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Kein Mondfoto mit iPhone 15 PM

Mal ehrlich, selbst die "guten" Fotos von den Androiden würden niemals meine Ansprüche erfüllen, sodass ich sie in meiner Mediathek behalten würde.

Wie will ein Smartphone mit den kleinen Sensoren und winzigen Optiken auch ein Foto in der Qualität einer DSLM mit fettem Telerohr erzielen?
 
egal ob der Mond mit fettem Telerohr per DSLM abgelichtet wird, oder eben ein Teller Spagetthi per Smartphone geknipst wird… wenn das Bild genau das transportiert was man erreichen möchte ist es im Prinzip egal ob es mit hohem finanziellen/technischen Aufwand perfekt abgelichtet wurde, oder eben verwackelt / unscharf genau den Moment und das Gefühl festhält welches man transportieren möchte

 
egal ob der Mond mit fettem Telerohr per DSLM abgelichtet wird, oder eben ein Teller Spagetthi per Smartphone geknipst wird… wenn das Bild genau das transportiert was man erreichen möchte ist es im Prinzip egal ob es mit hohem finanziellen/technischen Aufwand perfekt abgelichtet wurde, oder eben verwackelt / unscharf genau den Moment und das Gefühl festhält welches man transportieren möchte

Es ist klar, dass man mit besserem Equipment bessere Bilder macht. Nur habe ich das das halt nicht immer dabei.

Hier sind wir von Freunden nach Hause gelaufen und das Bild ist nicht perfekt, lag wohl am Bier, aber der Moment wurde eingefangen.

Gestern waren wir mit unserem Hund im Wald und ich wollte erst meine Nikon mitnehmen, entschloss aber dass das iPhone reicht/reichen muss, hatte kein Lust die Kamera mitzunehmen und dann auch dementsprechend darauf aufpassen zu müssen.



IMG_1168.jpeg
 
Als ambitionierter Fotograf geht der Spruch für mich anders: Die beste Kamera ist die, die ich hätte dabeihaben können. ;)

Lustigerweise gibt es den Spruch in dieser Form häufig von "ambitionierten Fotografen". Von professionellen Fotografen habe ich ihn hingegen noch nie gehört. Egal ob nun von den deutschsprachig bekannten Größen (z.B. Stephan Wiesner, Andy Grabo), noch von den internationalen Fotografen (z.B. Peter McKinnon), noch von Fotokünstlern (z.B. Jeff Wall).
Die sind sich alle einig, dass die Kamera dabei hat, die beste ist. Und empfehlen aus diesem Grund häufig sogar technisch schlechtere Kameras und handlichere, statt technisch besserer, Objektive - weil es die Mitnahmequote der Kamera erhöht.
Es gibt wunderbare Kollektionen im Netz, Projekte etc. bei denen professionelle Fotografen zeigen, was mit Handykameras oder alten, technisch vollkommen überholten Kameras so alles möglich ist.

Aber heute braucht ja auch der "ambitionierte Youtuber" eine RED, während selbst Apple ganze Keynotes mit dem iPhone aufzeichnet. Insofern ist für mich die Eigenbezeichnung "ambtionierter Fotograf" häufiger eher ein Anzeichen auf gelebten Technik"fetischismus", aber in keinster Form ein Qualitätsmerkmal für handwerkliches, fotografisches Geschick.
 
Nicht falsch verstehen, ich nutze das iPhone viel und gerne, bin mir aber bewusst, dass es in solchen Edge Cases schlicht nicht ansatzweise mithalten kann oder je können wird.

ber heute braucht ja auch der "ambitionierte Youtuber" eine RED, während selbst Apple ganze Keynotes mit dem iPhone aufzeichnet

Das ist Augenwischerei. Es stimmt zwar, dass mit iPhones gefilmt wird, das ganze Equipment neben dem iPhone wie Beleuchtung, Kräne, Schienen und Rigs werden dabei aber stoisch verschwiegen.
 
das braucht man aber mit jeder anderen Kamera ebenfalls. und ist kein iphone "spezifikum"

Mit einer Vollformatkamera komme ich viel länger mit weniger Licht aus und habe immer noch das rauschärmere Bild.

Ohne dieses ganze Zusatzequipment wäfe
die Apple Keynote schlicht ein Desaster.
 
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Das ist Augenwischerei. Es stimmt zwar, dass mit iPhones gefilmt wird, das ganze Equipment neben dem iPhone wie Beleuchtung, Kräne, Schienen und Rigs werden dabei aber stoisch verschwiegen.

Ach und wenn ich mir statt einer drölf-jahre alten 14 MPx-Kamera eine aktuelle Sony Axx mit 30 MPx hole ist das was anderes? Oder wenn ich statt einem f5.6-Kit Objektiv ein f1.8 nutze?

Technik ist immer nur ein Hilfsmittel. Es *kann* mehr Möglichkeiten und Reserven bieten - nur hilft es auch nichts, wenn du "Licht nicht richtig sehen kannst". Oder anders: Jemand mit einem guten Blick für den Moment, das Licht und die Gestaltung der Szenerie wird i.d.R. ein deutlich interessanteres Bild machen, als jemand der dafür kein Gefühl hat, aber dafür eine Hasselblad in der Hand hat.

Aber rede dir ruhig ein, dass die Lösung stilistischer fragen sich einfach durch einen weiteren Filter, Stativ oder durch ein noch teureres Objektiv lösen lässt.
 
Ich rede mir gar nichts ein, aber ich WEISS, dass eine Sony A7SIII mit 12MP wesentlich später unbrauchbare Bilder aufgrund hoher ISO Werte als ein iPhone mit 12 MP fabriziert.

