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Alter Mac, zurück zu den Wurzeln?

gomez

Ontario
Registriert
16.02.05
Beiträge
342
Hallo zusammen.

Ich hatte einen wahnwitzigen Gedanken und mich würde Eure Meinung dazu interessieren. Seit Ende 2008 bin ich komplett auf Mac migirert und will auch nichts anderes mehr. Seitdem habe ich nur den Arbeitsspeicher verdoppelt (auf 4 GB) und OSX auf die aktuellsten Versionen gebracht. Derzeit läuft Mavericks und ich denke, es läuft auch ganz gut. Trotzdem habe ich das Gefühl, mein Rechner stößt des öfteren an seine Grenzen.

Das letzte System, mit dem ich 100% zufrieden war, ist 10.6.8. Da hatte ich aber auch noch kein iPhone. Letztens habe ich bemerkt, dass alle Versionen seitdem immer mehr von der Einfachheit abrücken, die ich seit 8.2 an MacOs so schätze. Die meisten der neuen Features nutze ich kaum oder gar nicht.

Daher meine Idee, wieder zum guten alten Snow Leo zurückzukehren. Ein erneutes Hardware-Upgrade würde ich erstmal außen vor lassen. Allein die Preise für das RAM haben sich mittlerweile beinahe verdoppelt ;-)

Was meint ihr?
 
Es wäre noch interessant zu wissen, was für einen Mac du hast.

Ich habe öfters noch 10.6.8 in den Fingern und muss sagen, stellenweise kommt es mir altbacken vor und vermisse manche Funktion wie Mission Control
 
Macbook Alu (late 2008), Core 2 Duo 2 Ghz, 4 GB RAM.

Wir arbeiten im Büro auch noch auf Snow Leo. Mission Control lasse ich als Gegenargument aber gelten. Wie schaut es mit der iPhone-Synchronisation unter Snow Leo? Ich synche iCal und die Kontakte derzeit über die Cloud...das dürfte das nächste Hindernis werden, fürchte ich.
 
Okay, nur um das abzuschließen. Wenn ich mir mein Nutzerverhalten so anschaue, finde ich immer mehr Gründe, die gegen einen Gang zurück sprechen.

Aktuell sind dies: Mission Control, iCloud-Sync mit dem iPhone, iPhone arbeitet mit iOS 7,..., ..., ...,

Also das Thema ist für mich erstmal gegessen. Meinetwegen kann der Fred geschlossen werden.

Danke
 
Mit dem selben Gedanken spiele ich auch oft - mich hindert vor allem, daß es beispielsweise bei Aperture keinen gescheiten Weg zurück gibt.
Neulich habe ich einmal ein bisschen geforscht und habe einen sehr eleganten Weg gefunden bei iCal auch weiterhin die Cloud zu nutzen.
Man exportiert unter Mavericks ein Archiv und importiert dieses unter SL, dann noch das Passwort eintippen und fertig ist die Laube.
Ich finde das Thema auf jeden Fall sehr interessant, da mein (uralter:-)) iMac von 2011 mit HDD auch wesentlich geschmeidiger mit SL läuft.
 
Gibt es eine ähnlich elegante Lösung für die Kontakte? Wie lief die Synchro mit dem iPhone unter SL überhaupt? Wahrscheinlich über iTunes, gell?
 
Ich hab damals Mail, Kontakte und Kalender über Google synchronisiert. Allerdings fällt die komplette Safari-Geschichte weg wie Leseleiste, iCloud-Tabs und Lesezeichensynchronisation.

Du kannst dir ja eine neue Partition erstellen, sofern du noch Platz hast, und auf dieser Snow Leopard installieren. In der Theorie wirst du nämlich nicht feststellen können, ob du mit dem Downgrade klarkommen wirst. Immer wenn ich mal wieder was an einem Snow Leopard MacBook machen muss, will intuitiv das machen wie ich es unter Lion oder neuer machen will. Dann muss ich erstmal wieder nachdenken, wie das bei 10.6 war.
 
