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Dem The Wall Street Journal stand Tim Cook für ein ausführliches Interview Rede und Antwort. Darin spricht der CEO von Apple unter anderem darüber, ob sich der Kampf zwischen Mac und Windows am Smartphone-Markt wiederholen wird und das iPhone nur eine Art Nischenprodukt – wie es heute teilweise beim Mac der Fall ist – sein wird. Außerdem spricht Cook über die Wachstumschancen, die Innovationskraft des Unternehmens und den Smartphone-Markt.[prbreak][/prbreak]
Bild von Valery Marchive (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten
[h2]„Android ist wie Europa“[/h2]
Den Grund, warum Apple damals den Kampf gegen Microsoft verloren hat, sieht Cook unter anderem in den verfügbaren Programmen. Es habe damals einen riesigen Unterschied in der Zahl der für Mac und Windows erhältlichen Applikationen gegeben und diese Differenz sei immer weiter gewachsen. Er denkt nicht, dass sich die Geschichte am Smartphone-Markt wiederholen werde. Für iOS gibt es über eine Million Apps, mehr als die Hälfte davon ist für das iPad optimiert. Die Android-Konkurrenz kommt bei den Tablet-Apps nur auf einen kleinen Bruchteil dieser Zahlen.
Außerdem sei Windows „so etwas wie ein Ding“ gewesen. Android aber sei wie Europa – viele eigenständige Länder unter einem Hut. Cook stellt dabei die Frage, wie viele Kunden von Kindle-Tablets wohl wüssten, dass sie eigentlich Android verwenden. Auch Samsung nennt er als Beispiel, die Android mit immer mehr eigener Software anpassen würden. Der derzeitige Smartphone-Markt lasse sich mit dem damaligen PC-Markt nicht vergleichen. „Es ist wie Tag und Nacht“, so Cook.
[h2]Der Mac bleibt weiterhin wichtig[/h2]
Obwohl die PC-Verkäufe in den letzten Quartalen rückläufig sind und die Post-PC-Ära rund um Tablets eingeläutet wurde, wird Apple weiterhin an den Macs festhalten. „Wir haben schon früh vorhergesagt, dass der Tablet-Markt größer als der PC-Markt sein wird. Wenn überhaupt, passiert dies früher, als wir gedacht haben“, so Cook. Trotzdem setze man enorme Mengen an Talent und Mitarbeitern für die Entwicklung von Macs ein. Man arbeite an einigen sehr coolen Dingen, verrät der CEO von Apple.
Von fehlender Innovation möchte Tim Cook nichts wissen. Die Innovationskraft sei bei Apple wohl auf, aber es sei noch mehr möglich. Für dieses Jahr wurden bereits Produkte in neuen Kategorien angekündigt. „Ich denke niemand vernünftiges würde behaupten, dass diese in keine neue Kategorie fallen“, so Cook. Noch sei man bei Apple aber noch nicht bereit, diese öffentlich vorzustellen. Einen genauen Zeitrahmen nennt Cook nicht.
[h2]Die „echten Smartphones“[/h2]
Aber auch an den bestehenden Produktlinien soll weiter gearbeitet werden. Produkte wie das iPhone haben ihren Zenit noch nicht erreicht. Erst im vergangenen Quartal verzeichnete Apple einen Umsatzrekord und Rekorde bei den verkauften iPhones und iPads. Noch immer gebe es laut Cook viele Kunden, die sogenannte Feature Phones – also normale Mobiltelefone ohne smarte Funktionen – kaufen würden. Auch würden viele Smartphone-Kunden ihre Geräte wie Feature Phones verwenden. Diese Kunden sieht Cook als potentielle Käufer für „echte Smartphones“ – wie das iPhone.
Aufgrund dieser Unterteilung – Feature Phones, Smartphones die wie Feature Phones verwendet werden und echten Smartphones – hält Cook auch nicht viel von den Vergleichen von Marktanteilen. Für ihn sei nur eine Kategorie relevant, die der echten Smartphone-Kunden, die ihre Geräte auch als solche verwenden. Und in dieser Kategorie sei Apple in den USA, Kanada und Japan auf Platz eins, in den wichtigsten übrigen Regionen auf Platz zwei. Nur um den Marktanteil zu steigern, werde Apple jedoch keinen Ramsch („junk“) herstellen oder gar das Logo von Apple auf andere Produkte kleben.
Tim Cook wurde vom WSJ auch auf ein größeres Display für das iPhone – angeblich eine der Änderungen für das kommende iPhone 6 – angesprochen. Zwar wurde – wie zu erwarten – nichts bestätigt, eine definitive Absage erteilt Cook einem iPhone mit größerem Bildschirm aber auch nicht. Solange die Technologie dafür nicht bereit sei, wolle man kein iPhone mit größerem Bildschirm anbieten. „Das bedeutet nicht, dass wir es niemals machen werden“, so Cook. Man müsse beachten, dass nicht nur die Größe des Displays zähle. Auch die Auflösung, Klarheit, Kontrastwerte und Zuverlässigkeit dürfe man nicht außer Acht lassen. Ob es wohl in diesem Herbst schon soweit sein wird?
