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Noch höhere Datenraten: Intel soll LTE-Modems für das iPhone 7 zuliefern

Martin Wendel

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Apple wird sich für die kommende iPhone-Generation teilweise von Qualcomm, seit drei Generationen exklusiver Zulieferer für die LTE-Modems im iPhone, abnabeln. Dies geht zumindest aus aktuellen Berichten hervor. Demnach soll Intel einen "bedeutenden Anteil" der Produktion für die LTE-Chips im kommenden iPhone 7 übernehmen, das Ausmaß liege bei 30 bis 40 Prozent.

Mehr als 1.000 Mitarbeiter arbeiten bei Intel angeblich an der Produktion des "Intel 7360 LTE Modem" für das iPhone 7. Dieses soll Übertragungsraten von bis zu 450 Mbit/s im Download ermöglichen, die Upload-Geschwindigkeit beträgt bis zu 100 Mbit/s. Das iPhone 6s ermöglichte über LTE-Advanced noch Download-Geschwindigkeiten bis zu 300 Mbit/s und einen Upload bis zu 50 Mbit/s.

Analyst Srini Pajjuri berichtet, dass Apple sich zwar etwas weniger abhängig von Qualcomm machen wird, jedoch nicht vollkommen auf die Chips des renommierten Herstellers verzichten wird. Ganz im Gegenteil geht er sogar davon aus, dass Apple im nächsten Jahr wieder verstärkt auf Qualcomm als Zulieferer für die LTE-Modems setzen werde.

Andere Experten gehen davon aus, dass die Karten in Zukunft ganz neu gemischt werden könnten. So wäre es möglich, dass Apple einen System-on-Chip entwickelt, der neben dem A-Series-Prozessor auch den LTE-Chip enthält. Dadurch könnten die Geschwindigkeit und der Strombedarf noch weiter verbessert werden. Die Technologie dafür könnte Apple von Intel lizensieren.

Bild von Kārlis Dambrāns (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten

Via MacRumors

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Jetzt brauchen wir nur noch Anwendungen die solche aberwitzigen Datenraten auf einem Handy rechtfertigen. :)
 
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Die Datenraten sind vor allem für eines gut: Für vollmundige Überschriften in der Werbung.

Kaum ein Server liefert solche Datenraten aus. Das iPhone kann solche Datenmengen auch wohl kaum in der Geschwindigkeit sinnvoll verarbeiten oder speichern.

Viel wichtiger sind Latenz und natürlich Verfügbarkeit.
 
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Jetzt brauchen wir nur noch Anwendungen die solche aberwitzigen Datenraten auf einem Handy rechtfertigen. :)

Wie beim Fotoupload? Mal reale Bedingungen ausgeblendet ist es so, dass ich die Hälfte der Zeit einspare um die Bilder in die Cloud zu schieben. Und da redet man schon nicht mehr von einstelligen Millisekunden sondern von ganzen Sekunden. 10 Bilder á 3 MB benötigen dann 2,5 statt 5 Sekunden. 4K Bilder sind sicher ganz schnell mal größer als 3 MB, womit die Zeitersparnis nochmal deutlich größer wird.

Auch beim Updaten einer App würde man 1/3 der Kostbaren Aktivzeit im Netz einsparen. Da ist es vielleicht eine halbe Sekunde die gespart wird, was aber ziemlich viel Zeit in der Informatik ist.

Kaum ein Server liefert solche Datenraten aus. Das iPhone kann solche Datenmengen auch wohl kaum in der Geschwindigkeit sinnvoll verarbeiten oder speichern.

Ich wäre ziemlich enttäuscht wenn ein iPhone dies nicht schaffen würde. Wir reden hier von 12 MB/s im lesenden und 56 MB/s im schreibenden Betrieb. Das sind keine Wahnsinnsgeschwindigkeiten. Für die interne Verarbeitung ist das sogar ziemlich lahm.
 
