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Apple Pencil widerstandsfähiger als angenommen

Martin Wendel

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Der Apple Pencil wird zum Aufladen einfach an den Lightning-Port des iPad Pro angeschlossen. Klingt einfach, führte bei einigen aber doch für gehöriges Kopfschütteln. Denn das sehe nicht nur blöd aus, sondern könnte auch sehr leicht zu Beschädigungen durch eine unachtsame Bedienung führen, so die Kritik. Zumindest einer dieser beiden Punkte scheint weitgehend unbegründet zu sein, wie ein neues YouTube-Video demonstriert. Dort zeigt sich der Apple Pencil als recht widerstandsfähig.

YouTuber Zach Straley unterzieht dem Apple Pencil einem Stresstest. Während der Stylus am iPad Pro angeschlossen ist, zieht und biegt er in allen möglichen Richtungen kräftig an dem kleinen Stück Hardware. Das schmerzt beim Zusehen schon fast – iPad Pro und Apple Pencil kosten gemeinsam immerhin über 1.000 Euro. Der Apple Pencil zeigt sich von der Folter jedoch weitgehend unbeeindruckt. Erst unter starker Spannung bricht der Lightning-Stecker am Pencil aus.


Verantwortlich für die Widerstandsfähigkeit dürfte das ausgeklügelte Design von Apple sein. Der Lightning-Stecker ist im Inneren des Apple Pencils mit einem Gelenk befestigt, wodurch er unter Belastungen bis zu einem gewissen Punkt nachgeben kann. Im Video ist sehr gut zu sehen, wie sich der Apple Pencil im angeschlossenen Zustand zwar bewegen lässt, sich dabei aber nichts verformt. "Hut ab an Apples Design-Team", so Straley beim Versuch den Stylus mutwillig zu beschädigen.

In einem Interview hat sich kürzlich auch Jony Ive zum Lademechanismus des Apple Pencil geäußert. "Eines der Dinge, über die ich begeistert bin, ist das einfache Aufladen. Wenn du gerade dabei bist, etwas zu zeichnen, kannst du ihn einfach in das iPad Pro einstecken und er lädt extrem schnell wieder auf", so der Apple-Designer. "Schon alleine dieses schnelle Wiederaufladen war ein wichtiges Qualitätsmerkmal, um sich beim Arbeiten darauf verlassen zu können anstatt ständig das Gefühl zu haben, sich um die Akkulaufzeit sorgen zu müssen."

Dem Apple Pencil liegt auch ein kleiner Adapter bei, mit dem sich der Stylus an einem gewöhnlichen Lightning-Kabel aufladen lässt. Ursprünglich dürfte dieser Adapter nicht vorgesehen gewesen sein.

Video

Via 9to5Mac & Wallpaper

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Toll. Da denken die sich extra ein so ausgeklügeltes Design aus, bauen noch eine Art Gelenk in den Stylus um alles zu stabilisieren, anstatt den Stift einfach längs anzubringen. Also sich selbst erstmal ein überflüssiges Problem in den Weg stellen, um es dann meisterhaft umgehen zu können.
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Da denken die sich extra ein so ausgeklügeltes Design aus, bauen noch eine Art Gelenk in den Stylus um alles zu stabilisieren, anstatt den Stift einfach längs anzubringen.
Wie meinst du längs anbringen genau?
 
Der Stift könnte auch bündig an das Gerät anliegen und nicht wie jetzt beim Laden im rechten Winkel abstehen.
 
Ich meinte seitlich, sodass der Stift an seiner langen Seite an die Seite des iPads angebracht wird wie beim Surface, und nicht im rechten Winkel.

Edit: die anderen waren schneller.
 
Genau das war mein erster Gedanke, was zur Hölle ist das den? Das Aufladen auf dem iPad kann nicht bekloppter sein. Und sofort die Idee wieso nicht induktiv länglich?
Diese Apple Designer... zu erst die Maus jetzt das hier. Wieso soll ich mich mit der linken Hand am linken Ohr kratzen, wenns auch mit der rechten Hand geht. Zwar muss der Arm ein Mal um den Kopf aber egal, Hauptsache man schafft es...
Aber mit dem Adapter haben sie es noch gerettet. Uff...
 
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Reaktionen: CheatSheep
Via magnetischer Induktionsladung an der Längsseite des iPads. Analog zum Smart Cover.
Natürlich wäre es klasse, wenn sich der Stift über den Smart-Connector aufladen ließe. Aber vielleicht spricht da was dagegen – z.B. die Aufladegeschwindigkeit? Der Vorteil jetzt ist ja, dass der Pencil innerhalb weniger Sekunden genug Saft hat, damit man ihn für mehrere Stunden verwenden kann.

Ich meinte seitlich, sodass der Stift an seiner langen Seite an die Seite des iPads angebracht wird wie beim Surface, und nicht im rechten Winkel.
Du vergleichst hier eine simple magnetische Halterung eines Stiftes (Surface Pro) mit einem Lademechanismus (Apple Pencil).
 
Das macht natürlich Sinn. Aber hätte man dann den Lightning-Stecker nicht an die Seite des Stiftes befestigen können, der sich bei Nichtgebrauch irgendwie einfahren lässt?
 
Das macht natürlich Sinn. Aber hätte man dann den Lightning-Stecker nicht an die Seite des Stiftes befestigen können, der sich bei Nichtgebrauch irgendwie einfahren lässt?
Kann mir nicht vorstellen, dass sich das sinnvoll realisieren lässt. Der Stift ist ja nicht gerade dick.
 
Oder anstatt man sich wochenlang mit der Festigkeit und dem Widerstand beschäftigt, hätten sie einfach ein L Gelenk an den Stecker bauen sollen, so das der Stift zwar unten aber an der Kante geladen werden konnte. Dieses rechtwinkliges Abstehen ist Kabarett würdig :D
 
Oder anstatt man sich Wochenlang mit Festigkeit und Widerstand beschäftigt, hätten sie einfach einen L Gelenk an den Stecker bauen sollen, so das der Stift zwar unten aber an der Kante geladen werden konnte. Diese rechtwinkliges Abstehen ist Kabarett würdig
Dann würde der Stift genauso über das Tablet hinausragen…
 
What?

Also auch wenn der Stift mehr aushält als man im ersten Moment denken würde, sieht das ganze wirklich extrem bescheuert aus. Da kann man auch nichts schön reden.
Und auch wenn er in gewisser Weise biegbar ist, läuft man immer noch Gefahr, dass Ipad versehentlich so mal vom Tisch zu stoßen. iPad + Stift haben ja doch eine beachtliche Länge - wie leicht läuft man da Gefahr, dass der Stift über die Tischkante hinaus guckt und man beim vorbei gehen versehentlich ran stößt und somit das iPad mit vom Tisch zerrt?
 
Der Stift ist ca. 17,5 cm lang, die halbe Seitenlänge des iPad Pro beträgt ca. 11 cm. Nach meinem mathematischen Verständnis würde der Pencil dann ca. 6 cm über die Kante hinaus ragen. ;)
Ich glaube ihm ging es um das nach unten abstehen und nicht um das seitliche.