Ich WEISS auch, dass bei Smartphones die Beugungsunschärfe wesentlich früher einsetzt, weswegen die niedrigen Blendenwerte kein Luxus sondern notwendig sind.

Aber rede dir gerne ein, dass ein iPhone eine professionelle Kamera ersetzen kann. Meine Kunden würden das nicht goutieren.

Technik ist immer nur ein Hilfsmittel. Es *kann* mehr Möglichkeiten und Reserven bieten - nur hilft es auch nichts, wenn du "Licht nicht richtig sehen kannst". Oder anders: Jemand mit einem guten Blick für den Moment, das Licht und die Gestaltung der Szenerie wird i.d.R. ein deutlich interessanteres Bild machen, als jemand der dafür kein Gefühl hat, aber dafür eine Hasselblad in der Hand hat.

Das ist richtig, ändert aber nichts daran, dass professionelle Kameras in technischer Hinsicht einem iPhone weitaus überlegen sind.
 
Ich rede mir gar nichts ein, aber ich WEISS, dass eine Sony A7SIII mit 12MP wesentlich später unbrauchbare Bilder aufgrund hoher ISO Werte als ein iPhone mit 12 MP fabriziert.

Nein, sie produziert nur dann "unbrauchbare Bilder", wenn - in diesem Beispiel - ISO ein limitierender Faktor ist. Über die inhaltliche Stärke des Bildes sagt das im Zweifel GAR NICHTS aus. "Nur" über die technische Bildqualität.

Ich WEISS auch, dass bei Smartphones die Beugungsunschärfe wesentlich früher einsetzt, weswegen die niedrigen Blendenwerte kein Luxus sondern notwendig sind.

Wie so viele Punkte: Dinge die keinen Betrachter wirklich interessieren. Aber sicher: Wie oft haben wir doch gehört, dass das verbrannte Hiroshima-Kind ("Napalm child") viel besser gewesen wäre, wenn es doch nur technisch besser gewesen wäre, nicht wahr?
 
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Nein, sie produziert nur dann "unbrauchbare Bilder", wenn - in diesem Beispiel - ISO ein limitierender Faktor ist. Über die inhaltliche Stärke des Bildes sagt das im Zweifel GAR NICHTS aus. "Nur" über die technische Bildqualität.

A7SIII erzeugt mit ISO 12800 ein cleanes Bild, das iPhone verliert schon bei ISO 1250 massiv an Details. Daran gibt es schlicht nichts zu wackeln, es ist Fakt.

Wie oft haben wir doch gehört, dass das verbrannte Hiroshima-Kind ("Napalm child") viel besser gewesen wäre, wenn es doch nur technisch besser gewesen wäre, nicht wahr?

Dieser Vergleich hinkt nicht nur, er ist widerlich.
 
Hier gehts ja grundsätzlich über Mondfotos mit dem Iphone Pro.

Ich würde mir z.B. niemals wagen mit meinem 13er ohne Pro nur ansatzweise zu versuchen ein sinnvolles Mondfoto zu machen.
Da würde nur ein heller Fleck entstehen. in Minipixeln.

Mein Iphone ist für Schnappschüsse gedacht wo ich eben mal fix was fotografieren möchte.
Mal eben eine Landschaft festhalten die ich besuche.

Selbst Leute die mir Fotos zeigen auf dem PRO Modellen fragen dann oft genug wofür ich überhaupt noch eine DSLM mit Wechselobjektiven habe.

Sie haben in vielen Fällen vielleicht garnicht unrecht aber es gibt definitiv immer noch Dinge die meiner Meinung nach nicht mit einem Handy ordentlich fotografierbar sind (KI Unterstützung hin oder her) oder spätestens wenn man sich die Bilder in einer sinnvollen Größe ausdrucken lassen möchte hört es dann auf mit der Schärfe.

Weiterhin können eben viele Handys garkein RAW Format wo dann noch eine sinnvolle Nachbearbeitung möglich ist.
Mal die Pro Versionen aussen vor.

Selbst die JPEG Bilder meiner Canon R7 (nur mal getestet) sehen stellenweise furchtbar aus was dann die Automatik-Umwandlung daraus macht.
Ich fotografiere seit Canon 450D nur in RAW.

Anbei mal ein Mondfoto vom Blutmond mit einer R7 und RF100-400mm >
Da denke ich das bekommt man auch mit einem heutigen Smartphone hin.

Das zweite und dritte Foto ist ein Taubenschwänzchen ISO800, 1/8000, Blende 7 die so flink und schnell sind:
Das wiederum glaube ich kaum das man dies mit einem heutigen Smartphone mal eben aufnehmen kann.


Also ja die heutigen Smartphones können sicherlich ganz viel ganz schön aber es gibt eben immernoch Grenzbereiche oder bestimmte Fotos wo ich selbst mit dem "Blick fürs Fotomotiv" sicherlich machen kann was ich will aber nicht das einfangen kann was ich dann möchte ohne das die Technik mitspielt.

Ich kenne auch aus dem Internet viele viele professionelle Handyfotografen die echt tolle Bilder machen.
Aber komisch selbst die haben immer noch eine DSLR/DSLM oder ähnliches wenn die Grenzbereiche auftauchen.

PS:
Bevor jemand anhand der Bilddateien-Namen "mault" >
Ja die sind von meinem FB Account grad mal fix runtergeladen.
Bevor ich erst meine externe Festplatte anstöpsel und die Bilder raussuche.
Ich denke das Prinzip was ich meine versteht man schon ohne das ich jetzt die Hochauflösenden Bilder hier reinstelle
 

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