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[10.11 El Capitan] Recovery von USB-Stick startet nicht

oxiz

Golden Delicious
Registriert
30.09.15
Beiträge
6
Hallo Gemeinde,

ich benötige für einen kleinen "Hack", dass terminal im recovery-mode.

Ich verwende einen iMac late 2009 mit nachgerüstetem FusionDrive auf dem sich keine recovery-Partition befindet.
Um nun den recovery-mode zu starten habe ich mir zuerst einen LION-Recovery-USB-Stick gebastelt und danach mit "Diskmaker X5" einen auf El Capitan Basis....

Ich komme beim Starten durch drücken der "alt" Taste auch in das Bootmenü mit Auswahl der Laufwerke.

Merkwürdig ist allerdings, dass der eingesteckte USB-Stick zwar laut Festplattendienstprogramm die Bezeichnung "Install OS X El Capitan" trägt, im Bootmenü aber die Bezeichnung "FusionDrive". "FusionDrive" ist die von mir benannte Bezeichnung eben für das FusionDrive. Diese Bezeichnung steht auch jeweils unter den beiden anderen Laufwerken (HDD und SSD).

Wenn ich nun das USB-Device zum starten auswähle, startet die Kiste das normale OS und nicht vom USB-Stick.

Was mach ich falsch, oder wie kann ich die Kiste überreden vom USB-Stick zu starten?

Gruß
oxiz
 
1) Die Firmware dieser Geräteserie unterstützt noch gar keine FDs.
Die Quirks im Bootscreen sind daher vorhersagbar und genau so zu erwarten. Passiert bei allen "so richtig alten" Modellen.
(Die versuchen ein FD genauso zu handhaben wie ein klassisches Apple-RAID - das funktioniert zwar weitestgehend, sieht aber ab und an etwas seltsam aus.)

2) Ein FD ganz ohne Recovery? Wie bekommt man solchen Crap denn eigentlich überhaupt zustande?

3) Du kannst versuchen a) den Stick mit der Systemeinstellung Startvolume vorübergehend als Standardsystem einzustellen, und wenn das nicht reicht, dürfte b) die Installation von 'refit' oder noch besser dem aktuelleren 'refind' helfen.

(HINT: Refit muss bei FDs manuell - also per Terminal - in die verborgene EFI Systempartition installiert werden, nicht mit der automatisierten Installation auf das Startvolume. Bei Refind ist dieses Problem bereits gelöst und kein Thema mehr, da ist die ESP bereits der vorgegebene Standardort zur Installation.)
 
1) Die Firmware dieser Geräteserie unterstützt noch gar keine FDs.
Die Quirks im Bootscreen sind daher vorhersagbar und genau so zu erwarten. Passiert bei allen "so richtig alten" Modellen.
(Die versuchen ein FD genauso zu handhaben wie ein klassisches Apple-RAID - das funktioniert zwar weitestgehend, sieht aber ab und an etwas seltsam aus.)

2) Ein FD ganz ohne Recovery? Wie bekommt man solchen Crap denn eigentlich überhaupt zustande?

3) Du kannst versuchen a) den Stick mit der Systemeinstellung Startvolume vorübergehend als Standardsystem einzustellen, und wenn das nicht reicht, dürfte b) die Installation von 'refit' oder noch besser dem aktuelleren 'refind' helfen.

(HINT: Refit muss bei FDs manuell - also per Terminal - in die verborgene EFI Systempartition installiert werden, nicht mit der automatisierten Installation auf das Startvolume. Bei Refind ist dieses Problem bereits gelöst und kein Thema mehr, da ist die ESP bereits der vorgegebene Standardort zur Installation.)


Yep, das FD war auch etwas Bastelarbeit, verhält sich aber erstaunlich gut und das schon seit über 3 Jahren...
Da nehme ich gern ein paar seltsame Auswirkungen auf mich ;-)

Das mit dem "nicht vorhandenem" Recovery muss ich mir noch einmal genauer ansehen, auf jeden Fall startet es nicht per cmd+r beim booten....

Das mit dem Stick ist GELÖST! Ich hab mit den Inhalt genauer angesehen und es fehlten ein paar wichtige Dateien... Bei einer neuerlichen Installation mittels Diskmaker X 5 klappt jetzt das Starten vom Stick und er wird nun auch richtig im Bootmenü angezeigt.

rEFInd werde ich mir mal genauer ansehen, danke für den Tip!

Gruß
oxiz