Dann ist eben das monatliche Inklusiv-Volumen eben schon nach 4 Minuten weg anstatt nach 6 Minuten. Toll. ;)

Welche Zeitersparnis denn? Also wenn ich Bilder hochlade dann geschieht das in Hintergrund. Dabei muss ich doch nicht ständig auf Handy starren und bin an allen anderen Aktivitäten gehindert.

Für mich ist dies wie die Frage ob ein Auto 600 oder 800 PS braucht.
 
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@Farafan
Ich denke er meint, wenn das Laden der Bilder schneller geht, ist das Telefon auch schneller damit fertig und spart dadurch Strom.
 
Strom spart es sicherlich keinen.
Wenn ich mehr Daten übertragen kann, muss ich ein breitbandigeres Signal generieren. Das braucht leider Energie.
 
Na ja, die meisten Provider locken ja mit LTE, jedoch sind die Übertragungsraten eher bei max. 30 MBit/s begrenzt. Telekom und Vodafone sind da die Ausnahme, da hier wirklich bis 300 Mbit/s möglich sind, je nach Gebiet. Da sollten eher die Anbieter mit Flächendeckendem Ausbau daher kommen, statt immer schnellere Übertragungsraten und keiner Abdeckung.
 
Strom spart es sicherlich keinen.
Wenn ich mehr Daten übertragen kann, muss ich ein breitbandigeres Signal generieren. Das braucht leider Energie.

Dieser Schluss aus schneller braucht mehr Strom, würde ich so salopp nicht anstellen. Dafür wissen wir einfach zu wenig über die neuen Chips von Intel. Was auf jeden Fall verringert wird ist aber die Netzlast.

Ich synchronisiere meine Bilder nicht über die iCloud sondern nutze einen anderen Speicher. Da ist die Hintergrundaktivität doch deutlich eingeschränkt. Wenn ich dann mal ein Bild benötige, dann synchronisiere ich durchaus auf einen Schlag 20,30 oder 40 Bilder. Wenn ich mal 100 oder 200 MB synchronisiere, musst du dir keine Gedanken über mein gebuchtes Volumen machen. Worüber ich mir aber Gedanken mache ist, ob ich dann 10-20 oder 20-40 Sekunden auf die Fertigstellung des syncs warte.
Das sollte man schon recht deutlich merken. 100 MBit Upload ist jetzt auch keine Ultra-Wahnsinns Geschwindigkeit sondern sogar meine Fileserver könnte ich mit der Geschwindigkeit aus dem Internet heraus ansprechen. Und die stehen nicht im Rechenzentrum.

Oder anders gesagt:
Wann immer ein User auf einen Upload oder Download wartet, kann diese Wartezeit um 30-50% reduziert werden. Das ist enorm. Was sollte schlecht daran sein? Zumal wir in Deutschland auch nicht der Mittelpunkt von allem sind und es in anderen Ländern deutlich großzügigeren Umgang mit Internetvolumen gibt. Spätestens wenn man Tethering betrachtet, kann es eigentlich gar nicht schnell genug sein.


Telekom und Vodafone sind da die Ausnahme, da hier wirklich bis 300 Mbit/s möglich sind, je nach Gebiet. Da sollten eher die Anbieter mit Flächendeckendem Ausbau daher kommen, statt immer schnellere Übertragungsraten und keiner Abdeckung.

2 von 3 Netzbetreiber in Deutschland sind die Ausnahme?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer sagt denn das es schlecht ist?

Es ist für mich eben ein wenig wie das Argument "Mit 800 PS kannst du auch dort noch überholen, wo du es mit 600 PS nicht schaffen würdest."

Wodurch sich die Netzlast verringern soll nur weil etwas schneller bei der BTS ankommt verstehe ich nicht wirklich. Eine Kette ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied.
Und das schwächste Glied ist seit LTE nicht mehr die Verbindung Endgerät-BTS.

