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Mediamarkt und Saturn - quo vadis?

  • Ersteller Ersteller Gelöschter User 256869
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Ehrlich nicht. Wollte nur wissen, wie eure Meinung zu den Entwicklungen bei MM und Saturn ist.
 
Ich musste lachen als es hieß, dass die Tarifverträge übernommen werden 😂
 
Ich finde es sowieso sehr auffällig, dass besonders in diesem Forum viele Freds schnell ausufern und in gegenseitiger (politischer) Massenschlägerei untergehen.
Ich bin in einigen Foren verschiedener Prägung, so extrem ist das nur hier, dass manche ne ganz kurze Zündschnur haben und sich anzünden lassen; auch wenn es immer die gleichen Protagonisten sind.
 
Eine empfehlenswerte Alternative zu Amazon und demnächst dann halt auch MM/Saturn, wenn man nicht beim Ami oder "beim Chinesen" kaufen möchte: Coolblue (NL) und Galaxus (CH). Darüber hinaus oft auch noch günstiger und bei Coolblue auch mit erstklassigem und günstigen vor-Ort-Service (z.B. für Großgeräte).
 
Mein MacBook Pro habe ich bei Coolblue bestellt… 👍🏻 Gelegentlich hab ich schon mal Elektronikartikel bei Böttcher Büromarkt AG bestellt (NVMe, Drucker, AirPods)… sonst hab ich da immer mein Makita Werkzeug gekauft.

Es gibt genug Alternativen wenn man „nicht beim Jeff oder beim Chi“ möchte.
 
Die Geräte kommen über andere Anbieter dann nicht aus Asien. Sollte man erwähnen.
 
Ich finde es sowieso sehr auffällig, dass besonders in diesem Forum viele Freds schnell ausufern und in gegenseitiger (politischer) Massenschlägerei untergehen.

ist in anderen Foren, welche genau so liberal mit Smaltalkthemen umgehen, nicht anders.

Gruß
Andi
 
Ich kaufe möglichst local, wenn es nicht geht , dann Coolblue.
Mehr arbeiten, aber sonst geht’s Euch gut…….Erst hieß es, es soll 4 Tage Woche kommen, und jetzt das, es gibt aber leider nix mehr zu Retten.
 
Diese Märkte haben m.M. nach ihre Existenzberechtigung doch schon lange verloren.
Dort gibt es nichts was mir als Kunden einen Mehrwert bringt: meist katastrophal schlechte Beratung, vielfach museumsreife und langweilige Massenprodukte, teure Blisterpackungen mit Steckerchen und sonstigen Firlefanz. So gut wie nie gibt es das, was ich benötige oder suche. Telefonvertragsverkäufer scheinen die Einzigen dort zu sein die noch etwas Leben ausstrahlen - aber auch nur weil sie verkaufen müssen.

Aus Bequemlichkeit habe ich dort vor einigen Monaten ein neues TV gekauft. Weils einfacher mit der Logistik für mich war. Ansonsten kaufe ich dort nichts. Es gibt ja auch nichts Taugliches, Wertiges dort. Und selbst für den TV habe ich soviel Rabatt bekommen bis der von mir vorgezeigte Onlinepreis eines anderen Anbieters erreicht war.

Ich frage mich schon lange wie diese teuren, riesigen Läden überhaupt wirtschaftlich betrieben werden können. Kundschaft rennt dort ja kaum noch herum. Im Gegensatz zu den 90er Jahren jedenfalls sind diese Läden doch fast immer leer bis schwach besucht.

Der Verkauf an die Chinesen ist das Schlaueste was sie machen können.
Die dort zur Zeit noch Angestellten werden allerdings die Rechnung zahlen befürchte ich. Hier wird mit Sicherheit radikal Stellenabbau kommen. Mir ist aber auch ein Rätsel was die Chinesen mit dem Filialnetz anfangen wollen. Lassen wir uns überraschen. Vielleicht werden es irgendwann Temu Abholstores oder sowas.
 
