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Warum iPhone-Mirroring in der EU weiterhin fehlt

Ich sags mal so... Man verpasst nichts... Am Anfang eingerichtet, 2-3x genutzt und seither nie wieder...
iPhone Mirroring oder VisionPro? 🤪

SCNR ;)


Würde zwar auch gern mal damit herumspielen, aber so richtig nen Use Case der mir denn Alltag erleichtert sehe ich für Mirroring im Moment auch nicht. Vielleicht käme es ja mit der Nutzung, who knows.
 
Ich hatte es ja unter Windows 11, dass ich die Android-Apps meines ehemaligen Samsung Galaxy S9 Ultra nutzen konnte. Also für FotMob fand ich das super. Aber es war ja keine Spiegelung des Tablets, sondern nur eine Möglichkeit zur Nutzung einzelner Apps. Eine Spiegelung finde ich eher unnütz. Man kann die Apple Watch ja bekanntlich auch unter iOS spiegeln. Ist nur leider extrem langsam und ich habe da bis heute keinen Mehrwert entdecken können.
 
Also die Vision Pro nutze ich xxxx mal häufiger als das iPhone mirroring
 
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Reaktionen: Michael Reimann
… was aber nicht Schuld der EU ist, sondern alleine von Apple.


Nein, wer als Gatekeeper eingestuft wird, ist gesetzlich genau geregelt und hängt von der Anzahl der Nutzer im entsprechenden Markt ab. Im Moment ist macOS so wenig verbreitet, dass Apple hier nicht als Gatekeeper eingestuft werden kann.


Das muss man nicht zur Diskussion stellen, das findet niemand sinnvoll. Es ist aber eine erfundende Behauptung von Apple, dass Datenschutz hier eine große Rolle spielen würde. Für die wenigen verbleibenden Fälle soll der Kunde die Freiheit haben, das für sich zu entscheiden, nicht Apple.
Ich sehe das in einigen Punkten deutlich differenzierter, als Du.

Du hast recht, dass der DMA klare Schwellenwerte definiert – aber Apple wurde laut EU-Kommission nur für iOS, Safari und den App Store als Gatekeeper eingestuft, nicht für macOS, da es in der EU schlicht unter der Nutzergrenze bleibt.
Quelle: https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_23_4328

Technisch könnte Apple Funktionen wie iPhone Mirroring auch unter den Vorgaben des DMA verfügbar machen. Zum Beispiel über offenere Schnittstellen. Dass sie es nicht tun, ist eine bewusste Entscheidung, vermutlich aus Kontroll- oder Haftungsvermeidungsgründen.
Der Verweis auf die EU ist also nicht ganz falsch. Apple reagiert auf Regulierung und manchmal halt passiv-aggressiv, wie bei iMessage oder jetzt iPhone Mirroring.

Apple hat sich in den letzten Jahren tatsächlich sehr klar vom restlichen Markt (z. B. Google) abgegrenzt, was Tracking, App-Transparenz und lokale Datenverarbeitung angeht. Das mögen auch strategische Gründe sein, aber den Datenschutz als bloßes PR-Feigenblatt darzustellen, ignoriert die Realität und ist auch schlicht nicht richtig sondern polemisch.

Man kann das DMA und die EU durchaus kritisch sehen, aber die Verantwortung für das Weglassen von Features liegt nicht alleine bei der EU, und Datenschutz als “erfunden” zu bezeichnen, ist mir ehrlich gesagt zu pauschal. Es wäre schade, wenn man jede Maßnahme, die mal nicht bequem ist, gleich als vorgeschoben abtut.
 
aber Apple wurde laut EU-Kommission nur für iOS, Safari und den App Store als Gatekeeper eingestuft, nicht für macOS, da es in der EU schlicht unter der Nutzergrenze bleibt.
Das wissen wir hier alle. Aber du warst es doch, der behauptet hatte, Apple hätte Angst, für macOS als Gatekeeper eingestuft zu werden.

Apple hat sich in den letzten Jahren tatsächlich sehr klar vom restlichen Markt (z. B. Google) abgegrenzt, was Tracking, App-Transparenz und lokale Datenverarbeitung angeht.
Das ist das, was in der Werbung behauptet wird. Tatsächlich erfasst Apple sehr aggressiv Kundendaten, wo sie nur können. Wenn du etwas im App Store kaufst, gibst du zum Beispiel Apple das Recht, deine E-Mail-Zähler oder deine Fitness-Aktivitätsdaten auszuwerten, wenn du das nicht ausdrücklich gesperrt hast, um einschätzen zu können, ob du kreditwürdig bist.
Es wird nur gesagt, dass sie die Daten nicht weiterverkaufen, was dann in der Praxis so aussieht, dass sie sich einen Vorteil dadurch verschaffen, das Tracking selbst auszuwerten und dies der Konkurrenz so schwer wie möglich zu machen.

Apple hält auch selbst viele europäische Richtlinien für Datenschutz nicht ein. Unter anderem deshalb verbieten sie es offiziell Firmen, Dienste wie iCloud zu nutzen.

Die App-Transparenz besteht größtenteils darin, alles was nicht von Apple stammt, mit Warnmeldungen zu diskreditieren und sich selbst nicht an die Transparenzregeln halten zu müssen.

aber die Verantwortung für das Weglassen von Features liegt nicht alleine bei der EU [...] ist mir ehrlich gesagt zu pauschal
Ganz genau. Also behauptest Du jetzt das Gegenteil wie vorher?
 
und Datenschutz als “erfunden” zu bezeichnen, ist mir ehrlich gesagt zu pauschal.
@Marcel Bresink wirklich? Ein Zitat aus dem Zusammenhang?
So ging der Satz richtig. Das relativiert seinen zweiten Abschnitt.