Ein Testsystem würde ich auch empfehlen - ich habe meines auf einer externen Firewire-Platte - das reicht, um einen Eindruck zu bekommen und evtl. Probleme abzuchecken.
Ich werde beim "Arbeitssystem" höchstwahrscheinlich beim jeweils aktuellen bleiben, so lange dies auf meiner Hardware möglich ist, und mir als "Hobby" irgendwann 10.6.8 auf einer externen Thunderbolt HDD oder SSD installieren.
 
Okay die Idee festigt sich immer weiter. Ich habe mittlerweile auf dem Büro-Mac Mavericks und merke deutlich den Unterschied. Da habe nun keine Lust mehr drauf.
Wenn ich mein iPhone ohne die Cloud synchronisieren möchte, darf ich nicht auf itunes 11 upgraden, oder? Alles andere bekomme ich händisch wieder zurück auf die Platte.
Sonst noch irgendwelche Ideen, was unbedingt beachtet werden muss?
Danke schon mal fürs Mitdenken :)
 
Wenn ich richtig verstanden habe, nutzt Du iOS7 - da geht es nicht mehr ohne die Cloud, soweit ich weiß.
Ob es inzwischen ein iOS-Downgrade gibt, weiß ich nicht.
 
In meinem Fall wäre es ein ziemlicher Aufwand, da ich meine Fotos mit Aperture verwalte und die letzte auf SL lauffähige Version mit den aktuellen Librarys nix anzufangen weiß, ähnlich verhält es sich wohl mit iPhoto und iWork-Dokumenten - die ganze Apple-Chose halt:)
 
In meinem Fall wäre es ein ziemlicher Aufwand, da ich meine Fotos mit Aperture verwalte und die letzte auf SL lauffähige Version mit den aktuellen Librarys nix anzufangen weiß, ähnlich verhält es sich wohl mit iPhoto und iWork-Dokumenten - die ganze Apple-Chose halt:)

So tief steck ich nicht drin. Mir geht es um den Cloud-Zwang, der mich besonders hinsichtlich meiner Kontakte mittlerweile echt stört. Außerdem die Performance...

Also müsst ich iTunes 11 unter OSX 10.6.8 nutzen. Sync mit iOS7 klappt dann nicht mehr über Kabel, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Cloud-Services gibt es erst ab OSX Lion, also Sackgasse?
 
Zuletzt bearbeitet:
iTunes 11 unter SL kann man selbstverständlich über Kabel syncen. Auch die Reiter für die iCloud-lose Syncronisation gibt es bis ML auch unter der aktuellen itunes Version noch.


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Reaktionen: gomez
Okay, ich gebe mal kurz ein Feedback zu meinen Erfahrungen mit dem neuen, alten OS.
Zur Erinnerung: (MB late 2008, Core 2 Duo 2GHz, 4GB RAM)

Die Archiv-Dateien aus Mail, Adressbuch und Kalender nehmen die "alten" Apps an. Keine Probleme also. Musik- und Foto-Bibliothek sind natürlich aufwendiger, weil Handarbeit. Gleiches gilt für die Installation der nötigen Programme und Apps.

Die alte Hardware schien wirklich dankbar für das Downgrade zu sein. Systemstart gefühlt 30 Sekunden schneller, App-Start beinahe in dem Moment des Klicks, keine Verzögerungen im Betrieb, keine Slowdowns, kein Glücksrad, Herunterfahren ebenfalls sehr schnell.

Das beste daran: ich vermisse nichts! Gut, Mission-Control war schon cool aber kein Muss. Alle, die wie ich nicht mehr groß in Hardware-Aufrüstung investieren möchten sei die Überlegung ans Herz gelegt, einfach wieder auf ein System zu gehen, mit dem der Rechner was anfangen kann. Ich habe jedes update bis auf Mavericks gemacht und habe gedacht, dass alles gut lief. Gelaufen ist auch alles aber sehr behäbig, das merke ich jetzt erst.

Nebenbei darf ich nun wieder selbst entscheiden, welche meiner Daten in der Cloud landen und welche nicht. Momentan tendiere ich zu: KEINE ;-) Bzw. kaum, denn "Wo ist mein iPhone" halte ich lieber aktiviert.