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Magazin XcodeGhost: Apple wird von iOS-Malware betroffene Kunden informieren

Ist sie nicht.


Sollte sie eigentlich auch gar nicht können. Nur wenn die betreffende App im Vordergrund ist.
Alles nach bisherigen Stand der (verworrenen) Dinge und so wie ich die Situation verstanden habe.

Wäre ja schön, wenn es so wäre, dann wäre der mögliche Schaden einschätzbar.
 
Eigentlich muss man doch dein iCloud Passwort nicht ändern, wenn man nicht auf solche fishing popups drauf reingefallen ist oder?
 
Ich glaube ihr redet aneinander vorbei. Oder bist du Entwickler, @ullistein ?
 
Ich verstehe "eine meiner Apps" als "eine meiner verwendeten/installierten Apps". Denn ob man eine manipulierte Xcode-Version verwendet haben könnte, sollte man ja wissen (und es lässt sich auch einfach nachprüfen).
 
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Nein, ich bin kein Entwickler.

Ich hatte nur eine App, die in der Liste auftauchte. Ich bin davon ausgegangen, dass die Nutzer der Apps eine Benachrichtigungsmail bekommen, was mich allerdings wundern täte, das dürfte in die mehrere Hundertausend gehen.
 
So wie es scheint wurde mit gefakten Benachrichtigungen gearbeitet, um an die Anmeldeinformationen von Apple-ID's zu kommen.

Betroffene Apps haben manipulierte Benachrichtigungen an den Nutzer gepusht, welche beim öffnen eine gefälschte iCloud-Webseite geöffnet haben, auf welcher der Nutzer aufgefordert wurde, sich mit seiner Apple-ID anzumelden.
Sprich ein Trick, wie ihn jeder E-Mail-Betrüger seit 20 Jahren anwendet. (Falsche E-Mail mit Link zu einer gefälschten Seite.)

So wie ich es verstanden habe, war diese Seite auf chinesisch und sehr schlecht gemacht – sprich jede/r Nutzer/in mit einem gesunden Menschenverstand und ein bisschen Erfahrung im Netz wäre nicht darauf reingefallen. Zumal man als nicht-Chinese sowieso nichts verstanden hätte.

Die Berichterstattung von SPON und fast allen anderen großen Publishern war mal wieder extrem amateurhaft und man fragt sich als Leser, wie die Autoren es in die Technik-Redaktion ihrer Verlagshäuser geschafft haben.
Dort wurde zu Teilen berichtet, die Betrüger hätten iPhones gehacked und so Zugriff auf Apple-ID's und private Inhalte des iPhones/ iPads erhalten, was völliger Schwachsinn ist.

Es wurden wie gesagt lediglich die Meta-Daten des iPhones erfasst (wenn überhaupt), auf die übrigens jede installierte App Zugriff hat. Damit kann man absolut nichts anfangen, da sie ledilich Modellnummer, Betriebsystem, Sprache, etc. enthalten. IMEI, MAC-Adresse, Seriennummer gehören natürlich nicht dazu.

Es besteht also absolut kein Handlungsbedarf auf Seiten des Nutzers, es sei denn man war so bekloppt und hat seine Apple ID auf einer gefälschten, chinesischen Seite angegeben.
Und wenn das der Fall war, ist es ein wunder das dieser Nutzerin/ diesem Nutzer bis jetzt nichts schlimmeres im Netz passiert ist.

Im Übrigen sollte Apple entsprechende Entwickler sehr hart für dieses fahrlässige Verhalten abstrafen.
Die Sicherheit von potentiell allen iOS-Nutzern auf so fahrlässige Weise in Gefahr zu bringen und mal eben Apple's Ruf zu schädigen sollte mit einem permanenten Auschluss aus dem Entwickler-Programm und somit dem AppStore führen.
Auch Erlöse durch Verkäufe im AppStore sollte Apple einfrieren und somit ein Exempel gegenüber Entwicklern statuieren, die ebenfalls in erwägung ziehen mit gefälschter Software zu arbeiten.
 
