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Macbook Air M2: Dein System hat keinen Programmspeicher mehr

elknipso

Murer Reinette
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Beiträge
1.623
Hallo,

ich habe heute zum ersten Mal die Fehlermeldung "Dein System hat keinen Programmspeicher mehr" zu Gesicht bekommen beim ausführen einer App um doppelte Fotos zu finden.

Mein Macbook hat zwar nur 8 GB RAM, war jedoch bisher noch bei allem irre schnell und hat bei Bedarf halt auf die SSD ausgelagert (512 GB) auf welcher aktuell auch noch mehr als genug Platz ist.

Kann ich diese Fehlermeldung irgendwie umgehen?
Nach erscheinen der Fehlermeldung friert der Prozess in der App zur Fotosuche quasi ein.


Bildschirmfoto 2024-10-24 um 15.47.29.png
 
“Dein System hat keinen Programmspeicher mehr.“ - hat mich gestern erwischt (so etwas hatte ich in all den Jahren am Mac noch nie), nach Bildschirmpause zurückgekommen, ging nichts mehr; keinerlei Reaktion von Maus und Tastatur, errst mach einiger Zeit ruckelte die Maus - dann plötzlich schwarzer Bildschirm (vermutlich kein Reboot, nur GUI / Benutzersitzung abgestürzt und ich musste mich neu anmelden.
Seltsam Platz im RAM und vor allem auf SSD viel vorhanden. Konnte nicht herausfinden welches Programm der “Übeltäter“ war. Reduzierte mal die unzähligen Tabs in Firefox Browser.

Warum gerade der an und für sich schlanke Editor Smultron (benutze diesen schon seit ich am Mac arbeite,
natürlich immer in neuester Version) 1,03 GB belegt, entzieht sich meiner Kenntnis.

MacMini M1, 16GB RAM, 2TB SSD (Sequioa 15) + Crucial USB X10 2TB SSD expand

Mac Fehlermeldung 20250817.jpeg


Smultron Speicher heute, Zahl der offenen Textdokumente, 61 wenn ich mich nicht verzählte. Aber so große Anzahl hatte ich immer schon offen, sind duch nur reine Textdokumente, die Meisten relativ klein.
Ich schreibe meine Memos immer in reinen Textdateien da diese auf allen Plattformen mit Bordmitteln lesbar sind. Ein Editor ist überall installiert.

Smultron Speicher heute.png

Smultron offene Tabs anonymisiert.png
 
Den Begriff "Programmspeicher" gibt es eigentlich in UNIX-Systemen nicht, aber Apple hat eine künstliche Grenze in das Betriebssystem eingebaut, bis zu welchem Maximum Auslagerungsspeicher und RAM verwendet werden darf.

Es ist nicht genau dokumentiert, aber die Grenze für Auslagerung scheint bei aktuellen macOS-Systemen beim 5-fachen der RAM-Größe zu liegen. Kurz bevor diese Grenze erreicht wird, wird die Warnung "kein Programmspeicher mehr" ausgelöst.

Hier bei 16 GB RAM sollten 80 GB Auslagerung, also insgesamt 96 GB Virtueller Speicher zur Verfügung stehen. Man sieht oben in der Liste, dass hauptsächlich Firefox das Problem verursacht, der alleine schon 63 GB beansprucht.

In der Aktivitätsanzeige muss man zwischen der Spalte "Speicher" (Virtueller Adressraum) und "Privater Speicher" (tatsächlicher RAM-Bedarf, normalerweise ausgeblendet) unterscheiden.
 
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Warum hat sich Apple zu diesem Schritt entschlossen?
Gerade in Kombination mit den extrem schnellen SSDs der neueren Macbooks sollte einer nahezu unbegrenzten Auslagerungen (was halt die SSD her gibt) technisch doch nichts im Wege stehen.
 
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Nachtrag: Manchmal sieht man vor lauter Wald keinen Baum, ein “durchgeknallter“
Firefox (Pause) 63,32 GB

Der Smultron Entwickler schrieb zurück, dass das durchaus der Fall sein kann, dass bei so vielen offenen Text Dokumenten soviel an Speicher verbraucht werden kann. Ich soll die Seitenleiste schließen, spart auch RAM (bereits ausprobiert).
 
... wie sind wir früher mit 128 MB ausgekommen? Unter Mac OS X wohlbemerkt.
 
…indem Programme, Daten kleiner waren, OS nicht derart verzahnt mit Diensten wie heute - weil es die früher nicht gab 🤓

PS Moin @helge
 
wie sind wir früher mit 128 MB ausgekommen?

Es ist hauptsächlich die Grafikauflösung, die für den Speicherbedarf verantwortlich ist. Die Programme an sich brauchen gar nicht so viel. Damals war eine Auflösung von 1600 x 1024 Pixel bereits High-End, heute sind es 6016 x 3384, was mehr als 12-mal so viel Speicher braucht.

Und diese Grafikauflösung wird dann noch mit unnützen Spielereien versorgt. Jeder Zeitlupenbildschirmschoner von macOS braucht z.B. jeweils etwa 500 MB (komprimiert).

Für kleine Anwenderprogramme wird sich das in macOS 26 noch verschärfen. Die vielen Bilddaten, die gebraucht werden, um ein Programmsymbol (Icon) in den benötigten Varianten für dunkel / hell / Glas berechnen zu können, sind teilweise größer als der Programmcode selbst.
 
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Daran kann es bei mir nicht liegen:
Mein iiyama Monitor, 27", PL2792Q, DisplayPort,
Auflösung: 2560 x 1440 (QHD/WQHD - Wide Quad High Definition)
UI sieht aus wie: 2560 x 1440 @ 70.00Hz
An HDMI angeschlossen erreicht er nur 60Hz

Kann man das bei macOS 26 etwas entschärfen und unnötige Gimmnicks deaktivieren. Benötige keine “Gläsernen“ Icons. Benötige auch keine Bildschirmschoner, wenn ich länger weg bin schaltet der Monitor auf schwarz und sperrt den Zugang, das reicht!

Eine Anleitung für macOS 26 was man alles deaktivieren kann und wo man das jeweils findet wäre dann ein Hit!
 
Das scheint noch immer, auch in Tahoe 26.0.1, aktiv, wie Meldungen auf Reddit zeigen
[r/MacOS] Impressive memory leak on Tahoe 26.0.1

Hat das auch etwas damit zu tun?
[r/mac] Track which Electron apps slow down your MacOS Tahoe 26

Under macOS 26 Tahoe: huge lag with Electron apps
The WindowServer task in the new macOS runs amok by overriding an AppKit API in Electron. Apparently there is a fix, but it needs to be installed.
 
Das scheint noch immer, auch in Tahoe 26.0.1, aktiv,
Ja, natürlich. Apple entfernt selten Funktionen, die sie selbst erfunden haben.

Bei der Funktion "automatisches Beenden von Programmen, die nicht mehr genutzt werden", die ursprünglich mit Mac OS X 10.7 eingeführt wurde, haben sie das allerdings tatsächlich gemacht. Das ist ab macOS 26 nicht mehr aktiv.

Hat das auch etwas damit zu tun?
Nein, da geht es einfach um eine veraltete Version der "Electron"-Software, die sich nicht mit macOS 26 verträgt, die aber einige Entwickler immer noch nicht in ihren Programmen aktualisiert haben.

Electron ist eine Software, um in JavaScript-geschriebene Web-Programme in einem versteckten Web-Browser laufen zu lassen, so dass es so aussieht, als wären es "richtige" Programme, die gleichzeitig auf Windows, macOS und Linux laufen können.