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Kaufberatung 3D Drucker für Einsteiger

DaveMac

Celler Dickstiel
Registriert
18.09.19
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Hallo Zusammen,

Ich Überlege mir momentan einen 3D Drucker zuzulegen und habe mich nach längerer Recherche für einen Bambulab A1 entschieden.

Was ich mich nun frage ist wie es sich mit dem Filament verhält welches ich für den Drucker benötige. Muss dieses zwingend von Bambulab sein damit der Drucker weiß mit was ich ihn versuche zu Füttern oder kann ich mir auch "klassisches" von Amazon bestellen so wie dieses hier.

Dabei stelle ich mir zudem die Frage ob der Drucke überhaupt damit umgehen kann oder ob er dann eventuell eine andere Düse oder ähnliches braucht um das Material zu verarbeiten.

Mein Ziel ist es mir zum Beispiel solche Kunststoffteile wie diese hier auf Makersworld auszudrucken oder das hier auszudrucken. Wobei ich vermute das ich hierzu nochmal etwas spezielleres Filament benötige.

Mir ging es erstmal um einen Start in die Materie und so etwas wie ein Starterpack an Filament mit dem man sich einarbeiten kann.

Über eure Ideen und Anmerkungen würde ich mich sehr freuen. Bin schon gespannt wann der Druckern ankommt.

Viele Grüße und einen schönen Tag euch !
 
Da findest du passende Filaments zu dem Bambu Lab A1

Aufpassen, einige der Filamente da sind überhaupt nicht für den A1 geeignet !!

ABS, ASA, PA, PC ist ungeeigent, obwohl es da angeführt wird

IMG_4457.png

Muss dieses zwingend von Bambulab sein damit der Drucker weiß mit was ich ihn versuche zu Füttern oder kann ich mir auch "klassisches" von Amazon bestellen so wie dieses hier.

Beim kauf vom A1 kannst du paar Rollen kostengünstig (gibt da nen Rabatt) direkt mitordern. Sonst geht Amazon, 3DJake(der größte DACH Händler),…. Ebenfalls

Brauchbare Hersteller:
Bambulab, eSun, Elegoo, Sunlu, Jayo, Overture,

Geeignete Filamente:
PLA, PETG(beides auch mit CF oder GF, dann aber gehärtete Düse), TPU, TPE(beide Flexibel), PCTG(etwas widerstandsfähiger als PETG), PLA mit Holz, Glitter, Metallanteil, Glow in the dark(die brauchen auch alle gehärtete Düse)

Das wären mal die gängigsten.

Mein Ziel ist es mir zum Beispiel solche Kunststoffteile wie diese hier auf Makersworld auszudrucken oder das hier auszudrucken. Wobei ich vermute das ich hierzu nochmal etwas spezielleres Filament benötige

Die Sachen sollten recht gut mit PCTG gehen. Das ist der robustere „Bruder“ vom PETG, gleich einfach zu drucken, aber deutlich stabiler.
 
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Willkommen beim vielleicht nervigsten Hobby der Welt.

Du kannst nahezu von jedem Hersteller Filament kaufen - und damit arbeiten. Die Freaks erstellen da für jeden Hersteller, Farbe und Typ extra Druckeinstellungen.

Mein Filament habe ich auch bei Amazon gekauft. Ich glaub sogar, das war damals einfach ein Angebot mit zehn Farben für 119€. Aber auch das Amazon Basics habe ich hier - glaub, ich habe bisher erst zwei Rollen von „namhaften“ Herstellern gekauft. Bin da vielleicht weniger anspruchsvoll. Aber ich lagere mein Filament auch nicht super trocken usw..

Die Düse wird i.d.R. die 0.4mm sein - und bleiben. Aber klar, kann man auch wechseln - aber dann brauchst du das dementsprechende Filament. Standard wird die 0.4mm sein u. bleiben.
 
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Mir ging es erstmal um einen Start in die Materie und so etwas wie ein Starterpack an Filament mit dem man sich einarbeiten kann
Da würd ich mal n paar Kilo PLA und PETG nehmen, sind günstig, verzeihen viele Fehler (vorallem PLA), und gerade PLA lässt sich auch sehr flott drucken

Die Freaks erstellen da für jeden Hersteller, Farbe und Typ extra Druckeinstellungen.
Zumindest bei en gängigeren Herstellern bekommt man eh die Profile zum Download 😀

Aber ich lagere mein Filament auch nicht super trocken usw..
PLA trockne ich nicht mal vor, das druck ich direkt aus der Packung, und liegt oft offen rum. PETG, und vorallem auch PCTG und TPU muss man vortrocknen, und auch passend lagern.
 
