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Warum Apple einen Führungswechsel benötigt

Das Problem sind häufig eher die Erwartungshaltungen der Kunden, die schon viele Jahre eine bestimmte Technik nutzen. Am Anfang gibt es noch enorm viele Innovationen, weil ja für einen selbst alles neu ist.
Man muss aber auch sagen Apple hatte einen wirklich starken Lauf an Produkten.

2001 kam der iPod
2007 das iPhone
2010 das iPad

Drei Produkte die wirklich eingeschlagen sind. Unabhängig ob sie jetzt die ersten Geräte der Kategorie waren oder nicht.
Jeder (natürlich in Wirklichkeit nicht jeder) wollte sie haben.
 
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Absolut. Und das kam ja auch entsprechend bei den Kunden an. Aber "unter der Haube" passierte eben unter Tim Cook auch extrem viel. Vermutlich sogar deutlich mehr als unter Steve Jobs.
 
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Die Innovationen liegen die Zeit im Kleinen.
Die M-Prozessoren, die Watch, das IPad in diversen Größen, Air Tags, Satelliten Notruf, Unfallerkennung, Ortung, nächstes Jahr ein Fold, jetzt ein Air, usw
Nicht immer neu, auch me too, aber besser.

Es tut sich schon was aber the next Big thing kommt halt nicht jedes Jahr um die Ecke, bei den Chinesen ja auch nicht, auch wenn die bei den Kameras gefühlt immer 2 Schritte voraus sind mit zB den Vivos.

Wir dürfen jetzt nicht mehr vom Thema abschweifen? Puh… Das wird anstrengend und interessant.
Ja, kenn ich, ist aber gut so, auch die Tiktok und Insta - Generation muss lernen beim Thema zu bleiben und nicht immer schnell weiterklicken und wischen. Focus!

Wir sind auch Vorbilder.😏

Absolut. Und das kam ja auch entsprechend bei den Kunden an. Aber "unter der Haube" passierte eben unter Tim Cook auch extrem viel. Vermutlich sogar deutlich mehr als unter Steve Jobs.
Ja. Dieses Mehr ist aber schwer zu quantifzieren.
Ein ganz großes Big Thing macht viele kleine Innovationen erst möglich und so ein Big Thing aus dem Boden zu stampfen erfordert, sich Lösungen vorstellen zu können für Probleme die einem so noch gar nicht bewusst sind.
Quasi der Geniestreich. Auf Ansage unmöglich. Das war Jobs.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch aber nicht nur, viele Firmen hatten die Smartphone-Technik schon, aber Jobs war der Erste der es massentauglich und sexy machte, beste Nutzerfreundlichkeit zum richtigen Zeitpunkt. Wir die Anwender hatten Glück, dass wir die Technik endlich in einem leicht nutzbarem Device in die Hand bekamen, weil das war das, was die anderen bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschafft hatten.
Ich kann mich noch gut erinnern, ich hatte damals ein Nokia C7 und dann ein Sony, die Handhabung war im Vergleich doch recht langsam und wenig intuitiv. Da war das Handy, auch wenn es die Funktionalität schon hatte mehr Telefon als tragbarer Computer.
 
Evolution in der Technik, Innovation im Markt.
 
Hey.. mir ist es vollkommen egal, ob das nächste iPhone den schnellsten Prozessor ever und die beste Kamera in einem Handy hat oder nicht. Solange meine Apps laufen, ich damit telefonieren kann und ab und zu mal ein Foto mache.. great.

Ich sehe überhaupt keinen Grund Innovationskraft zurückzugewinnen.
Baut Geräte die zuverlässig funktionieren und lasst mich mit dem experimentellen fancy Kram in Ruhe. Allem voran KI wie sie aktuell ist...

2007 haben viele Nokia Nutzer genauso argumentiert. Mich interessiert dieser experimentelle PC in der Hosentasche nicht. Ich will ein Gerät, mit dem ich zuverlässig telefonieren und simsen kann mehr nicht. Der Rest ist mir vollkommen egal.

Was ich sagen will: Der Produktnutzen ändert sich. Was heute noch ausreicht, kann morgen nicht mehr genug sein. Nokia hat super Handys gebaut, sie haben es nicht geschafft, ein gutes Smartphoneerlebnis zu liefern. Damit waren sie weg vom Fenster. Apple baut super Smartphones, aber wenn sie es nicht schaffen, auch ein gutes KI Erlebnis zu liefern, dann kann es sehr gefährlich bieten. Nämlich dann, wenn KI einen großen Stellenwert in der Nutzung bekommt.