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Mein erstes MacBook Pro - Fragen

fudo

Bismarckapfel
Registriert
07.12.15
Beiträge
76
Hallo,

ich habe derzeit selber noch keinen Mac, möchte mir aber demnächst ein MacBook Pro zulegen.
Über den Bekanntenkreis habe ich erste Erfahrungen mit dem Mac gemacht und bin positiv überrascht.

Folgendes aktuelles MacBook Pro interessiert mich:
13" MacBook Pro Retina
2,7 GHz
16 GB Ram
128 GB SSD

Die 128 GB SSD reichen mir aus. Der Rest liegt im Netzwerkspeicher oder auf externen HDD Backups.

Die Einsatzgebiete wären folgende:
  1. Safari & Mail
  2. Pixelmator, Lightroom und Photoshop
  3. Webdesign (Design und Programmierung)
  4. XCode
  5. Virtualisierung von Linux und Windows
  6. iMove & GoPro Studio

Meine offenen Fragen:
  1. Ist das 13" Display von der Größe her für die Bildbearbeitung geeignet?
    Einen externen Monitor von 21" habe ich noch. Mobilität ist kein entscheidender Faktor, außer das es ein Notebook sein soll.
  2. Ist das Display für das XCode Interface und ggf. weitere Editoren zum Programmieren ausreichend groß?
  3. Für die Virtualisierung sollten die 16GB Ram ausreichen, oder sollte ich hier lieber noch mehr CPU Leistung drauflegen?
  4. iMovie und GoPro Studio nutze ich sehr selten. Hier werden maximal 3-5 Urlaubsvideos im Jahr geschnitten.
    Ich habe auch noch Zugriff auf einen leistungsstarken Windows PC mit zwei Grafikkarten. Deswegen würde ich das 15" mit AMD Grafikkarte ausschließen.

Freue mich auf eure Meinungen :)

Lg
fudo
 
  • Einen externen Monitor von 21" habe ich noch. Mobilität ist kein entscheidender Faktor, außer das es ein Notebook sein soll.
  • Ist das Display für das XCode Interface und ggf. weitere Editoren zum Programmieren ausreichend groß?
  • Für die Virtualisierung sollten die 16GB Ram ausreichen, oder sollte ich hier lieber noch mehr CPU Leistung drauflegen?
  1. Wenn du die Mobilität nicht brauchst, macht ein Laptop relativ wenig Sinn. Da investierst du besser in richtige Desktop Hardware.
  2. Zum programmieren unterwegs ist es okay, zum wirklichen Entwickeln reichen mir selbst die 15" meines MBPr nicht aus. Sobald ich im Büro bin kommen zwei externe 27" Bildschirme dran.
  3. Der RAM langt alle mal. Wenn du wirklich viel mit Virtualisierung arbeitest würde ich auch bei den 16GB bleiben, wenn das nur mal hin und wieder ist könnten auch die 8GB reichen mMn. natürlich abhängig davon was du auf der VM treibst. Die CPU würde ich aber nicht wirklich upgraden, erst beim 15" Gerät ist der Unterschied vielleicht merkbar, das würde aber für deine bisherigen Anforderungen ein Overkill sein.
 
Ist das 13" Display von der Größe her für die Bildbearbeitung geeignet?
Nur auf dem 13er und eventuell dem 21er extern? Nein....!

Mobilität ist kein entscheidender Faktor, außer das es ein Notebook sein soll.
Das soll mal jemand kapieren, diese Argument Kette...

Ist das Display für das XCode Interface und ggf. weitere Editoren zum Programmieren ausreichend groß?
Für arbeiten unterwegs im Zug... im Hotel, mal als Notlösung - ja. Ansonsten auch wie #1 - nein! Du hast ein Codefenster, Du hast Werkzeuge, dann ein virtuelles Device das oben ist.... sorry... als Notlösung ja. Ansonsten nein!

Für die Virtualisierung sollten die 16GB Ram ausreichen, oder sollte ich hier lieber noch mehr CPU Leistung drauflegen?
Ich programmiere unter einer Windows 10 VM unter Visual Studio mit 8GB RAM insgesamt. Also 4GB für OS X und 4GB Windows 10 - und verdiene mein Geld damit.