Gestern alle Passwörter geändert. Heute morgen musste ich nochmal die icloud id eingeben und schon vorher den Pin Code statt des Touch id. (igendwas mit 24h)
Bin momentan etwas verunsichert und höre das Gras wachsen.
 
Naja, eine ordentliche Fake-Login Seite auf Englisch oder Deutsch zu schreiben oder einen Login-Dialog einzublenden ist noch das geringste Problem. Am schlimmsten ist doch, dass Apple nur schwer herausfinden kann, ob eine App mit der manipulierten Version erstellt wurde. Von daher wundert es mich etwas, dass sie so schnell Zahlen nennen können. Wirklich sicherer fühle ich mich jetzt nicht.

Natürlich sind wieder nur die anderen Schuld... Die Entwickler in China können anscheinend eben nicht so einfach und schnell auf die Apple-Seiten zugreifen, da sie nun mal hinter der chinesischen Zensur-Firewall sitzen. Da hätte Apple als Anbieter sich auch was einfallen lassen können. Finde ich eher arrogant, dass man sich nicht um die Entwickler kümmert. Hat Apple wohl nicht nötig. Sie hätten auch Mechanismen einbauen können, die Manipulationen am Programm verhindern. Es sind evtl schon mehr drauf gekommen, dass sich da was machen lässt. Insbesondere staatliche Stellen, die den Traffic kontrollieren, und Downloads einfach durch ihre eigene Version austauschen könnten. Irgendwie bedrängt mich leise der Verdacht, dass das die Spitze des Eisbergs sein könnte, und nur die Dilletanten erwischt wurden.
 
Da hätte Apple als Anbieter sich auch was einfallen lassen können. Finde ich eher arrogant, dass man sich nicht um die Entwickler kümmert.
Hast du da konkrete Vorschläge? Ich glaube kaum, das Apple die chinesische Regierung beeinflussen kann.

Hat Apple wohl nicht nötig. Sie hätten auch Mechanismen einbauen können, die Manipulationen am Programm verhindern.
Apple hat Mechanismen eingebaut. Stichwort: Gatekeeper. Der hat die Manipulation erkannt. Nur wenn diese Warnung ignoriert oder Gatekeeper ganz abgeschaltet wird, kann Apple nichts tun!
Gut Apple könnte OS X so abschotten, wie iOS. Das Gejammer darüber möchte ich dann aber nicht hören.
 
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@colacastell: Hast du eine Quelle, dazu? Bisher stand ja überall was davon, dass die Kennwörter über das Standard-Popup abgegriffen wurden und nicht über ein schlecht gefälschte Website…
 
Bisher stand ja überall was davon, dass die Kennwörter über das Standard-Popup abgegriffen wurden

Die haben sich alle auf das hier bezogen. Und genau auf dieser Seite gab es ein Update. Das war dann aber mal wieder nicht "überall" zu lesen.

In previous reports, we discussed that XcodeGhost’s malicious code can be used for phishing by prompt deceptive alert dialog with built-in remote control functionalities. Here we actually made a mistake in our initial reporting.

Quellen zur Phishing-Seite würden mich aber auch interessieren.
 
Also ich hab heut morgen mei iCloud Passwort geändert, woraufhin ich am iPhone aufgefordert wurde mein Passwort einzugeben. Seltsamer Weise wurde ich danach mehrmals aufgefordert ein Passwort für den iTunesStore einzugeben. Erst dachte ich das ich es vielleicht falsch eingegeben hätte und probierte deshalb mein Altes Passwort, das wurde aber mit falsch abgewiesen. Hab dann nochmals das Aktuelle eingeben und seitdem ist Ruhe.

Fand ich aber schon merkwürdig, weil ich hier irgendwo gelesen habe das man nach Ändern des Passwortes dies genau einmal bestätigen muss.