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Reaktionen: purzel
vielfach museumsreife und langweilige Massenprodukte
also ich hab dort nen Geschirrspüler gekauft (mit Wlan, App Steuerung,...) , wenn das Museumsreif ist. Noich dazu war er , durch ne MM Club Aktion, um ca 50€ günstiger als beim billigsten Anbieter lt Geizhals.

teure Blisterpackungen mit Steckerchen und sonstigen Firlefanz.
klar, Kabel hatten die schon immer Apothekerpreise, das war vor 25 Jahren auch schon so (an nem Drucker,... verdienen sie im Endeffekt weniger als an dem Druckerkabel was sie dir dazu verkaufen)

Die dort zur Zeit noch Angestellten werden allerdings die Rechnung zahlen befürchte ich. Hier wird mit Sicherheit radikal Stellenabbau kommen

nope, die nächsten 3 Jahre zumindest mal nicht, kann man auch ganz simpel nachlesen im Übernahmevertrag (bzw dessen Veröffentlichung dazu)
 
Mehr arbeiten, aber sonst geht’s Euch gut…….Erst hieß es, es soll 4 Tage Woche kommen, und jetzt das, es gibt aber leider nix mehr zu Retten.
Wenn du einfach mal in andere Länder schaust -mit denen wir im Wettbewerb stehen- wird dort länger und häufig qualitativ besser gearbeitet.
Und falls wir auch morgen noch wirtschaftlich erfolgreich sein wollen, um uns all die Sozialleistungen leisten zu können, sollten wir einfach mal wieder MEHR arbeiten, WENIGER lamentieren und schon gar nicht glauben, Deutschland sei ein Geschenk Gottes an den Planeten!



*generell sei angemerkt, dass man Fakten hierzu NICHT bei TikTok, blauen Nazis oder in Telegramm-Chats findet, sondern dort, wo seriöse Wissenschaft publiziert 🤷‍♂️
 
Kundschaft rennt dort ja kaum noch herum.

Ich gehe da zwar auch nicht so häufig hin, aber wenn ich mal in den MM hier im Stuttgarter Königsbau bin, ist da immer ziemlich viel los. Übrigens bin ich da erst vor Kurzem zwei Mal drin gewesen, um erst beim zweiten Mal zu merken, dass aus dem ehemaligen Saturn ein MM wurde. Keine Ahnung, warum die das geändert haben, denn bis auf den anderen Namen und die andere Farbgestaltung hat sich eigentlich nichts verändert. Das Sortiment wurde einfach 1:1 übernommen. Und auch umgebaut wurde da ansonsten nichts.

Und falls wir auch morgen noch wirtschaftlich erfolgreich sein wollen, um uns all die Sozialleistungen leisten zu können, sollten wir einfach mal wieder MEHR arbeiten, WENIGER lamentieren und schon gar nicht glauben, Deutschland sei ein Geschenk Gottes an den Planeten!

Die Gewerkschaften und Betriebsräte haben einfach zu viel Macht. Andererseits kann ich so manchen Frust auch verstehen, wenn Manager heutzutage nur noch auf den EBIT und den Free Cash Flow achten und die Produktion und Entwicklung in "Billiglohnländer" verlagern. Da beißt sich dann die Katze in den Schwanz, denn es schwächt logischerweise die Kaufkraft im eigenen Land.

Nehmen wir mal die Entwicklung der letzten Jahre. Die gestiegenen Energiekosten durch den Ukraine-Krieg haben zu einer starken Inflation geführt. Die Arbeitnehmervertreter verlangten natürlich einen finanziellen Ausgleich von den Arbeitgebern. Den gab es dann zum Teil auch. Aber das führt nun dazu, dass insbesondere Großunternehmen zunehmend daran denken, gewisse Geschäftsbereiche zu verlagern. In der Automobil- und Zulieferindustrie fallen auf diese Weise in den nächsten Jahren noch sehr viele Arbeitsplätze hier in Deutschland weg. Natürlich verstärkt durch die Konkurrenz aus Fernost, die Trump-Zölle und die immer noch zu schwach ausgebaute Ladeinfrastruktur.
 
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Die Frage die ich mir stelle ist „was versteht man unter „wir müssen wieder mehr arbeiten“? Mehrarbeit innerhalb der aktuellen Arbeitszeit oder Anhebung der wöchentlichen Arbeitszeit?

Ich fühle mich in meinem Beruf mittlerweile überbelastet.Und auch anderen Kollegen geht es so. Ich arbeite 5 Tage/Woche. Freier Tag ist rollierend. Samstags frei alle 6 Wochen. Eher später.

Arbeitszeit zwischen 8-17 Uhr. Ich hab jetzt schon relativ wenig Zeit zur Regeneration geschweige denn für Familie. Von regelmäßigen Besuchen im Fitnessstudio um fit zu bleiben kann ich nur träumen.

Schichtler und andere Berufsgruppen sind körperlich sicher noch stärker belastet. Die freuen sich bestimmt wenn der Arbeitgeber wieder davon schwadroniert das „wir wieder mehr arbeiten müssen“.