Die 128 GB SSD reichen mir aus. Der Rest liegt im Netzwerkspeicher oder auf externen HDD Backups.
Hauptsache unnötige 16GB RAM (Windows Denke nehme ich an... viel RAM viel CPU = viel Nutzen?!) aber an der SSD knausern. Du weißt schon, dass die SSD nicht aufrüstbar ist? Du willst also alles auf einer externen Platte herum schleppen? Alle Bilder, alle Projekte zum programmieren und die VM auch? Viel Spass....

Nebenbei... ein 13" Retina mit 128GB kauft heute schon kaum einer mehr Gebraucht. Die Leute wollen das 256GB Gerät. Entsprechend ist Dein Verkaufspreis irgendwann mal....
 
Ich würde mindestens 256 GB nehmen: da hast du einfach mehr Platz für Apps und Dateien, Bilder etc. - gerade unterwegs.

Aber wie meine Vorredner schon sagten: wenn du fast nur "daheim" bist, dann lieber einen vernünftigen iMac hinstellen! Stand vor einem Jahr vor derselben Frage und habe für den Desktop-iMac entschieden, natürlich 27 Zoll, logo. GENAU die richtige Entscheidung. SO macht Arbeiten Laune. Ich will da nie mehr zurück! (Und das nachdem ich vorher 7 Jahre an einem Windows- bzw. Linux-Notebook gearbeitet habe, 15 Zöller - inzwischen fahre ich OS-mäßig mehrgleisig: OS X, Linux, Android)

Ein Macbook kam jetzt 1 Jahr später hinzu: 13er Pro Retina - handlich genug für unterwegs (plus Balkon, Garten etc.) - aber eben auch leistungsfähig. Echt ein Traum das Teil, aber als Hauptgerät? Nein, niemals. Schon die Steckerei von mind. 1 Kabel (Thunderbolt) oder mehr, jeden Tag/Woche würde mich nerven...!

Wenn du nur 1 Gerät willst, dann nimm lieber das 15 Zoll Macbook Pro, wenn programmiert und Videos geschnitten werden sollen: als Kompromiss für ein "größeres" Display sowie mehr Prozessor- und Grafikleistung.

...aber irgendwie wundere ich mich langsam, dass hier in jedem zweiten Macbook-Thread seit über einem Jahr jedes Mal über die 128er Platte bzw. SSD diskutiert wird. Rein kostenmäßig kann ich das bei den Hammerpreisen seitens Apple nachvollziehen. Aber es hilft ja alles nix, solange die Sachen nicht mehr vernünftig nachrüstbar sind. Habe an dieser Stelle auch investiert, allerdings gleich in die 512er SSD...
Es ist wie bei meinen Smartphones, irgendwann neigt sich der Speicher mittel- bis langfristig dem Ende entgegen und dann ist man froh, doch das größere Modell genommen zu haben!

Alte "Windows-Denke" hin oder her, bei Festplatten-/ SSD-Speicher bzw. auch dem Arbeitsspeicher werde ich persönlich keine Kompromisse mehr eingehen. Leistung und Komfort sind mir einfach wichtiger geworden, habe viel zu viele Jahre Leergeld bezahlt.
 
...aber irgendwie wundere ich mich langsam, dass hier in jedem zweiten Macbook-Thread seit über einem Jahr jedes Mal über die 128er Platte bzw. SSD diskutiert wird.
Absolut.... Hau da mal OS X drauf und eine Windows VM.... da bleibt nicht mehr viel übrig. Und dann noch Bilder und Projekte? Selbst bei den Geräten mit 256GB schaue ich ab und zu nervös im Finder auf den noch freien Speicher...
 
Hallo,

danke für die Infos. Die 256 GB werde ich berücksichtigen. Beim Display bin ich noch unschlüssig.

Mal schauen was es wird ;)
 
Ist das 13" Display von der Größe her für die Bildbearbeitung geeignet?
Für mich wäre es viel zu klein.

Mobilität ist kein entscheidender Faktor, außer das es ein Notebook sein soll.
Ein Notebook zu kaufen, wenn man nicht mobil sein muss, ist aus meiner Sicht das dümmste, was man machen kann. Du zahlst für die Leistung deutlich mehr, musst aber überall Kompromisse eingehen, weil alles auf Stromsparen ausgelegt ist. Außerdem ist eine externe Tastatur und ein externer Monitor deutlich ergonomischer. Und stationäre Monitore haben eine bessere Bildqualität, weil die Panels nicht auf Stromsparen hin getrimmt sein müssen. Dadurch ist ein größerer Farbraum möglich.

