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US-Hochschule verklagt Apple wegen A7-Prozessor

Philipp Schwinn

Herrenhut
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Die Universität von Wisconsin hat den Konzern Apple verklagt, da dieser ein Patent verletzen soll, welches die Hochschule innehält. Konkret thematisiert wird ein Verfahren, das die Energieeffizienz von Mikroprozessoren steigern soll, indem der verbaute Chip anstehende Prozesse anhand vorhergehender Aufgaben prognostiziert. Dadurch können benötigte Daten im Speicher behalten werden um unnötige Schreib- und Leseoperationen zu vermeiden. Rechtliche Schritte eingeleitet hat nun die für Patent-Lizensierungen zuständige Wisconsin Alumni Research Foundation. Entwickelt wurde die Technologie von einer Arbeitsgruppe an der genannten Universität, die dafür sogar mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Die Hochschule bezeichnet das Verfahren auch als "Meilenstein im Feld der Computerprozessor-Architektur".[prbreak][/prbreak]

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Apple wird nun vorgeworfen genau dieses Verfahren unerlaubt im A7-Chip implementiert zu haben, der neben dem iPhone 5s auch im iPad Air sowie im iPad Mini mit Retina Display verbaut ist. Der kalifornische Konzern wird zudem beschuldigt wissentlich gehandelt zu haben, da die nun bestrittene Technologie von Apple in eigenen Patenten mehrfach zitiert oder darauf verwiesen wird.

Die klagende Stiftung verlangt neben einer Schadensersatzzahlung auch ein Verbot einer unlizensierten Weiternutzung der Technologie. Unwahrscheinlich ist, dass es einen Verkaufsstopp geben wird, da Apple im gerechtfertigten Fall wohl eher eine erlaubte Nutzung durch den Erwerb einer Lizenz anstreben wird.

via AppleInsider
 
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Könnten wir mal bei Apfeltalk darüber abstimmen, ob wir es als Community für lesenswert halten, wenn Apple wieder von irgendwen verklagt wird oder Apple selbst irgendwen verklagt? Ich werde dieser ganzen Irgendwer-hat-irgendwen-wegen-irgendwas-verklagt-Meldungen langsam überdrüssig. Inbesondere wenn es um irgendwelche Patente geht...

Ich weiß, ich brauche sie nicht zu lesen und nicht zu kommentieren aber alleine ihre Anweisenheit..... ;)
 
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Naja finde es schon interessant zu wissen, wenn Apple (wissentlich?!?) Patente verletzt.
Vor allem wenn es sich um ein Patent von einer Universität handelt, das lässt Apple nicht gerade in gutem Licht darstehen.
Die Uni die Forschung machen lassen und sich dann kostenlos dran bedienen...
Wenn es sich um Patenttrolle handelt ist das doch nochmal eine andere Sache (moralisch) finde ich.
 
@iDesign
Sorry, wir arbeiten schon an einer Möglichkeit, jedem Nutzer nur genau die Inhalte und Texte zu präsentieren, die er auch lesen möchte. Vielleicht verwerfen wir das auch wieder und nehmen jedem Nutzer nicht die Entscheidung ab was er lesen möchte und was nicht, sondern lassen Jeden selbst selektieren.
 
Vielleicht reicht ja eine Ampel:
Rot - Vorsicht, der Beitrag läßt Apple nicht ganz in strahlendem Weiß erstrahlen
Gelb - Apples Mitbewerber kommen schlecht weg
Grün - Apple ist super, weil ...
 
Ich find es interessant!

Ihr Mods seit super :D


Sent from my iPhone
 
Ich weiß, dass man Kritik gegenüber der Redaktion oder gegenüber der redaktionellen Inhalte nicht sonderlich gerne sieht. Dennoch sollte man sich sachlich mit einer Kritik auseinanderzusetzen. Denn so unberechtigt war sie wahrlich nicht.

Wir wissen alle, dass das Patentsystem insbesondere in den USA sehr fragwürdig ist. Statt das Aufkommen einer Patentstreitigkeit, den Werdegang und das Ergebnis separat in jeweils einen Artikel zu veröffentlichen, halte ich es für deutlich sinnvoller, wenn dies nach Abschluss der Patentstreitigkeiten in einem Beitrag zusammengefasst wird.

Ferner bezieht sich meine Kritik nicht auf Beiträge, die Apple in einem schlechten Licht darstellen lässt. Wie die Interpretation zustande gekommen ist, ist mir nicht ersichtlich. Es geht lediglich um die Berichterstattung von streitigen Verfahren wegen einer Patentverletzung, die bisweilen sogar sehr absurd sind. Das mag im obigen Fall vielleicht anders sein.

