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Eddy Cue: Apple bietet Public-Betas wegen Maps-Debakel an

Martin Wendel

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Lange Zeit hat Apple nur zahlenden Entwicklern einen Zugriff auf Betaversionen gewährt, seit zwei (OS X) bzw. einem Jahr (iOS) können nun auch Privatnutzer die Vorabversionen der neuen Betriebssysteme testen. In einem Interview hat Apple-Manager Eddy Cue nun verraten, wie es zu diesem Sinneswandel kam. Hintergrund war das Debakel rund um iOS 6 und der Tausch von Google Maps durch Apple Maps.

Dies führte damals zu heftiger Kritik, personellen Konsequenzen und einer öffentlichen Entschuldigung von Apple. "Für alle von uns, die in Cupertino leben, war Maps hier ziemlich gut. Nicht? Das Problem war für uns also nicht ersichtlich. Wir konnten es damals nicht an eine große Zahl an Nutzern geben, um solches Feedback zu bekommen. Jetzt können wir das", so Eddy Cue. "Der Grund, warum du als Kunde iOS testen kannst, ist wegen Maps."

Steve Jobs habe hingegen nie Public-Betatests durchführen wollen, wie Fast Company, die das Interview durchgeführt haben, schreibt.

Via Fast Company

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Interessant, ich hätte nicht gedacht, dass das einen spezifischen Auslöser gehabt hat; ich hatte das einem generellen Undenken im Konzern zugeschrieben.
 
Interessant vor allem deshalb weil die Maps-Sache in iOS6 war und iOS7 trotzdem keine Public Beta hatte, das kam erst mit iOS8. Da haben sie sich ganz schön lange Zeit gelassen wenn Maps wirklich der Auslöser war...
 
Na für mich hört sich as schon so an, als wenn man in dieser Sache generell umgedacht hat. Durch die Geschichte mit Apple Maps hat man realisiert wohl nicht alles alleine finden zu können.
 
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Reaktionen: Yiruma
Kostenlose Tester die zumeist auf ihrem Primärgerät die Software testen?
Wieso sind sie nicht schon früher freut gekommen?
 
Ich glaube, das widersprach früher dem Grundsatz, dem Kunden von vornherein ein möglichst perfekt funktionierendes Gerät in die Hand zu geben, was ja mit den Betas so nicht funktionieren kann.

Der Schritt war in meinen Augen genau richtig, mich erstaunt allerdings auch der konkrete Auslöser. Dass es dann noch so lange bis zur Umsetzung gedauert hat, ist sicherlich darin begründet, dass Apple den Vorgang so perfekt wie möglich gestalten wollte.
 
früher haben die "Tester" sogar 80€ bezahlt um als "Developer" an die Beta zu kommen,
deren "Developer" Background konnte man dann an den Fragen im Forum recht gut erkennen ;-)
 
Und man muss auch erwähnen, das in einer frühen Developer Beta von Lion der berühmt berüchtigte WLAN Bug enthalten war, dieser im Januar/Februar an Apple gemeldet wurde, inclusive der der Möglichkeit ihn zu fixen, Workaround war, eine alte SL Erweiterung zu laden, Apple dieses aber erst mit den 2 Releaseupdate, ca. 1 Jahr später fixte. Aber damals hatte auch der Depp Scott Forstall das Ruder in der Hand und als Lieblingsschüler des Despoten Jobs hatte der wohl alle Freiheiten und konnte Entwickler von OS X abziehen um sein Baby iOS zu pflegen, zum Glück musste der ja Apple verlassen, hat aber wohl bis heute seine Unfähigkeit an andere übertragen.
 
Interessant, ich hätte nicht gedacht, dass das einen spezifischen Auslöser gehabt hat; ich hatte das einem generellen Undenken im Konzern zugeschrieben.

Ich halte das Ganze auch nur für eine unterhaltsame Story, die Teil eines rein auf Unterhaltung zugeschnittenen Interviews ist. Wer glaubt denn bitte, dass Apple seine Kartenapp nur vor Ort getestet hat und nicht wusste, wie schlecht das ausschließlich eingekaufte (!) Kartenmaterial ist? Apple hat Maps damals bewusst voller Bugs ausgeliefert, weil es ihnen wichtiger war, Google zu schaden, als eine gute Kartenanwendung mitzuliefern und die Entwicklung einer ausgereiften Kartenapp innerhalb der kurzen Zeit nicht möglich war. Und da man ein Smartphone unmöglich ohne eine solche App ausliefern konnte (anders als bei der Youtube-App), gab es keine Alternative.