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Facebook hat heute aktuelle Nutzerzahlen seiner Messenger-Programme veröffentlicht und verdeutlicht damit einmal mehr die Dominanz des Konzerns über die mobile Kommunikation. Der Facebook Messenger, der für iOS, Android und Windows Phone angeboten wird, hat demnach die Marke von 500 Millionen monatlich aktiven Nutzern übersprungen. Der ebenfalls zu Facebook gehörende mobile Messenger WhatsApp zählt laut Angaben von August über 600 Millionen monatlich aktive Nutzer.[prbreak][/prbreak]
Die starken Zuwächse in den Nutzerzahlen des Facebook Messengers kommen jedoch nicht von ungefähr: Seit Juli hat das soziale Netzwerk die Chat-Funktionen aus seiner Haupt-App verbannt und vollkommen in den Messenger ausgelagert. Dieser Schritt sorgte unter vielen Mitgliedern jedoch für einiges an Unverständnis. Dies spiegelt sich auch in den zahlreichen 1-Sterne-Bewertungen im App Store wieder, in denen Kunden ihren Frust über die Notwendigkeit eines separaten Programms ablassen. Die App kommt derzeit gerade einmal auf 1,5 Sterne.
Facebook-CEO Mark Zuckerberg hat kürzlich die Hintergründe zur Auslagerung der Messenger-Funktionen erklärt. Demnach vertrete Facebook die Meinung, dass eine mobile App nur eine Sache gut erledigen könne. Die Hauptaufgabe der normalen Facebook-App sei die Nutzung des News-Feeds. Die immer stärkere Nutzung der Messenger-Funktionen – pro Tag werden laut Zuckerberg über 10 Milliarden Nachrichten versendet – haben jedoch eine eigene App notwendig gemacht. Diese soll durch die Beschränkung auf eine Funktion eine bessere User-Experience bieten und, da sie weniger Ballast mit sich bringt, auch schneller starten und laden. Damit alle Nutzer von den Vorteilen – darunter zählt laut Zuckerberg auch eine schnellere Reaktion der Nutzer auf eingehende Nachrichten – profitieren können, hat sich Facebook zu einer generellen Auslagerung der Messenger-Funktionen entschieden. Eine schwere Entscheidung, so Zuckerberg.
Während die Argumente teilweise schlüssig und nachvollziehbar klingen, kränkelt die Ausgliederung jedoch an einem Punkt: Unter iOS kann nur eine App gleichzeitig verwendet werden. Android erlaubt etwa mit den Chat-Heads, auch während der Nutzung der normalen Facebook-App auf den Messenger zuzugreifen. Unter iOS muss die App gewechselt werden, was sich in der Bedienung letztendlich träge und unnötig anfühlt. Ein Mittelweg – Benachrichtigungen öffnen nach einem Klick automatisch die Messenger-App, in der Facebook-App kann aber weiterhin gechattet werden – würde vielen Nutzern vielleicht eher entgegenkommen.
Via 9to5Mac
Die starken Zuwächse in den Nutzerzahlen des Facebook Messengers kommen jedoch nicht von ungefähr: Seit Juli hat das soziale Netzwerk die Chat-Funktionen aus seiner Haupt-App verbannt und vollkommen in den Messenger ausgelagert. Dieser Schritt sorgte unter vielen Mitgliedern jedoch für einiges an Unverständnis. Dies spiegelt sich auch in den zahlreichen 1-Sterne-Bewertungen im App Store wieder, in denen Kunden ihren Frust über die Notwendigkeit eines separaten Programms ablassen. Die App kommt derzeit gerade einmal auf 1,5 Sterne.
Facebook-CEO Mark Zuckerberg hat kürzlich die Hintergründe zur Auslagerung der Messenger-Funktionen erklärt. Demnach vertrete Facebook die Meinung, dass eine mobile App nur eine Sache gut erledigen könne. Die Hauptaufgabe der normalen Facebook-App sei die Nutzung des News-Feeds. Die immer stärkere Nutzung der Messenger-Funktionen – pro Tag werden laut Zuckerberg über 10 Milliarden Nachrichten versendet – haben jedoch eine eigene App notwendig gemacht. Diese soll durch die Beschränkung auf eine Funktion eine bessere User-Experience bieten und, da sie weniger Ballast mit sich bringt, auch schneller starten und laden. Damit alle Nutzer von den Vorteilen – darunter zählt laut Zuckerberg auch eine schnellere Reaktion der Nutzer auf eingehende Nachrichten – profitieren können, hat sich Facebook zu einer generellen Auslagerung der Messenger-Funktionen entschieden. Eine schwere Entscheidung, so Zuckerberg.
Während die Argumente teilweise schlüssig und nachvollziehbar klingen, kränkelt die Ausgliederung jedoch an einem Punkt: Unter iOS kann nur eine App gleichzeitig verwendet werden. Android erlaubt etwa mit den Chat-Heads, auch während der Nutzung der normalen Facebook-App auf den Messenger zuzugreifen. Unter iOS muss die App gewechselt werden, was sich in der Bedienung letztendlich träge und unnötig anfühlt. Ein Mittelweg – Benachrichtigungen öffnen nach einem Klick automatisch die Messenger-App, in der Facebook-App kann aber weiterhin gechattet werden – würde vielen Nutzern vielleicht eher entgegenkommen.
Via 9to5Mac