Vielleicht wäre es aber wirklich eine nutzerfreundliche Idee, die Artikel in Kategorien einzuteilen, die der Nutzer in den Einstellungen ein- oder ausblenden kann. Ideologie, ich weiß. Aber ich bin ja schon mal dankbar, dass keine Theorien mehr á la "Cars 2 ist eine Anspielung auf Siri" veröffentlicht werden.
 
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Man sollte auch bedenken, dass man selbst mit bester Absicht in die Patentfalle tappen kann. Ein Patent verletzt man recht schnell, und zwar schon ohne wirklich "zu klauen". Bei der Anzahl der Forscher und Entwickler auf der Welt ist es statisch sehr wahrscheinlich, dass mehrere Personen für ein Problem nahezu die gleiche Lösung entwickeln. Die Chance, bei einer Patentrecherche ein vorhandenes Patent für die eigene Idee zu entdecken, ist ebenfalls relativ hoch.
Von daher ist der Patentschutz in der heutigen Form im Allgemeinen, und in der US-Form im Besonderen, nicht mehr zeitgemäß und erfüllt seinen Zweck nicht mehr. Patente sind gar kontraproduktiv für ihren eigentlich angedachten Schutzzweck.
 
halte ich es für deutlich sinnvoller, wenn dies nach Abschluss der Patentstreitigkeiten in einem Beitrag zusammengefasst wird.
Da sich Patentstreitigkeiten u. U. sehr lange hinziehen, wäre die Meldung auf AT erst - im Vergleich zu anderen News-Portalen - sehr spät zu finden.
Das würde dann die Kritiker auf den Plan rufen, die lautstark mosern, das hätte doch schon vor Wochen/Monaten/Jahren auf Seite Irgendwas gestanden und ob denn die Redaktion Winterschlaf hält.

Man kann es eben nicht allen recht machen.
 
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Könnten wir mal bei Apfeltalk darüber abstimmen, o
Und wer soll da abstimmen?
Für die Abstimmung zum letzten Weihnachtslogo haben sich ca. 350 Leute interessiert.
Das ist eine Zahl, die ich bei knapp 95.000 registrierten Apfeltalkern für völlig un-repräsentativ halte.
Und davon sollen die grundlegenden Arbeitsvorgaben der Redaktion abhängig gemacht werden?
Dann sollen die Jungs doch lieber wie bisher ihrem Herzen folgen.
 
Man kann natürlich die Beteiligung an einer Weihnachtslogo-Abstimmung nicht gleich auf alle zukünftigen Abstimmungen übertragen. Ich habe mich beispielsweise auch nicht an dieser Abstimmung beteiligt. Das sehe aber wahrlich anders aus, wenn es um redaktionelle Inhalte oder administrative Veränderungen ginge.

Registrierte Mitglieder - Aktive Mitglieder = Tatsächliche Mitglieder

Ich finde man kann Mitglieder nicht als tatsächliche Mitglieder dazu zählen, die sich zwar irgendwann mal registiert haben aber seit langem nicht mehr aktiv sind. Sicher lesen viele Menschen die Neuigkeiten auf Apfeltalk.de ohne angemeldet zu sein. Es wäre sodann aber gerade der Anreiz oder der Vorteil einer Mitgliedschaft, wenn man über die Inhalte in gewisser Hinsicht mitbestimmen könnte. Also quasi von der Community und für die Community.

Aber das wäre wohl eine Grundsatzdiskussion, wie man Apfeltalk.de grundsätzlich gestalten möchte.
 
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Es wäre sodann aber gerade der Anreiz oder der Vorteil einer Mitgliedschaft, wenn man über die Inhalte in gewisser Hinsicht mitbestimmen könnte.
Du stellst dir das zu einfach vor. Viele nehmen nicht einmal die Anmeldehürde in Kauf, um hier Kommentare zu verfassen. Die sollen sich dann bei einer Umfrage, wo es darum geht, ob in Zukunft über Patentstreitigkeiten berichtet werden soll, extra bei Apfeltalk registrieren? Eine solche Umfrage würde außerdem nie das tatsächliche Meinungsbild darstellen, außer man verpflichtet Nutzer zur Teilnahme. Du brauchst dich ja nur bei diversen Umfragen im Forum umsehen. Wenn es danach ginge, wären z.B. 1/3 der verkauften iPhones fehlerhaft.
 