Ist das Display für das XCode Interface und ggf. weitere Editoren zum Programmieren ausreichend groß?
Negativ. Unter einem 27"er iMac würde ich das nicht machen wollen.

Für die Virtualisierung sollten die 16GB Ram ausreichen, oder sollte ich hier lieber noch mehr CPU Leistung drauflegen?
Der Speicher ist schon ok. CPU-Leistung bekommst Du mit einem iMac mehr.
 
Mobilität ist kein entscheidender Faktor, außer das es ein Notebook sein soll

Ich denke das wurde missverstanden oder ich habe mich unklar ausgedrückt :)

Ich meinte damit, das es ein Notebook sein soll, aber ich nicht zwingend aus Mobilitätsgründen oder Gewichtgründen ein kleines benötige.
 
Nun brauche ich doch noch mal euren Rat, stehe vor der Wahl zwischen:

  1. MBP 13", 2,7 GHz i5, 16 GB RAM, 256 GB SSD
  2. MBP 15", 2,2 GHz i7 QC, 16 GB RAM, 256 GB SSD
Würde beide mit einem externen Monitor betreiben.
Videobearbeitung ist nebensächlich, Webentwicklung und Fotobearbeitung sind Hauptaufgaben.

Ist der QC für die Aufgaben überdimensioniert?
 
Nun brauche ich doch noch mal euren Rat, stehe vor der Wahl zwischen:

  1. MBP 13", 2,7 GHz i5, 16 GB RAM, 256 GB SSD
  2. MBP 15", 2,2 GHz i7 QC, 16 GB RAM, 256 GB SSD
Würde beide mit einem externen Monitor betreiben.
Videobearbeitung ist nebensächlich, Webentwicklung und Fotobearbeitung sind Hauptaufgaben.

Ist der QC für die Aufgaben überdimensioniert?
In meinen Augen ist in diesem Fall entscheidend wie oft und lange Du planst, ohne das externe Display zu arbeiten. Bei häufiger Nutzung des internen, würde ich auf jeden Fall das 15er nehmen, gerade für Bildbearbeitung. Ich nutze dafür momentan ein 13er und das ist schon echt ein Kompromiss. Ansonsten reicht das 13er leistungsmässig sicherlich mehr als aus.
 
Wenn es finanziell kein Problem ist, dann immer die 15" Variante. Das Gerät kannst du definitiv länger nutzen. Der „normale" Mac User hat einen 4 Jahre Zyklus und da sollte sich das Gerät amortisiert haben. 13" Displays nerven mich persönlich und deswegen habe ich hauptsächlich 15" Geräte im Einsatz. Für Photoshop und Co ist es definitiv besser. Bei Filmbearbeitung Finger weg vom Mac.
 
Preislich liegen 320€ (OnCampus) dazwischen, das ist kein Problem.
Nur lohnt sich das?

In 4-5 Jahren sollten die Anwendungen für meine Aufgaben doch noch annehmbar mit dem 13er laufen. Nach 5 Jahren würde eh ein neues kommen.

Ich werde es überwiegend am externen Monitor betreiben.
 
Musst du zwingend mobil sein? Ansonsten wäre ein iMac deutlich sinnvoller.
 
Ja, ich wechsel mehrfach in der Woche die Location. MBP nehme ich mit, Monitor ist vor Ort.

D wäre mir ein iMac zu groß, es gibt zwar diese Flightcases oder Taschen für den iMac aber das ist zu sperrig.
 
Dann musst du "wohl oder übel" zum MacBook greifen.
Ist das Display für das XCode Interface und ggf. weitere Editoren zum Programmieren ausreichend groß?
Kurz: Nein.
Lang: Sofern du das nur als Notlösung nutzt, geht es. Da macht es aber keinen Unterschied ob 13" oder 15". Mir persönlich ist beides zu klein, als dass ich es als Dauerlösung nutzen würde.
Für die Virtualisierung sollten die 16GB Ram ausreichen, oder sollte ich hier lieber noch mehr CPU Leistung drauflegen?
Wenn du wirklich viel Virtualisierung nutzt, könntest du ehrlich über ein 15" nachdenken, da dies einen Quad-Core CPU hat. Alle anderen Upgrades der Prozessoren lohnen nicht wirklich. Die mickrige Mehrleistung brauchst du nur, wenn du wirklich schon da zweifeln musst ob es langt oder nicht.