Sorry, aber so kann man doch nicht diskutieren, wenn man mit "[...]" Dinge aus dem Zusammenhang zieht.

@saw 🤣 Du bist so niedlich mit Deinen 👍 Deine Souveränität ist beeindruckend 😉
 
Das Android Lager kann darüber nur lachen.
Phone Mirorring funktioniert mit der Smartphone-Link App wunderbar :cool:
 

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Phone Mirorring funktioniert mit der Smartphone-Link App wunderbar :cool:

Aber meines Wissens nach bei weitem nicht mit jedem Smartphone-Hersteller. Ist das nicht sogar eine exklusive Geschichte zwischen Microsoft und Samsung?

Ich frage mich trotzdem, was der Nutzen ist? Viel wichtiger fände ich es, wenn man eine App direkt auf dem Desktop öffnen kann, anstatt sie über die doch arg beschränkte Oberfläche des Smartphones anzeigen zu müssen. Ein optisches Spiegeln des Smartphones auf einem Rechner halte ich persönlich für eine Spielerei.

Und ja, ich weiß, dass man unter Windows 11 problemlos direkt einzelne Android-Apps, die auf einem verbundenen Smartphone oder Tablet installiert sind, öffnen und nutzen kann. Blöd fand ich nur, dass man das immer erst auf dem anderen Gerät bestätigen musste.
 
Ich würde es als Nutzen sehen, wenn ich das iPhone irgendwo im Haus liegen habe, während ich am Mac sitze, und auf der Uhr z.B. eine Push kommt, die ich dann schnell auf dem Mac schauen kann.
 
Ja, aber dazu muss ich doch nicht das gesamte iPhone spiegeln. Es genügt, wenn ich die betreffende App starten und öffnen kann. Oder versteht Apple das auch unter iPhone Mirroring?
 
Ich verstehe nicht, was Du nun meinst.

Es gibt ja viele Apps, die auf einem Mac nicht laufen. Genau da ist doch das Spiegeln perfekt.
 
Wird mal Zeit, dass man Spitzenvereine im Sport nach dem fünften aufeinander folgenden Titel auch mit einem Malus belegt. Z.B. dürfen Fußballvereine in dem jeweiligen Wettbewerb dann nur noch mit 10 statt 11 Spielern auflaufen. Das sind ja auch entsprechende Gatekeeper. 🫣

Aber gut, damit auch kleinere am Profit der Großen teilhaben können, ist das schon irgendwie ganz sinnvoll mit dem DMA der EU. Primär geht es ja darum, Monopolstellungen zu vermeiden.

Es gibt eine ganze Reihe an Sportarten, in denen es für schlechtere Teams Erleichterungen gibt. Da wäre zum Beispiel diese ganze "Pickerei" bei dieser Randsportart American Football. Oder auch die im Motorsport bekannten "Consessions".
 
Ich verstehe nicht, was Du nun meinst.

Ich verstehe unter dem Spiegeln eines Geräts das komplette Spiegeln seiner Oberfläche. Also quasi eine Emulation. Ich unterscheide daher zwischen dem Spiegeln eines Geräts und dem Spiegeln einzelner Apps. Letzteres finde ich gut und sinnvoll. Ersteres eher nicht.

Also quasi das, was die Apple Watch-Synchronisierung in den Einstellungen des iPhones unter Bedienungshilfen ermöglicht. Witzige Sache, aber für mich jetzt ehrlich gesagt nur bedingt sinnvoll. Hab die gerade noch mal wieder ausprobiert. Die ist nun aber deutlich flotter geworden. Früher hat das eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis da mal was angezeigt wurde.
 
Ich unterscheide daher zwischen dem Spiegeln eines Geräts und dem Spiegeln einzelner Apps. Letzteres finde ich gut und sinnvoll. Ersteres eher nicht.
Was würdest du dir hier für einen Unterschied erhoffen?
Wenn etwas gespiegelt wird sieht es aus wie auf dem Gerät ob es dann die gesamte Oberfläche oder nur eine App ist macht doch keinen Unterschied.

Ansonsten müsste hier von dem Entwickler wieder einiges angepasst werden und das würden dann auch nicht alle machen.
 
@dtp Ein Einsatzbereich könnte sein: Ich sitze am Mac und möchte mich bei yxz anmelden. Nutze dazu eine 2FA und das iPhone ist irgendwo anders im Haus.

Ich hatte noch nicht daran gedacht, dass dieses iPhone-Mirroring dazu da wäre, iPhone-Apps auf dem Mac zu nutzen.
 
Was würdest du dir hier für einen Unterschied erhoffen?

Einfach nur den, dass die betreffende App ganz normal wie jede andere native App von macOS in einem Fenster bedient werden kann, ohne dass ich dazu auf den Anzeigebereich eines virtuellen iPhones beschränkt bin.

So hatte ich das zumindest mit den Android-Apps unter Windows 11. Die konnte ich alle einzeln in separaten Fenstern öffnen.

Ganz schlimm wäre es, wenn ich dann noch auf die iOS-Funktionalität beschränkt wäre, die ja gar kein Fenster-Management zulässt.
 
Einfach nur den, dass die betreffende App ganz normal wie jede andere native App von macOS in einem Fenster bedient werden kann, ohne dass ich dazu auf den Anzeigebereich eines virtuellen iPhones beschränkt bin.
Aber das würde ja bedingen das die Entwickler dort Anpassungen machen müssen.
 
Aber das würde ja bedingen das die Entwickler dort Anpassungen machen müssen.

Nicht unbedingt. Eine App, die nicht skalierbar ist, ist dann halt auf eine gewisse Fenstergröße beschränkt. Aber gibt ja auch viele Apps, bei denen das nicht der Fall ist.