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Edge: Microsoft will seinen Webbrowser für macOS veröffentlichen

Martin Wendel

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Edge: Microsoft will seinen Webbrowser für macOS veröffentlichen
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Mehr als 15 Jahre ist es inzwischen her, dass Microsoft mit dem "Internet Explorer for Mac" einen Webbrowser für Mac-Betriebssysteme angeboten hat. Nun könnte es bald wieder soweit sein. Microsoft deutet an, dass im nächsten Jahr eine Version des Windows-10-Browsers Edge auch für macOS erscheinen könnte.Für iOS ist der Browser bereits erhältlich. Hintergrund ist ein Wechsel der zugrundeliegenden Technologie des Windows-Browsers.
Chromium bald als Edge-Unterbau


Vor wenigen Tagen tauchten Gerüchte auf, dass Microsoft seinen Edge-Browser einstellen möchte. Nun sorgte das Unternehmen für Klarheit. Edge wird es weiterhin geben, unter der Haube wird der Browser aber komplett umgestellt. Denn der Unterbau von Edge wird künftig auf Chromium basieren, der Open-Source-Basis von Googles Chrome-Browser. Dieser verwendet als Web-Engine Blink, was wiederum eine Abspaltung des in Safari verwendeten WebKit darstellt.
Vorschau-Version kommt Anfang 2019


Mit dem durchaus bedeutenden Schritt möchte Microsoft seinen Edge-Browser einerseits mit Webstandards kompatibel machen und andererseits auch an andere Chromium-basierte Browsern ausrichten. Dies soll für mehr Kompatibilität sorgen. Gleichzeitig stirbt aber eine weitere Web-Engine aus. Microsoft möchte eine erste Vorschau-Version des neuen Edge-Browsers im Frühjahr 2019 veröffentlichen und ruft die Open-Source-Community dazu auf, am Projekt mitzuarbeiten.

Trotz der Dominanz von Windows-Betriebssystemen fristet der Edge-Browser noch immer ein Schattendasein. Er kommt unter allen Desktop-Browsern aktuell auf einen Marktanteil von weniger als 5 Prozent. Sogar der Internet Explorer, der von Microsoft eigentlich schon seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt wird, hat mehr Nutzer.

Via MacRumors
 
Ein Schlag ins Gesicht der Netzneutralität, damit wird Google zum Hausherr des internets. Neben der jetzt schon extrem dominant vertretenen Chromium Engine gibt es dann nur noch Gecko von Mozilla. Google hat somit eine gefährlich Macht darüber wie sich das Internet technologisch weiter entwickelt und Inhalte angezeigt werden.
Google selbst dürfte das eher zum Problem in Bezug auf die Konflikte mit den Regulierungsbehörden der EU werden.
 
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Reaktionen: dg2rbf und ottomane
Google Chrome und IE/Edge benutze ich privat schon lange nicht mehr. Unter macOS Safari und unter Ubuntu Firefox. Beruflich bleibt mit nichts anderes übrig als Edge.
 
Google Chrome und IE/Edge benutze ich privat schon lange nicht mehr. Unter macOS Safari und unter Ubuntu Firefox. Beruflich bleibt mit nichts anderes übrig als Edge.

Mit Safari benutzt du leider auch Chromium... das ist die Krux man hat eigentlich nurnoch Firefox um Google zu entkommen...
 
Und Chromium nutzt Webkit, deshalb ist Google extrem stark bei WebKit involviert... die einzige Möglichkeit Google zu entkommen wird Mozilla sein...
 
Chronium nutzt kein webkit(mehr) Google stieg bei webkit 2013 aus und nutzt jetzt Blink
 
aber sagen wir mal die Chromium zu grunde liegende rendering engine die eben entscheidend von Google geprägt wird...
 
Ja und, wenn interessiert das, bei webkit haben sie seit 2013 keinerlei Einfluss mehr und auch damals waren sie nur einer von vielen.
 
naja... also das Commiter und Reviewer Forum besteht quasi nur aus Apple, Google, ein paar Adobe Leuten und wenige kleinere... der Einfluss ist auf jeden Fall gegeben und entscheidend
 
Schade ... gerade jetzt, wo Edge als zweiter Browser überhaupt(!) backdrop-filter unterstützt!

Ich hoffe, die finalisieren dann den bisher nur experimentellen backdrop-filter-Support in Blink.