Via The Wall Street Journal
Bild von Valery Marchive (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten
[h2]„Android ist wie Europa“[/h2]
Den Grund, warum Apple damals den Kampf gegen Microsoft verloren hat, sieht Cook unter anderem in den verfügbaren Programmen. Es habe damals einen riesigen Unterschied in der Zahl der für Mac und Windows erhältlichen Applikationen gegeben und diese Differenz sei immer weiter gewachsen. Er denkt nicht, dass sich die Geschichte am Smartphone-Markt wiederholen werde. Für iOS gibt es über eine Million Apps, mehr als die Hälfte davon ist für das iPad optimiert. Die Android-Konkurrenz kommt bei den Tablet-Apps nur auf einen kleinen Bruchteil dieser Zahlen.
Außerdem sei Windows „so etwas wie ein Ding“ gewesen. Android aber sei wie Europa – viele eigenständige Länder unter einem Hut. Cook stellt dabei die Frage, wie viele Kunden von Kindle-Tablets wohl wüssten, dass sie eigentlich Android verwenden. Auch Samsung nennt er als Beispiel, die Android mit immer mehr eigener Software anpassen würden. Der derzeitige Smartphone-Markt lasse sich mit dem damaligen PC-Markt nicht vergleichen. „Es ist wie Tag und Nacht“, so Cook.
[h2]Der Mac bleibt weiterhin wichtig[/h2]
Obwohl die PC-Verkäufe in den letzten Quartalen rückläufig sind und die Post-PC-Ära rund um Tablets eingeläutet wurde, wird Apple weiterhin an den Macs festhalten. „Wir haben schon früh vorhergesagt, dass der Tablet-Markt größer als der PC-Markt sein wird. Wenn überhaupt, passiert dies früher, als wir gedacht haben“, so Cook. Trotzdem setze man enorme Mengen an Talent und Mitarbeitern für die Entwicklung von Macs ein. Man arbeite an einigen sehr coolen Dingen, verrät der CEO von Apple.
Von fehlender Innovation möchte Tim Cook nichts wissen. Die Innovationskraft sei bei Apple wohl auf, aber es sei noch mehr möglich. Für dieses Jahr wurden bereits Produkte in neuen Kategorien angekündigt. „Ich denke niemand vernünftiges würde behaupten, dass diese in keine neue Kategorie fallen“, so Cook. Noch sei man bei Apple aber noch nicht bereit, diese öffentlich vorzustellen. Einen genauen Zeitrahmen nennt Cook nicht.
[h2]Die „echten Smartphones“[/h2]
Aber auch an den bestehenden Produktlinien soll weiter gearbeitet werden. Produkte wie das iPhone haben ihren Zenit noch nicht erreicht. Erst im vergangenen Quartal verzeichnete Apple einen Umsatzrekord und Rekorde bei den verkauften iPhones und iPads. Noch immer gebe es laut Cook viele Kunden, die sogenannte Feature Phones – also normale Mobiltelefone ohne smarte Funktionen – kaufen würden. Auch würden viele Smartphone-Kunden ihre Geräte wie Feature Phones verwenden. Diese Kunden sieht Cook als potentielle Käufer für „echte Smartphones“ – wie das iPhone.
Aufgrund dieser Unterteilung – Feature Phones, Smartphones die wie Feature Phones verwendet werden und echten Smartphones – hält Cook auch nicht viel von den Vergleichen von Marktanteilen. Für ihn sei nur eine Kategorie relevant, die der echten Smartphone-Kunden, die ihre Geräte auch als solche verwenden. Und in dieser Kategorie sei Apple in den USA, Kanada und Japan auf Platz eins, in den wichtigsten übrigen Regionen auf Platz zwei. Nur um den Marktanteil zu steigern, werde Apple jedoch keinen Ramsch („junk“) herstellen oder gar das Logo von Apple auf andere Produkte kleben.
Tim Cook wurde vom WSJ auch auf ein größeres Display für das iPhone – angeblich eine der Änderungen für das kommende iPhone 6 – angesprochen. Zwar wurde – wie zu erwarten – nichts bestätigt, eine definitive Absage erteilt Cook einem iPhone mit größerem Bildschirm aber auch nicht. Solange die Technologie dafür nicht bereit sei, wolle man kein iPhone mit größerem Bildschirm anbieten. „Das bedeutet nicht, dass wir es niemals machen werden“, so Cook. Man müsse beachten, dass nicht nur die Größe des Displays zähle. Auch die Auflösung, Klarheit, Kontrastwerte und Zuverlässigkeit dürfe man nicht außer Acht lassen. Ob es wohl in diesem Herbst schon soweit sein wird?
Via The Wall Street Journal
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