• Wieder einmal haben uns unsere Apfeltalker tolle Fotos zur Abstimmung eingesandt. Welches ist Euer Favorit? Stimmt mit ab! Hier geht es zur Abstimmung --> Klick
  • Es ist bereits Apfeltalk-Tradition und wir möchten sie auch in diesem Jahr fortsetzen: Unser Apfeltalk-Weihnachtslogo-Wettbewerb hat begonnen! Gestaltet für uns das Weihnachtsbanner, das im Monat Dezember bis zum Weihnachtsfest unsere Webseite schmücken soll. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Hier geht es zum Wettbewerb --> Klick

[Video] Teardown zeigt: Lightning-Adapter enthält DAC

Michael Reimann

Geschäftsführung
AT Administration
Registriert
18.03.09
Beiträge
10.355
Die vietnamesische Seite tinhte.vn hat die Stecker des 3,5mm zu Lightning-Adapters und der Lighning EarPods geöffnet, um festzustellen welche Technik Apple dort verbaut. Das Ergebnis zeigt, dass Apple in der Tat einen Digital-/Analog-Wandler (DAC) einsetzt.

Im Netz kursieren zahlreiche Videos und Foto-Strecken, die zeigen, wie das neue iPhone 7 von Apple zerlegt wird und dessen Innenleben offenlegen. Allen voran war die Webseite iFixit sehr schnell dabei, mit hochauflösenden Bildern, das Gerät zu zeigen.

Was weniger bis gar nicht vorkommt, ist das Öffnen der Lightning-Stecker. Gerade durch den Wegfall der 3,5mm Klinkenbuchse im neuen iPhone wurde es interessant, welche Technik Apple in dem kleinen Gerät verbaut. Die Webseite tinhte.vn hat in mühsamer Kleinarbeit unter Einsatz von Lötkolben, Messern und Feile die Stecker des Adapters und der Lightning Earpods zelegt.

Zum Vorschein kommt ein DAC mit der Bezeichnung "338S00140/A0QK1623/TW." Ein Hersteller ist nicht zu erkennen. Nach den Spezifikationen könnten es aber Cirrus Logic und Dialog Semiconductor sein, denn beide fertigen DACs mit diesen Spezifikationen. Der DAC in den Lightning EarPods scheine eine Untervariante des Chips zu sein.

Direkt mit dem Verkaufsstart des iPhone 7 am 16. September hatte das Computermagazin c't herausgefunden, dass der Adapter einen schlechteren Klang liefert, als ein iPhone 6s mit analogem Anschluss und mitunter sogar das Rauschen verstärken kann,

Die Rückseite der Platine ist mit der Standard-Lightning-Elektronik bestückt.

Das Video zeigt das vollständige Teardown. (Es ist in Vietnamesischer Sprache, die aber für das Verständnis der Bilder nicht nötig ist.)

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Via: 9To5Mac und tinhte.vn


zurück zum Magazin...
 
Ok, ich hatte eh nicht unbedingt vor, mir das 7er zu kaufen - aber jetzt ist es wohl endgültig! Ich habe mir doch keine hochwertigen InEars gekauft, damit diese nachher schlechter klingen als die mitgelieferten Billigteile. (Bisher war Apple durchaus bekannt dafür, recht gut klingende Ohrhörer Ausgänge zu verwenden)
 
Von minderer Qualität bei hochwertigen Aufnahmen - Das nenn ich doch mal Innovation !
Warum klingt der Beitragstitel dennoch unterschwellig positiv ?
Und warum fehlt beim iPhone 7 ein Lautsprecher für Stereosound.
 
Man muss mal auf dem Teppich bleiben. Diese Qualitätsminderung spielt sich auf einem Niveau ab, das manch einer schon als audiophile Esotherik bezeichnet.

Ich bin sicher, dass 99,9 % der Nutzer den Unterschied nicht hören oder, wenn sie ihn hören, nicht sagen können, welche Quelle besser und welche schlechter ist.

Nicht falsch verstehen: Ich weiß, dass man die Signalveränderungen messtechnisch erfassen kann. Das bedeutet aber nicht, dass dies für die meisten Endkunden irgendeine Relevanz hat.

Und wer dennoch Sorgen hat, kann ja per Bluetooth hören *duck*.
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Diskussion hatte wir ja schon oft,aber dennoch halte ich mp3 und AAC mit 256 K nicht würdig für ein HighEndgerät in solchen Preisregionen,da Mann sich ja ein weiteres Musikabspielgerät für Unterwegs ersparen möchte.
 