Und wie gesagt: Wenn icvh etwas hochlade dann starre ich nicht wie hypnotisiert auf das Display. Dann starte ich den Upload, stecke das Handy weg und widme mich sinnvollen Dingen.
 
Edit: Falsches Zitat entfernt - Apfeltalk -
FTFY

Ist ja alles schön und gut, aber für uns hier in DE fast uninteressant, da die Preispolitik im mobilen Bereich jenseits von Gut und Böse ist.

Internet ist halt noch Neuland in Deutschland...

In Ländern wie Finnland, Schweden oder dem Vereinigten Königreich kriegt man Datenmengen für 20€ für die man in Deutschland ein Vermögen zahlen müsste.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja, deswegen der Zusatz (FTFY= Fixed that for you).^^

Wusste nicht, dass das nicht erlaubt ist.

Mea culpa.
 
In Ländern wie Finnland, Schweden oder dem Vereinigten Königreich kriegt man Datenmengen für 20€ für die man in Deutschland ein Vermögen zahlen müsste.

Der Schluss aus dem Nutzen einer höheren Geschwindigkeit und dem monatlichen Volumen ist so einfach nicht zulässig. 100 MB Upload ist einfach nichts was auch in D nicht täglich vor kommt und dabei spart man sich volle 10 Sekunden oder anders gesagt die Hälfte der Zeit.

Dann starte ich den Upload, stecke das Handy weg und widme mich sinnvollen Dingen.

Ach komm, was soll das denn für eine Argumentation sein. Damit kann man jeglichen technischen Fortschritt negierten. SSD lohnt nicht weil man dann während des Bootens wenigstens schon mal Kaffe kochen kann und bei ner schnittigen ISDN Verbindung ins Internet hat man wenigstens mal Zeit für die wichtigen Gedanken im Leben.

Ich bin mir sehr sicher dass es diese Stimmen bei jeder neuen Netztechnologie gab. Von 64 KBit auf 384 Kbit (wer hat schon Internet am Handy und dann auch noch ein UMTS fähiges?), von 384 kbit auf 7,2 MBit (lol 1 MB kostet drölfzig Euro), von 7,2 auf 50 (LTE ist doch eh noch nicht ausgebaut) usw.

Jedes Mal die selbe Diskussion und zwei Jahre später ist jeder froh wenn er es dann auch hat.
 
100 MB Upload ist einfach nichts was auch in D nicht täglich vor kommt und dabei spart man sich volle 10 Sekunden oder anders gesagt die Hälfte der Zeit.

Darauf wollte ich eigentlich auch nicht explizit hinaus.

Mir ging es nur darum, dass höhere Übertragungsraten wie ein Treppenwitz wirken, wenn ich einen Downstream von theoretisch 400 MBit/s (realistisch 30 MBit/s vllt. auch mehr) haben könnte, aber mein Volumen nur 1GB beträgt.

Dann habe ich zwar sehr schnelles Internet, aber nur bis mein Volumen aufgebraucht ist und ich auf 64 kBit/s heruntergestuft werde.

Du hast Recht heute ist das nicht alltäglich, aber was ist in der Zukunft ?

Smartphones bzw. mobile Geräte werden immer wichtiger und dauernde Konnektivität wird quasi Pflicht.

Die Apps werden immer weiter entwickelt und anspruchsvoller und da kann es später durchaus sein, dass höhere Datenraten fällig werden.

Deswegen sind Kontigente von 500MB-1GB pro Monat ein Anachronismus, vor allem zu diesen Preisen.

Wie sieht das denn in D aus? Auch so, je nach Provider, relativ Flächendeckend?

Die großen zwei: T-Mobile und Vodafone haben das LTE Netz weitestgehend ausgebaut, der Rest eher schlecht als recht.
 

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Wieder ein Gerücht was keiner braucht, wenn ich mit meinem Handy durch Deutschland Reise gibt noch sehr viele Fläch wo nur ein E
im Display steht aber auch kein Netz, Was soll mir da so ein Modem bringen?
 
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