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Der Einstieg wird PLA sein, dann PETG.

TPU und so wird wohl erst nach Monaten auf der Druckliste stehen.
 
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TPU und so wird wohl erst nach Monaten auf der Druckliste stehen.
Ach, wieso denn? TPU ist ja nicht schwer zu drucken, mit nem passenden Profil. Da ist auch das Generic am A1 sehr gut, kaum stringing,…

Und für Dichtungen, Anti-Rutsch füße, … braucht man es halt.
 
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Bambulab A1 kann ich auch nur empfehlen! Habe meinen jetzt seit einem halben Jahr und bin sehr zufrieden damit :) Fillament habe ich bisher immer direkt bei Bambulab bestellt.
 
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bisher immer direkt bei Bambulab bestellt

Ich bestell teils BBL, teils andere. Da ich in ca 2 Wochen wieder einen 40€ Gutschein voll habe (über die Makerworld Punkte), werd ich wieder so ca 4-6 Rollen direkt bestellen. Mit dem aktuellen Rabatt (15,99 bei 4, 13,99 bei 6 Rollen) passt auch der Preis.
 
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Danke für eure zahlreichen Antworten und Tipps.
ABS, ASA, PA, PC ist ungeeigent, obwohl es da angeführt wird
Das habe ich gelesen da bräuchte man wohl aufgrund der Dämpfe ein Gehäuse bzw. im optimal Fall einen Abzug.

Du kannst nahezu von jedem Hersteller Filament kaufen - und damit arbeiten. Die Freaks erstellen da für jeden Hersteller, Farbe und Typ extra Druckeinstellungen.
Das war der Punkt der mich so verwirrt hatte ich dachte das man aufjedenfall für jeden Typ ein Profil eingeben bzw. festlegen müsste.
Mit dem aktuellen Rabatt (15,99 bei 4, 13,99 bei 6 Rollen) passt auch der Preis.
Das hatte ich gesehen gehabt ich denke ich werde mir da nachher einfach eine Auswahl an verschiedenen Filamenten mitbestellen.
Kleiner Edit: Sollte ich mir dir dann alle mit Spule bestellen oder kann man die untereinander wiederverwenden?
Willkommen beim vielleicht nervigsten Hobby der Welt.
Ich muss sagen ich habe mich lange gesträubt da es mir zu kompliziert erschien doch meine Neugierde ist zu groß um mich mal nicht einzuarbeiten und je mehr man sich beschäftigt desto übersichtlicher und logischer erscheint es einem.
 
bräuchte man wohl aufgrund der Dämpfe ein Gehäuse
Nicht nur wegen der Dämpfe, auch brauchen die Filamente eine höhere umgebungstemperatur beim drucken, was nur mit gehäuse geht.

Kleiner Edit: Sollte ich mir dir dann alle mit Spule bestellen oder kann man die untereinander wiederverwenden
Was du bedenken musst, du kannst die Spule erst wiederverwenden wenn sie leer ist. Halb voll tauschen geht nicht.
Deswegen würde ich beim ersten mal eher mit Spulen kaufen.

Die eSun refills, die es zb auch auf Amazon gibt, passen auch auf die Bambulab Spulen (und Bambulab refills auf eSun refill Spulen)

Bei den Sunlu Refill spulen muss man einen Adapter drucken(so ca 20g Filament, also nicht viel), dass an danach hier eSun und Bambulab refills drauf bekommt.

Ich persönlich schau dass ich eben passende refills inzwischen kaufe, sonst, bei „Einweg“ , nehm ich nach möglichkeit nur Kartonspulen, zwecks umwelt und so .
 
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Was du bedenken musst, du kannst die Spule erst wiederverwenden wenn sie leer ist. Halb voll tauschen geht nicht.
Deswegen würde ich beim ersten mal eher mit Spulen kaufen.
Okay das war genau das wa sich mich gefragt hatte. Dann werde ich 4 mit und 2 ohne Spule bestellen.
 
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Muss dieses zwingend von Bambulab sein
Nein.