Niemand kann vernünftig konstruierte DACs rein gehörmässig unterscheiden. Viel eher spielen Faktoren wie Kopfhörerbauweise, -chassis und Musikqualität eine Rolle.
Doch darum geht's hier ja auch nicht…
 
  • Like
Reaktionen: ottomane
Was soll denn da sonst drin sein außer ein Digital-Analog-Wandler?

Na ganz einfach: es wäre durchaus möglich gewesen, dass Apple nur eine Signalisierungslogik verbaut, die das iPhone anweist, direkt analoge Signale über Pins des Lightning-Port zu schicken. Da die exakten Spezifikationen des Ports nicht öffentlich sind, ist unklar, ob der Port zu so einem dynamischen "Umschalte-Betrieb" in der Lage ist. Technisch denkbar ist es aber, und genau deswegen ist ein Teardown dieses Kabels so interessant: er liefert nämlich per Umkehrschluss recht starke Indizien bezüglich der Funktionalität des Lightning-Ports. Für die Fähigkeiten des Kabels selbst interessiert sich dabei eigentlich keiner...
 
Und warum fehlt beim iPhone 7 ein Lautsprecher für Stereosound.
Du verwechselst das mit deinem 4S, mein 7er hat jedenfalls Stereo.


er liefert nämlich per Umkehrschluss recht starke Indizien bezüglich der Funktionalität des Lightning-Ports.
Es zeigt nur, dass Apple sich entschieden hat, den DAC nicht im iPhone zu verbauen und ich halte das für eine durchaus sinnvolle Entscheidung.
 
Wieso kommt mir mein iPhone 6S Plus fortschrittlicher vor als das IPhone 7? Ich habe wirklich absolut gar keinen Reiz auf das 7er zu wechseln. Sowas gab es wirklich noch gar nicht. Naja, dann Geld sparen und nächstes Jahr das 7S/8/iPhone ohne Zusatz kaufen.
 
Na ganz einfach: es wäre durchaus möglich gewesen, dass Apple nur eine Signalisierungslogik verbaut, die das iPhone anweist, direkt analoge Signale über Pins des Lightning-Port zu schicken. Da die exakten Spezifikationen des Ports nicht öffentlich sind, ist unklar, ob der Port zu so einem dynamischen "Umschalte-Betrieb" in der Lage ist. Technisch denkbar ist es aber, und genau deswegen ist ein Teardown dieses Kabels so interessant: er liefert nämlich per Umkehrschluss recht starke Indizien bezüglich der Funktionalität des Lightning-Ports. Für die Fähigkeiten des Kabels selbst interessiert sich dabei eigentlich keiner...

Da es z.B. mobile DAC/AMPs ohne MFI Zertifizierung gibt, an die man iDevices über Lightning anschließen kann, muss ja ein analoges Signal übertragen werden. Die Frage ist, was man am internen DAC verändert hat. Ev. wurde der abgespeckt und das analoge Signal wird beim iPhone 7 nicht mehr analog über Lightning ausgegeben.
 
Es wäre ja total sinnfrei über Lightning ein analoges Audio-Signal auszugeben.
 
Klasse, erst wird argumentiert das die Klinkenbuchse ja wegfallen kann da man rein digital ja nen besseren Klang bekommt so ohne internen DAC. Jetzt ist es so das Apple mal wieder massiv gespart hat (War klar wenn nen Adapter nur 9 statt 29€ kostet) und die Qualität schlechter ist als bei den internen DACs. Nun ist das alles gar nicht so schlimm, denn den Unterschied hört man gar nicht? Also hätte doch die Klinke bleiben können? ;)
 
  • Like
Reaktionen: PhilR
Es wäre ja total sinnfrei über Lightning ein analoges Audio-Signal auszugeben.

Warum das? Die Buchse wäre in jedem Falle eingespart. Damit der Klang besser wird, muss man schon einen deutlich hochwertigeren DAC einsetzen. Und hochwertiger kostet.... Zumal die Audio Qualität an Klinke bislang eigentlich recht gut war.
 
??? Das ging bisher auch mit einem D/A-Wandler... wie auch sonst... der einzige Unterschied ist, jetzt ist er nicht mehr im iPhone eingebaut, sondern im Kabel vom Kopfhörer.
 
Und der Ton aus den Lautsprechern des iPhone kommt ganz ohne D/A Wandler?
 
  • Like
Reaktionen: PhilR