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Im Gespräch mit dem The Wall Street Journal erzählt Softwareentwickler Greg Christie, dass er im Jahr 2004 – rund drei Jahre vor der Veröffentlichung – zum ersten Mal in das iPhone-Projekt eingeweiht worden sei, das damals noch unter dem Codenamen „Project Purple“ bekannt war. Geplant war ein Smartphone mit Touchscreen und eingebautem iPod, an dem Christie, gemeinsam mit einem „extrem kleinem“ Team, gearbeitet hat. Anfang Februar 2005 soll sich Steve Jobs mit den aktuellen Fortschritten jedoch unzufrieden gezeigt haben. Er gab dem Team ein zweiwöchiges Ultimatum: Entweder sie präsentieren bis dahin visionäre Ideen für das Smartphone, oder sie werden vom Projekt abgezogen.[prbreak][/prbreak]
Angespornt von der kurzen Frist entwickelte das Team Ideen, die bis heute das Betriebssystem der iPhones und auch anderer Smartphones definieren – wie etwa dem Swipe to Unlock. Die Verantwortlichen von Project Purple trafen sich damals zweiwöchentlich mit Jobs, um ihn über die neuesten Fortschritte zu informieren. Die Geheimhaltung über das Projekt war Jobs dabei sehr wichtig. Wie Christie erzählt, sollen die Meetings in fensterlosen Räumen stattgefunden haben, um die Entwicklungen vor fremden Blicken zu schützen. Wenn Mitarbeiter daheim an dem Projekt weitergearbeitet haben, musste das in einem abgesonderten Teil des Hauses sein und alle Bilder des Telefons mussten verschlüsselt werden.
Jobs Begeisterung über die Software-Möglichkeiten des iPhones sei immer weiter gestiegen, so Christie. Er selbst habe dann damit begonnen, seine Ideen umzusetzen. Als Beispiel wird die Mail-App genannt, die bis kurz vor der Präsentation des iPhone im Januar 2007 noch zweigeteilt war – auf der einen Seite die E-Mail-Nachricht, auf der anderen Seite Informationen über den Absender. „Steve sagte, es sei dämlich, einen so kleinen Bildschirm nochmals zu teilen“, so Christie. „Er war von Details besessen.“
Bild via Gordon Mei (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten
Via Der Standard, AppleInsider
Angespornt von der kurzen Frist entwickelte das Team Ideen, die bis heute das Betriebssystem der iPhones und auch anderer Smartphones definieren – wie etwa dem Swipe to Unlock. Die Verantwortlichen von Project Purple trafen sich damals zweiwöchentlich mit Jobs, um ihn über die neuesten Fortschritte zu informieren. Die Geheimhaltung über das Projekt war Jobs dabei sehr wichtig. Wie Christie erzählt, sollen die Meetings in fensterlosen Räumen stattgefunden haben, um die Entwicklungen vor fremden Blicken zu schützen. Wenn Mitarbeiter daheim an dem Projekt weitergearbeitet haben, musste das in einem abgesonderten Teil des Hauses sein und alle Bilder des Telefons mussten verschlüsselt werden.
Jobs Begeisterung über die Software-Möglichkeiten des iPhones sei immer weiter gestiegen, so Christie. Er selbst habe dann damit begonnen, seine Ideen umzusetzen. Als Beispiel wird die Mail-App genannt, die bis kurz vor der Präsentation des iPhone im Januar 2007 noch zweigeteilt war – auf der einen Seite die E-Mail-Nachricht, auf der anderen Seite Informationen über den Absender. „Steve sagte, es sei dämlich, einen so kleinen Bildschirm nochmals zu teilen“, so Christie. „Er war von Details besessen.“
Bild via Gordon Mei (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten
Via Der Standard, AppleInsider

Für uns ist es einfach selbstverständlich, dass das iPhone (oder auch andere Produkte) genau so herausgekommen ist (sind). Aber man vergisst immer dabei, dass das Endergebnis, das wir zu Gesicht bekommen, ein langwieriger Entwicklungsprozess war, der viele Diskussionen, Entscheidungen, Verwerfung von Plänen u.a. hinter sich hatte. Wenn man das so im Nachhinein erfährt, wie das damals abgelaufen ist, bekommt man so ein komisches Gefühl und denkt darüber nach: " Wie wäre es gewesen, wenn die Idee den Entwicklern nicht gekommen wäre ?" oder ähnliche Fragen/Überlegungen 