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MacBook Pro 2012 - Aufrüstung RAM und SSD - kurze Erfahrung

Nordlicht01

Carola
Registriert
22.08.12
Beiträge
114
Hallo, gestern habe ich mein MacBook Pro Mitte 2012 aufgerüstet. Die 8 GB Arbeitsspeicher und die 750 GB HDD wurden ausgetauscht.

Eingebaut wurden 16 GB (2 x 8GB) Samsung 8 GB 204 pin DDR3-1600 und eine Samsung 1 TB 840 EVO Basic SSD.

Einbau und Inbetriebnahme waren vollkommen problemlos. Ich hatte die SSD in ein externes Gehäuse eingebaut und über USB an das MacBook angeschlossen. Die SSD wurde formatiert und die HDD mit Carbon Copy Cloner auf die SSD geklont. Dabei wurde auch eine Recovery-Partition auf der SSD angelegt.

Nachdem das Klonen beendet war, habe ich das MacBook vom Netz getrennt, aufgeschraubt und den rückwärtigen Deckel abgebaut. Dann noch schnell ein Griff an die Heizung und die Speicherriegel nebst Platten ausgetauscht. Anschließend das MacBook wieder verschlossen und neu gestartet. Es startete sehr schnell und problemlos. Der Speicher wurde erkannt.

Danach habe ich auf der SSD eine zweite Partition angelegt (DOS) und mit dem Label "Windows" benannt. Dann habe ich mit Winclone mein Backup meiner Windowspartition zurückgespielt. Das Macbook danach von der neuen Boot Camp Partition gestartet und auch Windows lief sauber. Auch hier wurden Platte und Speicher erkannt.

Die ganze Aktion (ohne das Kopieren von HD auf SSD) war schneller erledigt als ich gedacht habe.

Und einen Tag später?

Das MacBook Pro rockt. Neustart in 6-7 Sekunden. Lightroom startet in wenigen Sekunden und Windows über Parallels ist jetzt ein "Traum". Die virtuelle Maschine hat weiter 3 GB Arbeitsspeicher; werde den wohl auf 4 GB erhöhen. Das Umschalten / Wechseln zwischen Windows und Mavericks läuft wesentlich schneller. Selbst der Start von Windows innerhalb der virtuellen Maschine ist wesentlich schneller als vorher . In der virtuellen Maschine haben RAM und SSD einen Leistungsindex von 7,9.

Und ansonsten? Das MacBook ist gefühlt wie neu. Das System läuft einfach rund und wirklich spürbar schneller. Hatte gestern mal nachsehen. In der Spitze waren 9,5 GB Arbeitsspeicher ausgelastet. Na und? Sind ja noch über 6 GB "Reserve" da.

Also das Fazit: Die Aufrüstung war nicht billig aber preiswert im Sinne von es hat sich gelohnt.

Warum schreibe ich das hier? Als "Ermunterung" im Sinne eines "traut Euch" für, die am Überlegen sind.

War es schwierg? Nein und ich bastle nicht jeden Tag am Rechner rum.

Ich würde mal behaupten, dass jeder mit ein wenig Geschick das hinbekommt.

Viele Grüße

Nordlicht
 
Schöner Bericht, danke für's Teilen!
 
Da ist mein MacBook Pro MID2010 kaum langsamer ... ;-) So ne SSD ist schon was Feines.
 
Hallo Nordlicht01,

kann Dir nur zustimmen. Der Wechsel von Ram und Festplatte/SSD war leichter als gedacht.

Leute...Traut euch! :-)
 
Was haben denn deine verbauten Teile gekostet?
Lohnen sich denn die 16 GB Ram?
 
Mein, nicht mehr vorhandenes, MB Pro 13,3“ early 2011 habe ich auch auf dem selben Weg auf 16GB RAM und um eine Samsung EVO 512GB aufgerüstet. Es war einfach und hat auch Spaß gemacht. Das Arbeiten ging nun eindeutig leiser und schneller von der Hand. Umsteigen musste ich irgendwann trotzdem, da auch die Aufrüstung die mit meiner neuen Arbeit gestiegene Leistungsanforderung irgendwann nicht mehr kompensieren konnte.
Halte ich mir nun jedoch den Wiederverkaufswert des aufgerüsteten MB Pro vor Augen, so muss ich sagen das es sinniger gewesen wäre etwas länger zu sparen und ein vergleichsweise aufgerüstetes MB Pro zu kaufen.
 
Dem Kaiser zum Gruße und auch ein "Hallo" an _123test_,

ihr schreibt beide von den EVO-Festplatten von Samsung. Wodurch zeichnen diese sich aus? Heben sie sich vllt sogar durch bestimmte Vorteile von der schwer zu vergleichenden Masse der angebotenen SSD ab?

LG

TC