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"Steve Jobs" geht bei Oscars leer aus

Martin Wendel

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"Steve Jobs" war bei den diesjährigen Oscars, die gestern Abend in Los Angeles verliehen wurden, in zwei Kategorien nominiert, unterlag jedoch der starken Konkurrenz und ging leer aus. Michael Fassbender war für seine Darstellung des Steve Jobs als "Bester Hauptdarsteller" und Kate Winslet, die in die Rolle von Joanna Hofmann schlüpft und bereits im Januar den "Golden Globe" gewann, als "Beste Nebendarstellerin" nominiert.

Sieger in den beiden Kategorien waren Leonardo DiCaprio, der nach fünf Nominierungen in den Darstellerkategorien für "The Revenant" endlich die goldene Statuette mit nach Hause nehmen konnte, und Alicia Wikander, die in "The Danish Girl" brillierte. Übrigens: "Steve Jobs" ist in Deutschland ab 24. März auf DVD und Bluray erhältlich, die digitale Version des Films ist bereits ab 11. März über iTunes, Amazon & Co. Verfügbar.

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Nachdem ich das Drehbuch gelesen habe werde ich den Film dann wohl doch anschauen, aber ich bin irgendwie froh, dass der Film kein so großer Erfolg war. Richtig begründen kann ich das wohl nicht, aber es ist so.
 
So traurig ist das nun auch wieder nicht. Paul Newman erhielt seinen auch erst im ca. siebten Anlauf.

Da bleibt Fassbender und Winslet noch Zeit.
 
Unabhängig das ich es nicht Schade finde das "Steve Jobs" nun keinen Oscar bekommen hat, so kann man dieses Jahr die Oscars eigentlich eh nicht ernst nehmen.

Mad Max Fury hat 6 Oscars bekommen... Und die hat der Film meiner Meinung nach nicht verdient, wenn man sich die letzten Jahre so anschaut was für Filme leer ausgingen und welche immer Abgeräumt haben.
 
Ich habe gestern versucht, mir "Birdman" anzusehen. Nach einer Stunde habe ich aufgegeben, trotz toller Kritik und Oscars, für mich ein Reinfall.
Oskar-Verleihungen sind also etwas durchaus subjektives.
 
Dann hätte damals der erfinder vom walkman oder vom fernseher auch eine. Film über sein leben verdient. Verstehe den hype nicht um einen Typen, der viele kopien von anderen firmen geklaut und rausgebracht hat. Der seine mitarbeiter wie dreck benutzt hat und deren arbeit zu seins gemacht hat und im rampenlicht stand. Seine angehörigen leben mehr als genug von dem was er verdient hat. Sowas unnützes....
 
Dann hätte damals der erfinder vom walkman oder vom fernseher auch eine. Film über sein leben verdient. Verstehe den hype nicht um einen Typen, der viele kopien von anderen firmen geklaut und rausgebracht hat. Der seine mitarbeiter wie dreck benutzt hat und deren arbeit zu seins gemacht hat und im rampenlicht stand. Seine angehörigen leben mehr als genug von dem was er verdient hat. Sowas unnützes....
Gerade das macht die Spannung dieses Films aus. Wie ich schon an anderer Stelle zusammengefaßt habe "Was für ein geniales A***loch". Filmhelden müssen nicht sympathisch oder heroisch oder die Retter der Welt sein.
 
Unabhängig das ich es nicht Schade finde das "Steve Jobs" nun keinen Oscar bekommen hat, so kann man dieses Jahr die Oscars eigentlich eh nicht ernst nehmen.

Mad Max Fury hat 6 Oscars bekommen... Und die hat der Film meiner Meinung nach nicht verdient, wenn man sich die letzten Jahre so anschaut was für Filme leer ausgingen und welche immer Abgeräumt haben.

Wenn man sich aber die gewonnenen Kategorien ansieht (Szenenbild, Kostümdesign, Make-Up/Frisuren, Schnitt, Ton, Tonschnitt), weiß man auch, dass es weniger um den Film und seine Handlung als vielmehr die Präsentation geht. Und jeder, der im Kino saß, hat diese Qualitäten hautnah miterlebt und es war schon ne bombastische Sache. Überzeugende Szenerie, schöne große Bilder, glaubwürdige Wasteland-Kostüme.

Revenant war auf seine Art und Weise auch eine Tour-de-Force, hatte aber mehr Fleisch am Knochen und endlich einen verdienten Oscar für DiCaprio.
 
Unabhängig das ich es nicht Schade finde das "Steve Jobs" nun keinen Oscar bekommen hat, so kann man dieses Jahr die Oscars eigentlich eh nicht ernst nehmen.

