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Probleme mit USB-C Buchsen / Rant und Erfahrungsaustausch

raketenmann07

Macoun
Registriert
30.01.19
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123
Liebe Appel-Community

Ich weiss nicht, ob das hier das richtige Subforum ist und was ich eigentlich genau möchte. In erster Linie möchte ich gerne mal meinen Frust teilen und im Besten Fall kommt noch wer mit guten ideen daher oder kann zumindest mein Leid teilen, damit ich mich nicht so alleine fühle... :)

Ich arbeite seit ca. 20 Jahren ausschliesslich mit Mac-Geräten und hatte nie Probleme mit Kabelschnittstellen. Aktuell besitze ich zwei iMac M1 von 2020 und ein MBP M1 von 2020. ALLE drei Geräte machen Probleme mit den USB-C Buchsen, sprich haben Wackelkontakt. Am MBP ist das ja noch verständlich, schliesslich ist das Gerät täglich unterwegs, wird über die Buchsen mit Strom versorgt, Wechseldatenträger werden regelmässig verbunden und wieder getrennt. Aber auch die beiden iMac's machen Probleme, obwohl dort nur sehr selten an den Kabeln rumgesteckt wird. Einer der iMacs steht in einem Hobby-Tonstudio und kommt wirklich nur sehr selten zum Einsatz. Aber selbst dort habe ich Problem mit Wackelkontakt. Es kann schonmal vorkommen, dass ich mit der Gitarre oder mit dem Knie mal an den Tisch stosse, dieser dann ein wenig wackelt und sofort die Verbindung des Thunderbolt-Hubs unterbrochen wird. Da hängt die externe SSD für Projektdaten dran sowie das Audiointerface und es kommt zu einem Totalausfall meines Systems. Das ist schon sehr ärgerlich. Die beiden iMacs haben jeweils zwei USB-C Buchsen und bei beiden scheinen nicht beide die selben Toleranzen zu haben bzw. eine davon schon mehr ausgelottert zu sein wie die andere. Wie das zustande gekommen ist, ist mir schleierhaft. Ich habe schon mit verschiedenen Kabeln experimentiert und tatsächlich habe ich bemerkt, dass die Kabel nicht alle gleich gut passen bzw. ev. auch schon ausgeleiert sind. Trotzdem habe ich mindestens an jedem iMac eine Buchse die mit verschiedensten, teil neuen Kabeln, nicht sauber einhängen, Spiel haben und auch die Verbindung mit Berührung ausfällt. Das ist enorm ärgerlich und ich frage mich einfach, ob ich da irgendwie das Problem bin? Ich habe bereits im Netz ein wenig recherchiert und habe nicht gerade viele Pot gefunden, in denen USB-C als fragil bezeichnet wird. Auf mich wirkt die Verbindung irgendwie fragil, gerade auch im Vergleich mit Lighnting - ich habe seit Jahren ein iPhone mit Lighnting an dem auch regelmässig ein DAC-Dongle dranhängt und das in meiner Hosentasche beim Joggen dabei ist - ohne irgendwelche Probleme...

Naja, wie auch immer: Mich würde interessieren, ob es da noch andere Nutzer gibt, die meine Erfahrungen teilen oder ob ich da einfach ein unglückliches Händchen habe...

Danke für eure Inputs!
 
Es kann genausogut sein dass dein Kabel oder die Buchse verdreckt ist (Flusen,...) . das würde auch zu einem "Wackelkontakt" führen.
 
Es kann genausogut sein dass dein Kabel oder die Buchse verdreckt ist (Flusen,...) . das würde auch zu einem "Wackelkontakt" führen.
Ups, vielleicht hätte ich erwähnen müssen, dass Reinigung mit Druckluft sowie das Verwenden von Kontaktspray das Problem nicht löst!
 
Reinigung mit Druckluft
funktioniert auch nicht. damit presst du mit pech die flusen fester rein. Die Öffnung ist zu klein dafüss, dass man mit druckluft viel erreichen kann das geht nur vorsichtig mechanisch zu reinigen (mit einem nichtleitenden werkzeug, idealerweise unter nem mikroskop) , und dabei aufpassen, dass es keine Kontakte verbiegt. dann ist der schaden größer

Und kontaktspray ist "unnütz" , das sind starke Lösemittel, die auch im schlimmsten fall da was angreifen können. die holen keinen Festen dreck raus, sondern lösen nur fettige verschmutzungen.

und natürlich kann es auch sein, dass ein einzelner Kontakt schon lose ist, dann muss man die buchse tauschen(beim fachmann), das kann man aber selber testen, wenn man es sich zutraut
 
Generell ist zu sagen, dass dieser Miniaturisierungswahn vor allem in Bezug auf Robustheit absolut kontraproduktiv ist und ich (u.a. als Elektronikmusiker mit Live-Einsätzen, sowie Hobbyfotograf) wesentlich lieber die USB-A Steckmechanik (oder noch besser USB-B) als Stecker hätte, als überall diesen USB-C Rotz. Das ganze natürlich dann mit den USB-C3.xx oder Thunderbold- Übertragungsgeschwindigkeiten natürlich. Im Consumer-Klicki-Bunti-Handy-Spielebereich ist USB-C ja noch ausreichend ,aber darüber hinaus die Pest.
Im rauen Profialltag geht der Mist viel zu schnell kaputt, auch wenn man wie ich super vorsichtig ist.
USB-B.png 👍👍👍
 
Da stimme ich Dir, selbst DJ/Musiker und Hobby-Fotograph/Filmer, durchaus zu. In vielen DJ- und Producing-Geräten verläuft die Transition nur sehr langsam. Ich arbeite eng mit Denon DJ und Akai zusammen, dort werden erst seit letztem Jahr die USB-B Buchsen (zum Anschluss an den Rechner) durch USB-C ersetzt. Ergänzende USB-Ports bleiben meistens bei der A-Variante. Ist halt robust, bewährt, und mehr Speed braucht es in diesem Bereich auch nicht.