Dabei stelle ich mir zudem die Frage ob der Drucke überhaupt damit umgehen kann oder ob er dann eventuell eine andere Düse oder ähnliches braucht um das Material zu verarbeiten.
Du musst ggf. die Druckparameter anders einstellen. Solange du PLA druckst, kannst du dir das aber m.E. sparen, die Bambu Profile haben bei mir bisher für alles gepasst.

Mein Ziel ist es mir zum Beispiel solche Kunststoffteile wie diese hier auf Makersworld auszudrucken oder das hier auszudrucken. Wobei ich vermute das ich hierzu nochmal etwas spezielleres Filament benötige.
Für Teile im Auto macht PLA kein Sinn, das verformt sich, wenn der Wagen in der Sonne steht. Dafür musst du ASA oder ABS drucken - das ist deutlich anspruchsvoller und wenn du jetzt schon weisst, dass du das drucken möchtest, ist der A1 nicht ideal, da du dafür einen Drucker mit geschlossenem Bauraum möchtest.

Aber wie gesagt: Erst mal ein paar kg Erfahrung mit PLA und/oder PETG sammeln, bevor du dich an ASA/ABS heranwagst, da wirst du um das Optimieren und Finetunen der Parameter nicht 'drum herum kommen.

Mir ging es erstmal um einen Start in die Materie und so etwas wie ein Starterpack an Filament mit dem man sich einarbeiten kann.
Liegt dem Drucker bei.

Das habe ich gelesen da bräuchte man wohl aufgrund der Dämpfe ein Gehäuse bzw. im optimal Fall einen Abzug.
Das Gehäuse brauchst du vor allem um eine etwas gleichmäßigere Temperatur im Druckraum zu erhalten. ABS und ASA verzieht sich massiv durch Temperaturdifferenzen zwischen den einzelnen Schichten. Vor dem Geruch schützt der geschlossene Bauraum wenig bis gar nicht. Raum gut belüften oder musst aktiv Abluft wegfördern (und dafür den Drucker entsprechend umbauen).


Das war der Punkt der mich so verwirrt hatte ich dachte das man aufjedenfall für jeden Typ ein Profil eingeben bzw. festlegen müsste.
Kommt auf Material und deinen Anspruch an. Bei PLA wie gesagt überflüssig. Bei LW-PLA hab' ich x-unterschiedliche Profile, je nachdem was ich damit drucke, welche Dichte ich im Bauteil erzielen will/muss... Bei ASA hab' ich unterschiedliche Profile, je nachdem, wie die Grundfläche aussieht usw.

Sollte ich mir dir dann alle mit Spule bestellen oder kann man die untereinander wiederverwenden?
Du hast spätestens wenn du was anderes als PLA Basic bestellt früher oder später mehr als genug Spulen. Am Anfang hängt es also einzig davon ab, wie viele Farben du parallel "griffbereit" haben willst. Wenn das Material nicht von Bambu ist, kommts eh auf einem Spulenkörper. Es gibt bei Bambu nur zwei Sorten Spulen, je nach Material/Temparurbeständigkeit. Das spielt aber nur eine Rolle, wenn du Material trocknen willst und bei Bambu gibt's die Materialien, bei denen das notwendig ist eh' nicht ohne Spule.

Ich muss sagen ich habe mich lange gesträubt da es mir zu kompliziert erschien
Das war es bis vor kurzem auch und wenn man was anderes als PLA/PETG druckt, wird's auch schnell deutlich anspruchsvoller. Da erkennt man dann an den Fragen, dass man heute nicht mehr wissen muss, wie ein 3D Drucker eigentlich funktioniert 😉 Zumindest nicht, solange man PLA druckt...

Deine Tage haben aber auch 44,5 Std..
Wieso, die Filamente hängen doch nur an der Wand ab... 😁
 
Dafür musst du ASA oder ABS drucken
ich hab mit PCTG im Auto gute Erfahrungen (wie oben schon erwähnt). Das hat eine Temperaturbeständigkeit (vor Verformung) so grob von 75-90°C . Grad für SO Sonnenbrillenhalterungen,.. hab ich damit recht gute Erfahrungen gemacht. Auch für Geschirrspülerzubehör, das 70° Programm wird problemlos überlebt (was PETG nicht mehr ganz schafft bei Belastung)

Wieso, die Filamente hängen doch nur an der Wand ab... 😁
Um Mitternacht folgte noch ein Spulenwechsel, da wieder eine durchgedruckt war :D

Ach ja, man kann einen A1 auch später so umbauen, dass er problemlos mit ABS und ASA zurecht kommt.

