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Magazin EFF testet Kommunikationssysteme: Facetime und iMessage relativ sicher!

Michael Reimann

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10.354
Die Electronic Frontier Foundation hat in einem Test zahlreiche unserer täglichen Kommunikations-Tools auf Sicherheit und Vertraulichkeit getestet. Die Ergebnisse wurden jetzt in einer sehr übersichtlichen Matrix veröffentlicht. (Danke an Basti für den Tipp) [prbreak][/prbreak]

Getestet wurden die Clients und Technologien in sieben Kategorien unter anderem auf die Ende zu Ende Verschlüsselung, die Offenlegung des Codes (damit potentielle Schwachstellen gefunden werden können) und ob man die Kontakte auf Authentizität überprüfen kann.

Das Ergebnis zeigt, dass zum Beispiel Facetime und iMessage immerhin fünf der sieben Kriterien erfüllen und damit als relativ sichere Kommunikations-Werkzeuge gelten können, weil sie zum Beispiel eine verschlüsselte Ende zu Ende Kommunikation bieten. Populäre Tools wie WhatsApp und Skype erreichen hingegen nur zwei von sieben Punkten.

Dennoch lohnt sich ein genauerer Blick auf die Liste der getesteten Systeme. Je nach Anwendungsfall kann auch ein Tool wie Skype eine gesicherte Kommunikation ermöglichen, weil die Kommunikation immerhin verschlüsselt abläuft.

Die komplette Tabelle mit den Testergebnissen gibt es hier.

Bildschirmfoto 2014-11-05 um 15.06.19.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Korrekt. Dennoch ein ordentliches Ergebnis.
So wie Whatsapp immer zerfleischt wurde wundert's mich, dass sie überhaupt welche Kriterien erfüllen konnten. :D

Naja, ich nutz es trotzdem. Haben halt alle Freunde. Soll die NSA doch rumschnüffeln, wenn sie nichts besseres zu tun haben als sich den ganzen Unsinn durchzulesen, den wir uns nicht selten untereinander schreiben *lach*
 
Und genau das ist das Problem, dass es eben nur vermeintlicher Unsinn ist. Bis man es verbindet und Metadaten ausschlachtet.

Genauso schlimm finde ich die Aussage, man hätte nichts zu verbergen.


Gesendet von meinem iPhone mit Apfeltalk
 
Daten sind unwichtig; Metadaten sind jedoch Gold wert!
Und die werden durchaus auch verkauft; zumindest in den USA. Und früher oder später - wenn du dich um eine private Krankenversicherung bemühst zum Beispiel- wird es jemandem auffallen, dass du zu oft mit Leuten schreibst, die Polizei-Einträge wegen Kiffen haben. Außerdem wohnst du in nem schlechten Viertel. Und wenn deine Eltern dann noch Migranten sind - zack - 30% Aufschlag ;)
 
Ich denke wer sich im Neuland Internet aufhält , wird nie sicher sein. Da werden immer " 'Interessen' auf der anderen Seite stehen die dafür sorgen das es keine Privatsphäre geben wird.
 
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Was soll uns dieses Testergebnis sagen?

Klar, wir können uns jetzt wieder an den guten Softwarelösungen von Apple erfreuen und den anderen mit gehobenem Zeigefinger entgegentreten. In der Praxis sind iMessage und Facetime nur dann nützlich, wenn meine Gesprächspartner auch Devices von Apple verwenden.

Es bleibt mir gar nichts anderes übrig, als das unsichere, unkomfortable und unschöne Whatsapp zu nutzen, wenn ich mit meinen Freunden und Arbeitskollegen einige Nachrichten hin- und herschicken will.
 