USB-C ist physisch einfach empfindlicher, vorallem durch die ziemlich doofe Konstruktion mit dem Mittelsteg in der Buchse. In dieser Hinsicht war sogar Lightning robuster. Ich habe einige Berichte gelesen, dass bei den ersten USB-C only Macbooks dort auch einige Buchsen 'ausgeleiert' waren. Das scheint sich seitdem aber verbessert zu haben. Dann gab es auch noch (einzelne) Berichte, dass (vorallem bei Drittanbieter-Kabeln) die volle Versorgungsspannung durch fehlerhafte Controller aufs Logicboard durchgeschlagen und die SSD-Chips gegrillt haben. Ich habe selbst Anker-Kabel, bisher aber alles in Ordnung bei meinem Schätzchen *aufs Holz klopf*

Insgesamt ist USB-C dennoch eine feine Sache, zumindest vom Funktionsumfang (PD, Daten, Video, alles in einem)
 
durch fehlerhafte Controller
der sitzt ja am Logic Board. Da kann das Kabel nix dafür(wenn das so nachgewiesen ist). Kabel sind grundsätzlich mal passiv, nur Kabel die über 60W können haben einen ID Chip, der aber nur "aussagt" , dass die drähte dick genug sind für 100W,... und nicht durchschmoren.
 
funktioniert auch nicht. damit presst du mit pech die flusen fester rein. Die Öffnung ist zu klein dafüss, dass man mit druckluft viel erreichen kann das geht nur vorsichtig mechanisch zu reinigen (mit einem nichtleitenden werkzeug, idealerweise unter nem mikroskop) , und dabei aufpassen, dass es keine Kontakte verbiegt. dann ist der schaden größer

Und kontaktspray ist "unnütz" , das sind starke Lösemittel, die auch im schlimmsten fall da was angreifen können. die holen keinen Festen dreck raus, sondern lösen nur fettige verschmutzungen.

und natürlich kann es auch sein, dass ein einzelner Kontakt schon lose ist, dann muss man die buchse tauschen(beim fachmann), das kann man aber selber testen, wenn man es sich zutraut
Also, da kann Mensch ja hin und her diskutieren. Wenn ich jetzt geschrieben hätte, dass ich die Buchse mit einem Zahnstocher gereingt habe, hätte ich sicher mehrere Kommentare erhalten, dass ich selbst schuld sei, wenn die Buchse nicht mehr richtig funktioniert, wenn ich da mechanisch rumstochere.

Ich habe alle Methoden ausprobier, die denkbar sind und es liegt nicht an einer Verscmutzung, sondern an einer nicht mehr sauberen mechanischen Schliessung des Steckers. Ob daran der Mittelpin oder die äussere Passung schuld sind, weiss ich leider nicht, aber es liegt an allen Geräten bei mindestens einer Buchse an dieser selbst und nicht am Kabel. Die Buchsen habe ich mit einem Vergrösserungsglas auf Schmutz überprüft.

Zum Kontaktspray. Ich denke es ist davon auszugehen, dass für die Stecker in Computer & Co nicht immer reines Gold verwendet wird und daher könnten da schon auch mal Oberflächenoxidation ein Thema sein, daher wollte ich auch das ausschliessen. Ich verwende einen hochwertigen Elektrofeinreiniger für Profis von der Firma Teslanol. Dieser Spray greift kein Gummi und Kunststoff an und verdunstet 100% rückstandslos.
 
Also, da kann Mensch ja hin und her diskutieren. Wenn ich jetzt geschrieben hätte, dass ich die Buchse mit einem Zahnstocher gereingt habe, hätte ich sicher mehrere Kommentare erhalten, dass ich selbst schuld sei, wenn die Buchse nicht mehr richtig funktioniert, wenn ich da mechanisch rumstochere
ich reinige die immer mit einer feinen Nadel (aber nur bedingt zur Nachahmung empfohlen, da kann auch was schief gehen). Zahnstocher würde ich wenn, dann die aus Kunststoff nehmen, da die aus Holz absplittern könnten. Und auch mit Zahnstochern kann man was hin machen. Deswegen mach ich sowas idr unter der Lupe

Elektrofeinreiniger für Profis von der Firma Teslanol
der besteht zum großteil aus Heptan, Hexan und Nonan. Und ja, die greifen kaum Kunststoffe an, dafür massig den Körper und die Umwelt. Hoffentlich trägst du einen Atemfilter mit einen Klasse A Einsatz

Hexan zb gilt als Neurotoxisch, und kann unfruchtbar machen. (ca 1/3 von dem Reiniger ist Hexan)
 
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Reaktionen: raketenmann07
ich reinige die immer mit einer feinen Nadel (aber nur bedingt zur Nachahmung empfohlen, da kann auch was schief gehen). Zahnstocher würde ich wenn, dann die aus Kunststoff nehmen, da die aus Holz absplittern könnten. Und auch mit Zahnstochern kann man was hin machen. Deswegen mach ich sowas idr unter der Lupe


der besteht zum großteil aus Heptan, Hexan und Nonan. Und ja, die greifen kaum Kunststoffe an, dafür massig den Körper und die Umwelt. Hoffentlich trägst du einen Atemfilter mit einen Klasse A Einsatz

Hexan zb gilt als Neurotoxisch, und kann unfruchtbar machen. (ca 1/3 von dem Reiniger ist Hexan)
guter Hinweis. Habe den Spray nicht auf Inhaltsstoffe geprüft... Das wäre sinnvoll! Danke!