nicht in der Nähe ist, funktionieren Zahlungen nicht mehr.

Du kannst Karten auch auf bestimmte Länder beschränken oder komplett deaktivieren und jederzeit wieder aktivieren.

Was ich auch ziemlich clever finde: Du kannst für verschiedene Spaces unterschiedliche PINs verwenden. Wenn du zum Beispiel ein Alltagskonto und ein Urlaubskonto hast, kannst du über eine andere PIN direkt vom jeweiligen Space abbuchen.

Dann gibt es noch Cashback. Du bekommst 1 % bei Restaurants und Bars und 2 % im öffentlichen Verkehr. Das wird automatisch gutgeschrieben.
Auf Guthaben bekommst du aktuell rund 2 % Zinsen pro Jahr. Die werden sogar wöchentlich ausgezahlt.

Wenn du viel unterwegs bist, ist bunq auch international ziemlich stark. Du kannst weltweit bezahlen, Wechselkurse liegen nah am Interbank-Kurs und Überweisungen sind in 47 Währungen möglich.

Was ich vorher auch nicht wusste: Im Elite-Plan sind 8 GB mobile Daten pro Jahr weltweit enthalten. Das läuft über eine integrierte eSIM. Gerade auf Reisen ist das echt praktisch.

Und noch ein netter Punkt: Für je 100 € Kartenzahlung wird ein Baum gepflanzt.

Für mich ersetzt bunq inzwischen mehrere Dinge gleichzeitig. Girokonto, Budget-Tool, virtuelle Karten und Reiseversicherung. Deswegen finde ich das Gesamtpaket ziemlich überzeugend.“

Ich selbst bin aber beim kostenlosen N26 und zufrieden und brauch das alles nicht. Aber N26 hat neulich auch ein Kinderkonto per E-Mail angekündigt. Mangels Kind brauch ich das auch net. 😊
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich kenne Jemanden, der mir auch schon mal bunq empfehlen wollte. Hört sich schon genial an. Er nutzt wohl das große Abo und da sei dann ein Pro Kinderkonto mit drin. Er nutzt das aber als Haupt-Konto (also bunq). Habe mich nicht weite mit befasst, aber er schwärmt da komplett von. Sietzen in den NL…

Das hat er mir per Mail damals geschickt (Achtung, ist ein Jahr her, also weiß ich net, wie aktuell das noch ist):


Ich selbst bin aber beim kostenlosen N26 und zufrieden und brauch das alles nicht. Aber N26 hat neulich auch ein Kinderkonto per E-Mail angekündigt. Mangels Kind brauch ich das auch net. 😊

bei 23% 1-Sterne-Bewertungen auf trustpilot hätte ich Sorgen denen mein Geld anzuvertrauen … auch wenn die Features verlockend klingen
 
Hm. Da habe ich gar nicht hin geschaut. Aber wie gesagt, auch N26 hat viele Negativbewertungen und ich finde die echt gut. Bin schon lange da.

Aber das sieht doch ganz gut aus?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Bewerteung bei Finanztip basiert auf dem Rating der entsprechenden Länder. Dieses wird erst relevant, wenn Revolut selbst ausfallen sollte und der litauische Einlagensicherungsfond nicht mehr alle Ansprüche erfüllen kann. Dann würde mutmaßlich der litauische Staat einspringen und das kann ein Land mit höherer Bonität (wie z.B. Deutschland) eher stemmen als eines mit weniger Bonität.
Es geht hier um ein Jugendkonto, also primär um Taschengeldbeträge. Ich behaupte mal, dass sich dort üblicherweise Beträge unterhalb 1000€ auf dem Konto befinden werden. In dieser Größenordnung würde ich das "Risiko" eingehen, natürlich ein ärgerlicher Verlust im Ausfall-Fall, aber wäre für mich tragbar. Meinen Notgroschen oder andere größere Beträge würde ich dort aber vielleicht nicht vollständig anlegen wollen. Aber: Perfekte Sicherheit hat man auch bei z.B. deutschen Banken nicht.

Das Geld ist in Litauen nicht per se unsicher, es ist bei einer deutschen Bank halt sicherer. Ich habe mit Revolut bisher gute Erfahrungen gemacht, habe die dazugehörige Karte eine ganze Zeit für meine alltäglichen Zahlungen benutzt - gerade weil dort Apple Pay möglich war bevor bei manch anderer Karte. Heute benutze ich die Karte primär noch für Zahlungen in Fremdwährungen und für Bargeldabhebungen, die dort ja bis 200€/Monat kostenfrei möglich sind.
In erster Linie geht es um die Taschengeld Beträge ja, aber auch sein selber Erspartes was mehr als 1000€ ist.
Das würde er gerne anlegen und selber sehen können wieviel Zinsen es abwirft und wie der Kontostand dann ist etc.
Und für das hört sich eben Revolut echt nicht schlecht an vor allem da er da mit eigener App alles sehen könnte inklusive dem Festgeld dort was sogar 2% bringt im Moment.
 
Das ist bei bunq aber wohl auch so. Wie das bei N26 ist, weiß ich nicht. Hab die Werbung weg gelöscht.
 
Hallo,

Wir sind gerade dabei ein Jugendkonto für unseren 15-jährigen zu suchen mit eigener Karte (Apple Pay geht ja leider noch nicht in diesem Alter) und passender App dazu und sind dabei auf die Neobanken gestoßen.
Hat jemand Erfahrugen damit und kann etwas empfehlen, Revolut hört sich nicht schlecht an zum mal ausprobieren vor allem da ohne Kosten für Eltern und Kinderkonto sowie einfacher Einrichtung der Konten und separate Apps für Eltern und Jugendliche.


Was mich ein wenig zögern lässt noch ist das dort die Litauische Einlagensicherung greift welche laut finanztip als nicht so sicher eingestuft wird.
vielleicht hilft das ein wenig


oder das hier
 
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