Dazu müssen die aber keine Messages auswerten, oder? ;)
Das kommt drauf an, was du mit "die" meinst (NSA, Google, Facebook?) und was du mit "auswerten" meinst (Echtzeitüberwachung, Schlüsselwortsuche, Metadatenanalyse oder Speicherung auf Vorrat zur späteren Auswertung).
In jedem Fall jedoch sind die ausgewerteten Daten ("Eine Person kauft regelmäßig XY") ziemlich sinnlos ohne Metadaten. Allein schon, weil man mit genug Metadaten irgendwann weite Teile der Überwachung gar nicht mehr braucht, da mit Profilen und Metadatenanalyse zusammen ganz herrliche Statistiken errechnet werden können, mit denen man irgendwann recht gut sogar in die Zukunft wird sehen können.
Aber zum Glück haben wir nichts zu verbergen - und wenn es ein paar Terroristen erwischt, dann war es die Sache ja wert :)
 
Die
aus deinem Beispiel.
Aber erstens ist mehr immer besser (:D)
Und zweitens meinte ich ja, dass das Auswerten von Daten (Was wurde geschrieben) weniger wichtig ist, wie das von Metadaten (Wem wurde geschrieben).
Denn mal ehrlich: Aus 90% allen Geschriebenen kann man nichts Brauchbares herausfiltern - abzüglich 9% Insiderwiitzen bleibt da nicht viel für die ambitionierte private KV.
Aber zu wissen, mit wem der Typ so Kontakt hat... Muuuhahaha! :)
 
...
Es bleibt mir gar nichts anderes übrig, als das unsichere, unkomfortable und unschöne Whatsapp zu nutzen, wenn ich mit meinen Freunden und Arbeitskollegen einige Nachrichten hin- und herschicken will.
Du hast sogar zwei Möglichkeiten:
Erstens - deine Bekannten zu einem Alternativ-Messenger für 1,79€ überreden oder
Zweitens - deine Bekannten zu einem neuen Smartphone für 799 € überreden :D
 
Und grundsätzlich gibt es ein Postgeheimnis. Das leichtfertig aufzugeben, da es nie Privatsphäre gibt, ist das gleiche wie damals mit der Stasi, nur die mussten wirklich alles in ihren Händen haben. Da gab es die Privatsphäre auch nie..

Politisch momentan ja auch schön zu sehen:

Die einen arbeiten gegen NSA und Konsorten und bekommen von den anderen (die mit der NSA kooperieren) vorgehalten noch in der Stasizeit zu hängengeblieben zu sein. Untersuchungsausschüsse werden nicht informiert und stattdessen mit Klagen bedroht.

(Ja, die Grünen sind auch gegen die NSA aber die müssen jetzt mal mit den Linken "zusammen arbeiten/hängen")


Gesendet von meinem iPhone mit Apfeltalk
 
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Das ist sowieso dermaßen konfus, wie in der Politik reagiert wird. Da heißt es aus einem einzigen Munde mal, das Internet dürfe kein rechtsfreier Raum sein (richtig) und gleich drauf heißt es, eMails wären wie Postkarten, deshalb bräuchte man sich nicht wundern, wenn sie auf dem Weg geöffnet und gelesen würden (Was nichts daran ändert, dass eben diese Praxis illegal wäre - hallo Postgeheimnis). Schizophren...
 
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Daten sind unwichtig; Metadaten sind jedoch Gold wert!
Und die werden durchaus auch verkauft; zumindest in den USA. Und früher oder später - wenn du dich um eine private Krankenversicherung bemühst zum Beispiel- wird es jemandem auffallen, dass du zu oft mit Leuten schreibst, die Polizei-Einträge wegen Kiffen haben. Außerdem wohnst du in nem schlechten Viertel. Und wenn deine Eltern dann noch Migranten sind - zack - 30% Aufschlag ;)
Sowas geht schon heute, ganz ohne NSA. Nennt sich Schufa.
 
Bei meiner Bank musste ich unterschreiben, damit die bei der Schufa nachfragen.
Davon abgesehen sind auch das nur normale Datensätze bei der Schufa. Mit den wirklich intelligenten Systemen hat das nichts zu tun.
 
Du hast sogar zwei Möglichkeiten:
Erstens - deine Bekannten zu einem Alternativ-Messenger für 1,79€ überreden oder
Zweitens - deine Bekannten zu einem neuen Smartphone für 799 € überreden :D
Hat beides leider nicht funktioniert.

Dann bleibt wohl nur noch die dritte Möglichkeit. Neue Freunde suchen.
 
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