Man kann mit Lack Fußerhöhungen einen Lack Tisch auf passende höhe bringen, die Teiten dann verschließen (Plexiglas, MDF Platten,...)

Oder gleich einen "kompletten" Umbaukit für Lack Tische drucken:


Einzig, was leider nie erwähnt wird, man sollte unbedingt einen kleinen Fanduct (Tunnel) für den Mainboardlüfter vom A1 drucken, der nach draussen führt. Da sonst das Mainboard überhitzen kann

Das wär zb eine Variante


Für nen einzelnen "Testdruck" kann man aber auch mal nen Karton über den A1 stülpen :D


Und, wie bei ASA/ABS sowieso, braucht man dann nen Kohlefilter für die Abluft, da kann man auch aus 100en fertigen Modellen sich was aussuchen


Ich müsste meinen Lack Tisch umbau mal zusammenbauen, die Teile liegen seit paar Monaten rum hier :D :D
 
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Ach ja, was nie ein Fehler ist, auch wenn PLA und PETG jetzt nicht speziell "schädliche" Abgase produzieren, einen Luftreiniger daneben hinstellen.

Ich hab den Ikea Förnuftig https://www.ikea.com/at/de/p/foernuftig-luftreiniger-schwarz-10488062/ Einfach daneben stehen (mit Kohle und HEpa Filter drin)

Der Luftreiniger hat noch einen anderen guten Zweck: schnelle Bauplattenkühlung nach dem Druck. Da man die drucke idR nur von kalten Bauplatten sauber gelöst bekommt.

Für den hab ich selbst einen Adapter entwickelt, den man statt den Tragegriff einschieben kann. So liegt die Platte direkt im Luftstrom, und ist in Sekunden abgekühlt

 
ich hab mit PCTG im Auto gute Erfahrungen (wie oben schon erwähnt). Das hat eine Temperaturbeständigkeit (vor Verformung) so grob von 75-90°C .
Kann ich nicht bestätigen. In Fahrzeuginnenräumen werden punktuell z.B. auf dunklen Oberflächen problemlos Temperaturen >60-70°C erreicht. Die Teile schmelzen ja nicht, aber sie verformen sich. Aber alles kein Problem: Einfach ausprobieren und wenn's nicht hält, einfach in einem geeigneten Material neu drucken. Mein Kommentar bezog sich darauf, dass wenn Anbauteile für's Fahrzeug ein wesentlicher Grund für die Anschaffung eines 3D-Druckers ist, der A1 vielleicht nicht die ideale Wahl ist.

Auch für Geschirrspülerzubehör, das 70° Programm wird problemlos überlebt (was PETG nicht mehr ganz schafft bei Belastung)
Naja, PCTG kenn' ich gar nicht, aber das Beispiel hinkt: In einem Geschirrspüler sind die hohen Temperaturen nur temporär (im Gegensatz zu einem Auto, was ja ggf. stundenlang in der Sonne steht).

Ach ja, man kann einen A1 auch später so umbauen, dass er problemlos mit ABS und ASA zurecht kommt.
Wenn man vorher weiss, dass das ein Einsatzzweck ist, kann man sich das aber auch sparen und gleich einen P1S ohne AMS für einen relativ geringen Aufpreis kaufen. Zumal man dann auch noch den Bettschubser los wird 😉
 
Mein Kommentar bezog sich darauf, dass wenn Anbauteile für's Fahrzeug ein wesentlicher Grund für die Anschaffung eines 3D-Druckers ist, der A1 vielleicht nicht die ideale Wahl ist.
Das ist ein sehr guter Aspekt weshalb ich mir auch nicht sicher war welches Modell ich mir genau holen will. Die Beispiele aus dem Auto wären der Idealfall den ich gerne mal erreichen wollen würde wenn das bessere Hardware erfordert würde ich gegebenenfalls nach dem ich Erfahrung mit den "Basics" gesammelt habe auch auf einen anderen Drucker umsteigen.

Wenn man vorher weiss, dass das ein Einsatzzweck ist, kann man sich das aber auch sparen und gleich einen P1S ohne AMS
Den hatte ich auch schon im Blick, ich denke ich werde mich einfach mal an die Materie rantasten und wenn ich merke das ich da gut mit klarkommen auf einen größeren Umsteigen. Gerade bei dem ist das AMS vielleicht sogar interessanter als beim A1 da so die Materialbreite die genutzt werden kann noch größer ist.