Finde so etwas immer Schwachsinn, der A7 wurde schon vor langer Zeit vorgestellt, ist mittlerweile in 3 Produkten verbaut. Da kann man nicht irgendwann mal, später anfangen und sagen, ja hey.. ne, eigentlich geht das ja, so nicht. Wenn solche Sachen natürlich immer die Hose gehen, dann meldet sich keine Sau, aber wenn daraus Ruhm und Geld gemacht wird, kommt jeder Penner angeschissen und meint er hat da irgendwo mit dran gearbeitet. Hoffe die kriegen von den Apple Anwälten mal gezeigt, wo der Hammer kreist.
 
Du stellst dir das zu einfach vor. Viele nehmen nicht einmal die Anmeldehürde in Kauf, um hier Kommentare zu verfassen. Die sollen sich dann bei einer Umfrage, wo es darum geht, ob in Zukunft über Patentstreitigkeiten berichtet werden soll, extra bei Apfeltalk registrieren? Eine solche Umfrage würde außerdem nie das tatsächliche Meinungsbild darstellen, außer man verpflichtet Nutzer zur Teilnahme. Du brauchst dich ja nur bei diversen Umfragen im Forum umsehen. Wenn es danach ginge, wären z.B. 1/3 der verkauften iPhones fehlerhaft.
Gut. Endlich habe ich eine Antwort auf meinen Vorschlag, mit dem ich auch etwas anfangen kann.

Wenn die Administration tatsächlich der Ansicht ist, dass die Umfragen nicht den gewünschten Effekt erzielen, weil z. B. zu wenige Mitglieder auch abstimmen würden oder aber weil ein Großteil der Leser gar nicht erst registriert ist, dann ist das die Begründung dafür, warum eine freiwillige Meinungsumfrage nicht durchgeführt werden kann, um redaktionelle Inhalte zu selektieren.

Das ist dann widerrum eine sachliche Auseinandersetzung mit Kritik und einem Verbesserungsvorschlag.
 
Jetzt, da alle Meinungsverschiedenheiten geklärt sind können wir ja wieder zum Thema zurückkehren:
Irgendwie muss das Geld für die Mac Pro-Ausstattung der EDV-Räume ja wieder reinkommen ;)
 
Und wer soll da abstimmen?
Für die Abstimmung zum letzten Weihnachtslogo haben sich ca. 350 Leute interessiert.
Das ist eine Zahl, die ich bei knapp 95.000 registrierten Apfeltalkern für völlig un-repräsentativ halte.
Und davon sollen die grundlegenden Arbeitsvorgaben der Redaktion abhängig gemacht werden?
Dann sollen die Jungs doch lieber wie bisher ihrem Herzen folgen.


Woran es wohl liegt, daß sich nur 350 Leute an einer solchen Abstimmung beteiligen....?
Die jährliche Abstimmung über das Weihnachtslogo ist ja auch selten langweilig und völlig unwichtig.
Und vor allem, was hat das mit dem eigentlichen Thema Apple/Mac zu tun?
Weshalb wiederholt man das jedes Jahr, wenn es kaum jemanden interessiert?

Ich gewinne anhand der bisherigen Admin-Kommentare eher den Eindruck, daß Leser-Meinungen in der Redaktion nicht ernst genommen werden, stattdessen eher ins Lächerliche gezogen werden und der Leser ohnehin der "Lästige und Blöde" ist, der dankbar das angebotene Programm zu akzeptieren hat.

Das Hauptproblem scheint wohl darin zu liegen, daß man nicht an qualitativ guten Berichten interessiert ist, sondern nur denselben Quatsch publiziert, den auch alle anderen schreiben und sich an der Anzahl der veröffentlichten Artikel misst.
Dabei könnte man sich genau hier positiv von den anderen abheben.
Mittlerweile sind einzelne Blogs interessierter Privatleute lesenswerter, als die "etablierten" Apple-Medien inclusive AT.
Eigentlich fehlt nur noch eine vergleichbar schlechte Kolumne wie die eines Nils Jacobsen bei einer bekannten Mac-Publikation, um hier nicht mehr zu lesen.

Sorry, aber das musste jetzt einmal gesagt (geschrieben) werden.
 
Da sich Patentstreitigkeiten u. U. sehr lange hinziehen, wäre die Meldung auf AT erst - im Vergleich zu anderen News-Portalen - sehr spät zu finden.
Das würde dann die Kritiker auf den Plan rufen, die lautstark mosern, das hätte doch schon vor Wochen/Monaten/Jahren auf Seite Irgendwas gestanden und ob denn die Redaktion Winterschlaf hält.

Man kann es eben nicht allen recht machen.

Auf der anderen Seite hätte man so mal wirklich unique content, solche Zusammenfassungen macht nämlich keiner, das wäre mal ne journalistische Leistung...