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AOL beendet Zeitalter: Abschied vom klassischen Modem-Internet

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AOL stellt nach über vier Jahrzehnten seinen Modem-basierten Internetdienst zum 30. September 2025 ein, was für viele Nutzer:innen weltweit das Ende eines wichtigen Kapitels im Internet bedeutet. Der Dial-up-Zugang, der einst Millionen Menschen den Einstieg ins Internet ermöglichte, wird nicht mehr angeboten, während andere AOL-Angebote unverändert bleiben. Die Gründe für diese Entscheidung sind nicht klar, jedoch verweist AOL auf regelmäßige Überprüfungen seiner Produkte und den Zugang zu schnelleren Internetoptionen.

AOL begann 1983 und erlebte in den 1990er Jahren mit der Verbreitung seiner Dienste einen rasanten Aufstieg, der durch die Verfügbarkeit von kostenlosen CD-Rom-Angeboten unterstützt wurde. Mit dem Aufkommen von Breitband-Internet und Smartphones begann der Rückgang der Modemdienste, da diese schnellere und komfortablere Alternativen boten. Obwohl AOL bis 2021 noch einige zahlende Nutzer:innen hatte, war das Ende des Modem-Internetdienstes unvermeidlich, da die Zahl der tatsächlichen Dial-up-Nutzer:innen auf wenige Tausend gesunken war.

Was haltet ihr von AOLs Entscheidung, den Modem-Dienst einzustellen? Welche Erinnerungen verbindet ihr mit dieser Zeit des Internets? Diskutiert mit uns!

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Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
 
Bin gerade überrascht, dass es das noch immer gab… Obwohl ich AOL nie genutzt hatte.

Was verbinde ich mit dieser Zeit? Es war eine coole Zeit - man kam „raus“ und konnte sich über so vieles informieren. Es war langsamer, aber dennoch ausreichend. Die Websites haben sich ja auch im Laufe der Zeit an die Möglichkeiten des Zugangs angepasst - „wir“ hatten damals ja noch keine Videos, die wir online einfach streamen konnten, keine Musik. Unsere Musik hat dann auch mal zwei Tage gedauert, bis man die eine(!) MP3-Datei geladen hatte… Von Filmen gar nicht zu sprechen….

Wenn man da heute mit den Jüngeren redet, sieht man manchmal erstaunte Gesichter - aber so ist das Leben. Es entwickelt sich immer weiter u. weiter. Auch wenn die Kritik an fehlender Innovation fast überall immer wieder aufkommt.

Aber ich blicke immer noch gerne auf die Zeit damals zurück, als man den Soundblaster vorab noch konfigurieren musste - aber auch auf die Zeit vorher, als wir einen XT 8086 bekamen. Der erste Kontakt mit Technik dieser Art.

Dann kam plötzlich mein Onkel mit BTX daher. Und irgendwann mussten wir uns auch ein 56kbit-Modem holen und ich war ständig auf der Suche nach günstigen Tarifen, das hat früher ja noch ordentlich gekostet. Ich glaube, Smartsurfer war dann die Rettung. Solange niemand telefonieren musste - zum Glück hat ISDN das auch gelöst und ich konnte dann nachts teils mit 128kbit was laden… „Lichtgeschwindigkeit“ quasi. Und heute kommt der 4k-Stream ruckelfrei ins Haus oder sonstwohin.
 
Ja das waren Zeiten. An AOL gekettet, damit der Computer 100 DM billiger wurde🤦‍♂️🤦‍♂️. Und mit 36k unterwegs. Mann Mann Mann.
 
Wir haben damals weggeschmissene Kontoauszüge aus der Sparkasse zur Verlängerung der 10 Gratisstunden benutzt…
 
Gefolgt von „Bin ich da schon drin?“.
 
Ich kann mich vor allem daran erinnern das es nicht möglich war bei AOL online zu kündigen. Da gab es nichts. Ich musste mühselig eine Postadresse ausfindig machen und habe ein Einschreiben mit Rückschein abgeschickt. Das war alles andere als kundenfreundlich.
 
Wir hatten dann auch noch AOL Phone. Kopfschütteln. Bei der Musik, in der Probleme Warteschleife, habe ich heute noch ein Trauma, wenn ich eSIM Radio höre. Keane - Somewhere only we know. Wie passend
 
Wahnsinn, kann gar nicht glauben, dass es das in 2025 tatsächlich noch gibt. Alles zuvor geschriebene kann ich als ehemaliger AOL Nutzer mit 4800/9600 Baud seit etwa 1993 nachvollziehen und erinnere mich ebenso sehr gerne an alles. Tolle Zeit! Vor allem ohne (a)soziale Medien.
 
Vor allem ohne (a)soziale Medien.
Im Gegenteil: In der AOL-Software war ein Chat integriert und unzählige Chaträume zu den verschiedensten Themen. Und jeder, der über AOL online ging, war da automatisch drin und konnte mit jedem Chatten. Ich glaube, es gab nie wieder so eine große Community, die mehr oder weniger komplett unreguliert war.
Bei den darauf folgenden Chat-Clients (die man sich ja erst manuell und wissentlich installieren musste), konnte man sich ja "nur" Kontakte hinzufügen oder aktiv irgendwelchen Channels beitreten.
 
Coole Zeit, habe da bei AOL in Hamburg von 1998 bis 2001 gearbeitet. Gestartet am Hafen im Stubbenhuk und dann mit imenser Expansion Umzug ins Millerntorhochhaus auf dem Kiez, was damals noch komplett leerstand. Gegen Ende ging es sehr schnell mit Mitarbeiterabbau und dem Verkauf an Hansenet und dann Telefonica/O2. Da wurde ne Menge Geld verbrannt, weil bei der iSDN Flatrate AOL fett draufgezahlt hat und dann Werbeträger wie Boris Becker und die Klitschkos. Am Ende kam man gegen T-DSL nicht an, weil zu sehr verbreitet.
Ich hatte übrigens ne kostenlose Flatrate mit 0800er ISDN-Mitarbeitereinwahl. ;-)
 
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Das waren noch Zeiten, jetzt hab ich gleich wieder den Modem Einwahlton im Ohr 🤣.
Bei uns lief der Dienst nicht besonders gut, ständig Ausfälle, dadurch konnte ich die Meiste Zeit kostenlos Surfen, immerwieder was raugehandelt, bevor dann Lycos, T Online besser ging.
 
Und da war ich vor AOL mit online :) Passend dazu unter OS/2.

IBM Global Network senkt die Preise
18. Okt. 1996
1 Minuten
Industrie

MÜNCHEN (pi) – Der Serviceanbieter IBM Global Network senkt die Preise für den Internet-Zugang. Statt 26 Mark zahlt ein Kunde jetzt noch 23 Mark für das Standardangebot. Darin enthalten sind fünf Stunden Online-Zeit. Jede weitere Stunde berechnet der Anbieter mit vier Mark. Für 39 Mark pro Monat erhalten die Kunden einen zeit- und volumenunabhängigen Zugang. IBM unterhält derzeit in 36 deutschen Städten Einwahlknoten. Diese sind für analoge V.34-Modems bis zu 28,8 Kbit/s ausgelegt. Ab Frühjahr 1997 sollen auch ISDN-Verbindungen unterstützt werden.
 
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