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Tech-Journalist Walt Mossberg segnete 2003 Windows-Version von iTunes ab

Martin Wendel

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Tony Fadell, der die Entwicklung des iPods leitete, plauderte in einem Interview kürzlich aus dem Nähkästchen und verriet näheres zur Windows-Version von iTunes. Jobs weigerte sich damals vehement dagegen, die Software auch für das Konkurrenz-System zu entwickeln. Er sah den iPod als Argument, Kunden zum Umstieg auf den Mac zu bewegen.

Das iTunes-Team hat schließlich so lange auf Jobs eingeredet, bis er letztendlich doch nachgegeben hat. Jobs stellte jedoch eine Bedingung: Er selbst wolle die Software nicht absegnen sondern dies dem Journalisten Walt Mossberg, der vor zwei Jahren gemeinsam mit Kara Swisher das Technikportal Re/code gründete, überlassen.

Walt Mossberg wurde daraufhin iTunes für Windows vorab zur Verfügung gestellt, er meinte "Nicht schlecht, ich würde es ausliefern". "So haben wir tatsächlich iTunes auf dem PC veröffentlicht", verrät Tony Fadell. Die größere Verfügbarkeit von iTunes habe dazu geführt, dass letztendlich noch mehr Kunden Apple kennen lernten und zum Mac wechselten.

Fadell erzählte noch eine weitere Anekdote. Apple hat experimentiert, einen iPod mit Telefonfunktionen auszustatten. Das Gerät wäre sogar mit einem Click-Wheel ausgestattet gewesen, mit dem man, so zumindest der Wunsch von Steve Jobs, wie bei einer Wählscheibe die Telefonnummer eingeben hätte. Dies habe jedoch nicht funktioniert, auch nach sieben bis acht Monaten Entwicklungszeit gab es keine zufriedenstellende Lösung.

Die Entwicklung des iPod-Phones wurde letztendlich eingestellt, stattdessen verfolgte man andere Wege – das iPhone.

Via MacRumors

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Ob er die aktuelle iTunes Version auch abgesegnet hätte? ^^

Zumindest wissen wir nun, dass des Bild bei der Präsentation des iPhones 1. Generation, kein Fake war ;)
 
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Nett, aber iTunes sollte so langsam mal abgeschafft und durch sinnvolle, auf's Wesentliche fokussierte Apps (Music-App, Sync-App etc.) ersetzt werden. Ich würde es heute so nicht mehr absegnen.
Ein bisschen begonnen hat Apple eh schon damit (Auslagerung von iBooks). Ich denke das wird Apple noch fortsetzen.
 
Ob er die aktuelle iTunes Version auch abgesegnet hätte? ^^

Nope:

Despite a big overhaul in 2012 that made it better for a while, iTunes is once again bloated, complex, and sluggish. That has gotten even worse since the recent integration of the new Apple Music streaming service.

Zitat aus diesem Artikel: http://www.theverge.com/2016/2/3/10900612/walt-mossberg-apple-iphone-ios-mac-osx-app-problems

Podcast: http://www.theverge.com/2016/2/4/10918262/ctrl-walt-delete-apple-app-bugs-software-problems
 
Ich finde mittlerweile iTunes nur noch schrecklich. Gute Bedienung ist das nicht. iTunes ist das hässliche Entlein von Apple.
 
Für Windows ist iTunes eine Katastrophe.

Wenn man keine Musikverwaltung damit macht, muss ma es zum Glück ja nur selten nutzen. Was aber extrem ärgerlich ist, ist dass nach jedem Update irgendwas nicht funktioniert. Im Moment ist es die iCloud-Anbindung von Outlook. Ätzend.
 
Für Windows ist iTunes eine Katastrophe.
Ich verstehe gar nicht was so schlimm an iTunes für Windows ist.
Privat nutze ich nur noch OSX und auch iTunes für alles.
Bei der Arbeit habe ich ein Windows Rechner auf dem iTunes installiert ist für die Musik.
Die Musik befindet sich zu 100% in der cloud auf dem Arbeitsrechner.
Ansonsten sieht iTunes zu 95% auf Windows genau so aus wie unter OSX.

Ich benutze iTunes für meine Musik, Film und Hörbücher Bibliothek und die ist ziemlich groß aber habe damit keine Probleme.
 
Zuletzt bearbeitet:
iTunes fühlt sich einfach nur unglaublich langsam und überladen an. Spotify gefällt mir da deutlich besser. iTunes versucht zu viel. Eine Musik-App und eine ausgelagerte iPhone Sync App wäre mir lieber. Weil ich brauche iTunes nicht, aber hin und wieder mache ich über iTunes meine Backups bzw lade neue Updates runter.
 
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