Davon ab macht mir mein Job grundsätzlich Spaß. Ein Jobwechsel wäre nur mein allerletztes Mittel zumal der Jobmarkt hier in der Gegend eher mau ist.
 
um uns all die Sozialleistungen leisten zu können, sollten wir einfach mal wieder MEHR arbeiten, WENIGER lamentieren
Eventuell die Probleme lieber angehen, als billig von mehr arbeiten lamentieren?
Noch mal die Frage, was ändert sich, wenn alle 10% mehr arbeiten?
Dadurch ist ja erst mal kein Mehrbedarf an Dienstleistungen und Waren in Deutschland.

Aber einfach mal völlig unterkomplex "mehr arbeiten" in die Diskussion werfen,
rettet einen natürlich, konservativ typisch, Probleme zu erkennen und anzugehen.
 
Noch mal die Frage, was ändert sich, wenn alle 10% mehr arbeiten?

Man könnte ja ansonsten im Gegenzug weniger Gehalt zahlen.

Bei mir in der Firma werden zum Ende des Jahres alle Jubiläumsleistungen gestrichen. Da gab es bisher für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit 5 Tage extra Urlaub im Jubiläumsjahr und ein zusätzliches Monatsgehalt. Für 40 Jahre sogar doppelt so viel. Es hieß, das sei nicht mehr zeitgemäß, was auch immer das bedeuten mag. Vermutlich geht es im Tarif auch bald ans Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Im Außertarif hat man Bonuszahlungen und Geschäftswagenprivilegien, die ebenfalls gekürzt werden können. Auch prüfen immer mehr Unternehmen genau, ob die Stellendotierungen für die geleisteten Arbeiten und die vorhandenen Kompetenzen nicht ggf. heruntergestuft werden können. Wo einst noch von Fachkräftemangel die Rede war, stehen nun Stellenabbau und Gehaltskürzungen im Fokus.

Beliebig viel arbeiten geht aber ja auch nicht, denn der Gesetzgeber schreibt hier eine Grenze bei 10 Stunden Tagesarbeitszeit vor. Kann man natürlich auch wieder ändern. Und man kann über die Sechstagewoche nachdenken, sofern die Arbeit überhaupt da ist. Aber das können dann ja die Kollegen machen, denen nicht gekündigt wurde. Dinge wie Work Life Balance und Psychological Safety sind ungefähr so out wie der Klimaschutz. Interessiert gegenwärtig in den Führungsetagen der Unternehmen kein Schwein mehr. Sowas ist eher was für gute Zeiten.
 
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Die Frage die ich mir stelle ist „was versteht man unter „wir müssen wieder mehr arbeiten“? Mehrarbeit innerhalb der aktuellen Arbeitszeit oder Anhebung der wöchentlichen Arbeitszeit?
Grds. wäre ein Wochenarbeitszeit von 42 Stunden als Standard sinnvoll.

Warum? Weil gerade in Produktionsbereichen durch Verdi und Rüstzeiten die Realarbeitszeit häufig gen 35 Stunden tendiert - mit allen Negativfolgen auf Mitarbeitenden- wie Unternehmensseite.

Beruflich bin ich beratend an diesen Themen sehr involviert und vereinfacht gesagt müssen entweder alle deutlich produktiver in kürzerer Zeit werden oder eben in Summe mehr arbeiten.
Weniger arbeiten und zusätzliche Mitarbeitende einstellen ist KEINE Lösung, da dies die eh schon teuren Produkte aus dem Wettbewerb tragen würde.
Aber einfach mal völlig unterkomplex "mehr arbeiten" in die Diskussion werfen, rettet einen natürlich, konservativ typisch, Probleme zu erkennen und anzugehen.
Wie gesehen ist das NICHT unterkomplex sondern einfach real! Welche -deiner Meinung nach- wahren Probleme werden dadurch nicht erkannt und gelöst?

Wenn es um Facharbeitermangel und Sozialsysteme geht, sind die Probleme längst erkannt!

Mal ehrlich! Willst du als senegalesischer SPS-Programmierer im [Beitrag editiert - Apfeltalk] Osten arbeiten und Angst um deine Gesundheit haben? -> Sicher nicht!
Und genau DAS ist eins unserer Probleme: Wir sind UNATTRAKTIV für Facharbeiter!

Hast du genau dafür eine Lösung?

Zugleich wurden nach der Wende 16 Mio. neue Bundesbürger in unsere Sozialsysteme gespült, die NIE einen Cent eingezahlt hatten (konnten sie auch nicht). Seit dem ächzen all diese Systeme.
Eine dauerhafte Lösung? Hast du die?


--> aber lasst uns das hier beenden! WAS hat das noch mit MSH zu tun?
 
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