Mad Max Fury hat 6 Oscars bekommen... Und die hat der Film meiner Meinung nach nicht verdient, wenn man sich die letzten Jahre so anschaut was für Filme leer ausgingen und welche immer Abgeräumt haben.

hast du den Film und die Kategorien gesehen, worin er gewonnen hat?
Klingt jedenfalls nicht so.
Der Film hat das was Filme seit Jahren vermissen und zwar ein Event zu sein. Ein richtiger KInofilm.
 
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hast du den Film und die Kategorien gesehen
Habe ich gesehen.

und die Kategorien gesehen, worin er gewonnen hat?
Klingt jedenfalls nicht so.
Muss ich gestehen habe ich nicht, da nun @headshot so nett war und diese nun genannt hat. Bin ich mir aber sicher das es andere Filme gegeben hätte die hier besser gewesen währen.


Versteht mich nicht falsch, ich fand den Film gut. Wenn ich mir aber so ansehe was normalerweise so Oscars bekommt, da passt ein Film wie Mad Max Fury einfach nicht rein.
 
Also in den Kategorien in denen Mad Max gewonnen hat, bin ich nur bei "Bester Schnitt" nicht für den Oscar. Den hätte meiner Meinung nach auch The Revenant gewinnen sollen.
Aber manche Vergaben sind schon ein Rätsel. Wie "Ex Machina" den Oscar für beste visuelle Effekte bekommen konnte und nicht Star Wars, ist mir ein Rätsel.
Und "Spotlight" als bester Film... naja. Hätte auch The Revenant verdient, aber ist wohl geschmackssache.
 
Ich habe gestern versucht, mir "Birdman" anzusehen. Nach einer Stunde habe ich aufgegeben, trotz toller Kritik und Oscars, für mich ein Reinfall.
Ich habe ihn tatsächlich bis zu Ende angeschaut.
Aber bei solchen Filmen ist es wohl wie in der malerischen Kunst.
Wo ähnliche Werke vielleicht im Surrealismus anzusiedeln sind und als Kunstform durchaus ernst genommen werden können, verliert sich manch anderer Film in den Wirren der "abstrakten Künste" und erweckt am Ende nur den Eindruck:
Je bunter und abstrakter die Handlung, je komplizierter die Zusammenhänge, umso mehr Leute gibt es, die diesen Film nicht verstehen, aber dennoch für gut befinden.

Ich persönlich habe dem Film und auch seiner Story nicht mehr abgewinnen können, als einer guten Inszenierung vom Bochumer Schauspielhaus, obwohl Edward Norton schon echt ne Glanzleistung hingelegt hat. Endlich mal wieder. ;)
 
Das Leonardo endlich seinen Oscar erhalten hat ist das Gute in diesem Jahr. Mad Max mit 6 Oscars ist ein Witz. Spricht für sich.
Für mich ist Leonardo der beste Schauspieler unserer Zeit. Jede Rolle sieht man isoliert für sich. Davon gab und gibt es nur wenige.
 
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Dann hätte damals der erfinder vom walkman oder vom fernseher auch einen Film über sein leben verdient.

Das wäre vielleicht wirklich interessant. Es gibt ja viele Biopics. Sich da auf Politiker und Muskier zu beschränken wäre doch sehr langweilig. Walt Disney ist noch ein Kandidat, in Saving Mr. Banks kam er ja ein bisschen zu kurz.

[…] der viele kopien von anderen firmen geklaut und rausgebracht hat. Der seine mitarbeiter wie dreck benutzt hat und deren arbeit zu seins gemacht

Wer behauptet das? Die Marketing-Abteilung von Samsung? Natürlich hat Apple die Maus nicht erfunden und Steve war kein Engel mit guten Manieren, aber das so zu schreiben … es stimmt einfach nicht.
 
Was hat Apple erfunden was es vorher nicht schon gab ?

Weiß ich nicht so genau. Wie wäre es mit:
  • Smart Refresh für überlappende Fenster
  • Display PostScript (NeXT zusammen mit Adobe)
  • ADB, Lightning
  • USB, FireWire (beteiligt)
  • Quick Time, H.264 (beteiligt)
  • Apple Talk
  • Mags Safe Stecker, Unibody-Computer
  • Direktbetrieb Laserdrucker (NeXT zusammen mit Canon)
  • Plug&Play MVC GUI-Entwicklungsumgebung (NeXT)
Aber das ist komplett egal. Weil ein moderner Computer immer das Produkt von Vielen ist und man sich ruhig auf die Schultern von Giganten stellen darf. Apple ist ein Computerhersteller und betreibt daher mehr Entwicklung als Forschung. Dass Apples Produkte aber nicht oft sehr originell wären, ist doch eine absurde Behauptung.

Obendrein hat all das überhaupt nichts mit dem Film zu tun und schon gar nichts mit der Oscarverleihung.
 
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