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Magazin Google Play Music: iPad-Version soll kurz vor Veröffentlichung stehen

Philipp Schwinn

Herrenhut
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Mit Google Play Music hat der Apple-Konkurrent bereits vor einiger Zeit eine Alternative für iTunes Match vorgestellt, die zudem kostenlos ist. Ähnlich wie bei Apples Musik-Cloud lassen sich lokale Musiktitel auf die Server laden und stehen somit überall zur Verfügung – Google erlaubt allerdings nur 20.000 Songs abzugleichen, bei Apple sind es 25.000. Bereits seit November 2013 steht auch eine iPhone-App bereit um den Dienst auch auf Apple-Geräten nutzen zu können. Die Applikation ermöglicht es auch, Musik auf dem Gerät zu speichern um sie ohne Netzverbindung bspw. auch unterwegs nutzen zu können und tritt somit auch in direkte Konkurrenz mit der regulären Musik-App auf dem iPhone. Denn im Gegensatz zu dieser kann Google Play Music, ähnlich wie iTunes auf einem Computer, die aktuelle Wiedergabeliste bearbeiten.[prbreak][/prbreak]

Betrachtet man die Rezessionen im iTunes App Store wird schnell deutlich, dass Nutzer vor allem eines fordern: eine iPad-Version des Programms. Und genau diese soll bereits kurz vor der Veröffentlichung stehen, dies meldet 9to5mac in Bezug auf ihnen zugespielte Informationen. Das Layout hält sich in den übermittelten Screenshots an die iPhone-App, welche wiederum im Layout sehr ähnlich zur regulären Android-Variante ist.

play music ipad.png play music ipad2.png
So soll die App auf dem iPad aussehen​

Ebenfalls hingewiesen wurden die Kollegen auf den Umstand, dass die momentan im App Store stehende Version des Programms bereits eine Universal-App für iPhone und iPad darstellt. Ändert man nämlich in der info.plist-Datei von Google Play Music den Wert für ‘UIDeviceFamily’ von 1 (Repräsentant für das iPhone) auf 2 (Repräsentant für das iPad), zeigt die App das Layout, welches auf den Screenshots bereits zu sehen ist.

Wann Google die Version für Apples Tablets freigeben wird ist unklar. Allerdings deutet alles auf einen baldigen Start hin. Empfangen lässt sich ebenfalls der Streaming-Dienst ‘All Access’ der in Konkurrenz zu Spotify und gewisser Weise auch zu iTunes Radio tritt.

via 9to5mac
 
Denkt ihr, Apple zieht nach und macht iTunes Match preiswerter?
Ich mag den Service und 25 Euro im Jahr sind auch nicht der Burner, aber 'gratis' klingt halt immer gut.
Bisher hält mich einfach die Integration in alle Apple Produkte.

Habt ihr direkte Vergleiche von iTunes Match zu Google Play Music? Wäre dankbar.

Grüße, Tobi
 
iTunes findet deutlich mehr Musik im Store, Google lädt fast alles hoch.

Sonst gibt es eigentlich kaum Unterschiede. Google trennt auf mobilen Geräten strikter Streaming und Download. iOS hält die Daten ja trotz Streaming irgendwo im Cache.

Und von Google Play Music gibt es keine Desktop-Anwendung.
 
Denkt ihr, Apple zieht nach und macht iTunes Match preiswerter?
Ich würde sagen... eher nicht. Wie Philipp schon schrieb, Apple hat deutlich mehr Musik im Angebot, wodurch sich der Preis noch rechtfertigen lässt.

Außerdem decken die Kosten für das Abo von Apple ja nicht nur iTunes Match ab, sondern auch die Kosten für ein werbefreies iTunes Radio.

Und ich vermute sehr stark, dass in den Abo-Kosten in Zukunft auch die Nutzung von Apples geplantem Streaming-Dienst enthalten ist, um in iTunes Radio dann einzelne Songs direkt auswählen und abspielen zu können, ohne dafür bezahlen zu müssen.

Damit würde das Abo von Apple in eine echte Musik-Flatrate umgewandelt.

Perspektivisch rechne ich also eher noch mit einer leichten Preiserhöhung als mit einer Preissenkung. Sollte der Preis gleich bleiben, wäre es im Gegensatz zu Google Play Music, Spontify etc. ein extrem gutes Angebot.
 
iTunes Match ist schon ok. Man darf nicht vergessen dass Apple matcht und google nur hochlad! Was u.a. Bei meiner Sammlung extrem nervig wäre, wenn nicht sogar unmöglich! Ich habe alle meine CDs und viele vinyls im laufe der jahre gerippt und komme mittlerweile auf rund 21000 Songs nah im Limit vom iTunes Match! So ist das halt wenn man fast 1600cds sein eigen nennt (fast alles gebrauchtkäufe über die jahre - 1986>heute) von vinyls ganz abgesehen die auch fast eine komplette Wand einnehmen. Daher haben streamingdienste bei mir auch Null Chance jemals Geld zu bekommen! Und ehrlich? Wer will so eine Masse hochladen? Ein dank an Apple das es match gibt!
 
Denkt ihr, Apple zieht nach und macht iTunes Match preiswerter?
Ich mag den Service und 25 Euro im Jahr sind auch nicht der Burner, aber 'gratis' klingt halt immer gut.
Bisher hält mich einfach die Integration in alle Apple Produkte.

Habt ihr direkte Vergleiche von iTunes Match zu Google Play Music? Wäre dankbar.

Grüße, Tobi

25€ sind doch gut investiert für so einen Dienst. Bei Google ist das Angebot zudem auch nicht gratis. Du bezahlst nur anders.
 
iTunes Match ist für meine persönlichen Zwecke schon ideal, besser als Spotify und co. Mich nervt nur der unfassbar langsame Upload.


Sent from my iPhone using Apfeltalk mobile app
 
So ist das halt wenn man fast 1600cds sein eigen nennt (fast alles gebrauchtkäufe über die jahre - 1986>heute) von vinyls ganz abgesehen die auch fast eine komplette Wand einnehmen. Daher haben streamingdienste bei mir auch Null Chance jemals Geld zu bekommen!
Damit dürftest du aber zur Minderheit gehören, bei denen das so aussieht.
 
Ich bin Musiksammler, verwende aber gerne einen Streamingdienst um in neue Gruppen reinzuhören. Zwar hatte ich iTunes Match, aber habe es nicht verlängert. Sowohl Apple als auch Google sammeln Daten über meine Musiksammlung und schlagen mir Kaufempfehlungen vor. Apple verlangt mit iTunes Match aber noch darüber hinaus 25 Euro, während Google meine Daten reichen.

Wenn iTunes Radio in Österreich verfügbar wäre, müsste ich mir bei iTunes Match-Abo keine Werbung anhören. Aber fürs Musikentdecken habe ich bereits einen Streaming-Dienst. Daher bietet für mich iTunes Match keinen Mehrwert.

Ich finde es schon frech, wenn Apple sich für seine teuren Geräte auch noch deren Dienste bezahlen lässt, während das die Konkurrenz frei macht. Mit den Daten bezahlt man dabei sowohl bei Google als auch bei Apple.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt drauf an, inwiefern die Daten ausgewertet werden dürfen. Das Sammeln alleine ist bei solchen Diensten unumgänglich; "bezahlen" wird man mit seinen Daten aber nur, wenn die auch anderweitig zu Geld gemacht werden können.